DE501010C - Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige Fernsprechanlagen

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DE501010C
DE501010C DEA52131D DEA0052131D DE501010C DE 501010 C DE501010 C DE 501010C DE A52131 D DEA52131 D DE A52131D DE A0052131 D DEA0052131 D DE A0052131D DE 501010 C DE501010 C DE 501010C
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DE
Germany
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circuit arrangement
automatic
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incorrect
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DEA52131D
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AUTOMATISCHE FERNSPRECH ANLAGE
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AUTOMATISCHE FERNSPRECH ANLAGE
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/50Devices which can set up and transmit only one digit at a time by generating or selecting currents of predetermined frequencies or combinations of frequencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

In selbsttätigen und halbselbsttätigen Fernsprechaniagen werden von Hand betätigte Tasten- oder ähnliche Einstellwerke verwendet, an denen die Wahlziffer vor Beginn der Stromstoßentsendung eingestelltwird. Um Fehler noch während der Einstellung berichtigen zu können, hatte man Einrichtungen getroffen, durch die es der Beamtin möglich ist, durch eine Schaltmaßnahme ihrerseits die
ίο fehlerhafte Einstellung noch eine Zeitlang, ζ. B. durch Drücken einer Komektioinstaste, zu berichtigen. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß dite Korrektion nachträglich erfolgt und von 'der Bmintin abhängig bleibt.
Die Erfindung bezweckt nun, diesen Nachteil zu beseitigen, und erreicht dies dadurch, daß bestimmte, fehlerhafte Einstellungen im Tastenwerk, insbesondere Dioppeleinstellungen oder versagende Einstellung in einer Tastenreihe, schon bei der Fehleinstellung selbsttätig Schaltmittel betätigen, durch die die weitere Stromstoßentsendung bis zur Behebung der Störung gesperrt wird.
Die Erfindung kann weiter dadurch verwirklicht werden, 'daß als die Sperrung bewirkendes Schaltmittel ein dem Zahlengeber des Tastenwerkes zugeordnetes Relais verwendet wird, dessen Erreger-stromkreis von den Storungszustanden des Tastenwerkes in vom üblichen Zustand unterschiedlicher Weise beeinflußt wird.
In üblicher Weise setzt sich ein solches Tastenwerk aus Reihen von Tastensätzen zusammen, deren jede gewöhnlich aus zehn Tasten für die zehn Ziffern einer jeden Ziffernstelle besteht. Die einzelnen Tasten sind mit mechanischer Selbstsperrung eingerichtet, um durch sie die jeweils bewirkte EinsteEung einer Rufziffer festzuhalten, bis seitens der Beamtin eine neue Einstellung oder teilweise Änderung der früheren Einstellung vorgenommen wird. Die Einrichtung ist so getroffen, daß eine in einer Reihe gesperrte Taste nur durch Drücken einer anderen. Taste, die nun selbst gesperrt bleibt, ausgelöst wird.
War zur Entsendung einer bestimmten Rufziffer nur je eine entsprechende Taste in jeder Tastenreihe gedrückt und soll im erforderlichen Zeitpunkte diese Einstellung zur Wirkung· kommen, so geschieht dies z. B. durch Drücken einer in der Zeichnung nicht dargestellten Anlaßtaste an der Einertastenreihe.
Wie sich nun weiter aus der Zeichnung· verfolgen läßt, ist für jede Tastenreihe ein besonderer Kontakt, z. B. 1, 2 oder 3, vorgesehen, der die den einzelnen Tastenreihan entsprechenden Stromkreise nacheinander zur Anschaltung· bringt. Der Arbeitskontakt 1 tritt bei Schließung der Anlaßtaste zuerst in Wirkung und schließt den Stromweg für das Relais 5 über die Taste T1 und das zugehörige Relais A, sobald 'die Taste T1 in der Reihe gedrückt war (oder über das Relais B, sobald die zweite Taste gedrückt war usw.). In diesem Stromkreis erhält das Relais S über seine Wicklung I Fehlstrom (z. B. in-
folge des hohen Widerstandes des Relais X) und bleibt daher unwirksam. Werden jedoch zwei Tasten, z. B. Taste T1 und T2, desselben Streifens gedrückt, so erhält die Wicklung I des Relais S über idile parallel angeschalteten Relais (z. B. A und B) verstärkten Strom, der zum Anziehen seines Ankers ausreicht.
Das Relais S ,unterbricht, wenn es infolge einer Störung zur Wirkung kommt, durch
ίο das Offnem seines Kontaktes s1 dien Stromweg, durch .den die Stromstoßentsendung betätigt wird, undi erreicht auf diese Wefee die beabsichtigte Sperrung.
Durch einen zweiten Kontakt s11 des Relais S kann gleichzeitig 'ein Störungssignal eingeschaltet wierden, das 'der Beamtin die Sperrung des Tastenwerfces anzeigt. Ist dfiie Störung behoben, so wird 'durch Drücken der Taste AT das Relais· S zum Abfall ge-
λο bracht und somit das Tastenwerk wieder zur Benutzung freigegeben.
Auch für den zweiten Fall, daß eine gedruckte Taste durch Versagen der Sperrvorrichtung von selbst auslöst, schließt ein besonderer, in beliebiger konstruktiver W^eise vom Ruhe- oder Arbeitszustanid der Sparrschiene für jeden Tastensatz abhängig gemachter Kontakt sä einen Stromweg für die Wicklung II des Relais S, so daß es anspricht und die beschriebene Wirkung erzielt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für selbsttätige und halbsellbisttätige Fernsprechanlagen mit von Hand zur Einstellung der WaM-zi'frer betätigten Tasten- oder ähnlichen Einstellwerken, bei denen Schaltmittel zur Verhinderung der Stromstoßentsendung bei fehlerhafter Einstellung vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte fehlerhafte Einstellungen am Tastenwerk, insbesondere Doppeleinstellungen oder versagende Einstellungen in einer Tastenreihe, schon bei der Fehleinstellung selbsttätig Schaltmiittel betätigen, durch die die weitere Stromstoßentsendung bis zur Behebung der Störung gesperrt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach An- 5» spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als die Sperrung bewirkendes Schaltmittel ein dem Zahlengebier zugeordnetes Relais verwendet wird, dessen Erregerstrarnkrieis von den Störungiszuständen des Tastenwerkes in vom üblichen Zustand untersichiedlicherweise beeinflußt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι und 2, gekennzeichnet durch derartig wirkende Schaltmittel (z. B. mittels 6c paralleler Anschaltung von Widerständen), daß 'die gleichzeitige Einstellung von zwei oder mehr Tasten in einem Tastenstreifen die zu einer Erregung erforderliche Stromverstärkung bewirkt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι und 2, 'dadurch gekennzeichniet, daß bei Auslösung aller Tasten eines Tastenstreifens ein durch diesen Zustand betätigter Kantakt die entsprechende Beeinnussung das Stromkreises für das Sperrelais bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA52131D 1927-10-06 1927-10-06 Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige Fernsprechanlagen Expired DE501010C (de)

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DE (1) DE501010C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846566C (de) * 1949-10-07 1952-08-14 Normalzeit G M B H Kettenschaltung
DE863826C (de) * 1948-10-02 1953-01-19 Mix & Genest Ag Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Wirksamwerdens von zwei oder mehr gleichzeitig eingeleiteten Schaltvorgaengen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE863826C (de) * 1948-10-02 1953-01-19 Mix & Genest Ag Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Wirksamwerdens von zwei oder mehr gleichzeitig eingeleiteten Schaltvorgaengen
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