DE500513C - Anschnallvorrichtung fuer Fallschirme - Google Patents
Anschnallvorrichtung fuer FallschirmeInfo
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- DE500513C DE500513C DEM99293D DEM0099293D DE500513C DE 500513 C DE500513 C DE 500513C DE M99293 D DEM99293 D DE M99293D DE M0099293 D DEM0099293 D DE M0099293D DE 500513 C DE500513 C DE 500513C
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- straps
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D17/00—Parachutes
- B64D17/22—Load suspension
- B64D17/30—Harnesses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anschnallvorrichtung für Fallschirme, bei der
an den Haupttraggurten in Schulterhöhe sich kreuzende Rückengurte befestigt sind.
Von den bekannten Ausführungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Rückengurte an der Kreuzungsstelle nicht miteinander verbunden und jeweils durch den unteren Teil des Traggurteis lose hindurchgesteckt sind, wobei ihre freien Enden Teile des Schenkelgurtes bilden. Dadurch wird eine einfache und einwandfreie Einstellung des Fallschirmgeschirres und Anpassung desselben an den menschlichen Körper gewährleistet und auch noch der Vorteil erzielt, daß insgesamt nur zwei Längeneinstellschnallen erforderlich sind, wobei jeder Rückengurt seine eigene Schnalle aufweist und daher völlig unabhängig von anderen einstellbar ist.
Von den bekannten Ausführungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Rückengurte an der Kreuzungsstelle nicht miteinander verbunden und jeweils durch den unteren Teil des Traggurteis lose hindurchgesteckt sind, wobei ihre freien Enden Teile des Schenkelgurtes bilden. Dadurch wird eine einfache und einwandfreie Einstellung des Fallschirmgeschirres und Anpassung desselben an den menschlichen Körper gewährleistet und auch noch der Vorteil erzielt, daß insgesamt nur zwei Längeneinstellschnallen erforderlich sind, wobei jeder Rückengurt seine eigene Schnalle aufweist und daher völlig unabhängig von anderen einstellbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und es zeigen
Abb. ι eine Teilansicht der Anschnallvorrichtung,
Abb. 2 ein Schaubild der Vorrichtung und des Fallschirmpacks und
Abb. 3 und 4 Schnitte nach 3-3 und 4-4 der Abb. 1.
Die beiden Haupttraggurte 1 und 2 bestehen je aus zwei übereinandergelegten,
durch die Naht 3 \-erbundenen Gurten. Die Naht geht von den Punkten 4 aus und ist an
den Stellen 5, 6, 7, 8 unterbrochen, so daß dort zwischen den Hauptgurten Schlaufen
für den Durchgang der anderen Gurte offen bleiben. Die Gurte 1 und 2 sind unten verbunden,
so daß eine den Fliegersitz unterfangende Schlinge entsteht. Je ein Hauptgurt ragt an jeder Seite des Fliegers vor seinen
Schultern hoch. Die Einzelgurte, aus denen die gedoppelten Haupttraggurte bestehen,
haben oben Ringe 9, die in der Verpackungshülle des Fallschirmes angebracht werden und
zur Verbindung mit dem Fallschirm dienen.
An dem Haupttraggurt 2 ist am Punkte 10
ein kurzer Rückengurt 11 angenäht, der einstellbar mit dem Traggurt durch eine Gleitschnalle
12 verbunden ist, welche vor der Schulter liegt. Von da läuft der Gurt 11
rückwärts über die Schulter und dann diagonal über den Rücken des Fliegers und durch
die Schleife 6 (Abb. 3), dann durch den Haken 13, ist dann parallel auf sich selbst zurückgeleitet
und am Ende mit einer Längenstellvorrichtung 14 verbunden. Sein Unterende
bildet somit als Fortsetzung einen Schenkelgurt 15.
Ein Hauptleibgurt 16 bildet einen kombinierten Schenkelgurt, Rückengurt, Vordergurt
und Leibgurt und ist mit einem Ende
durch eine Schlaufe ij mit dem Schnapphaken
18 verbunden, um einen Schenkelgurt 19 zu schaffen. Der Gurt 16 läuft dann zwischen
den beiden den Haupttraggurt 2 bildenden Gurten am Punkt 7 hindurch und aufwärts
sowie diagonal über den Rücken des Fliegers und dann abwärts über die Schulter,
wo er den Traggurt 1 mittels der Gleitschnalle 20 erfaßt. Er läuft dann weiter vorn
to über die Brust und bildet eine Schleife 21, in welcher ein rasch lösbarer Schnapphaken 22
sitzt. Der Streifen 16 kehrt dann um und läuft zwischen den beiden Teilen des Haupttraggurtes
ι am Punkte 5 hindurch und zum Rücken des Fliegers, so daß er einen Leibgurt
23 bildet. Er läuft dann durch den Haupttraggurt 2 am Punkt 8 hindurch, dann herum vor dem Haupttraggurt 2, kehrt durch
den Punkt 5 zurück und hat am Ende die Län-ϊο genstellvorrichtung 24. Da der Hauptkörpergurt
16 nirgends fest mit den Haupttraggurten
verbunden ist, so kann die einzige Läingenstellvorrichtung
24 alle überflüssige Länge in diesem Gurt aufnehmen, so daß das Geschirr
für Flieger sehr verschiedener Größe paßt. Es ist zu beachten, daß der Gurt 16 frei durch
die Teile des Haupttraggurtes an den Punkten S, 7, 8 läuft, so daß die Länge des Gurtes
16 an einem einzigen Punkte eingestellt werden kann.
Unten an den Haupttraggurten sind zwei kurze Schenkelgurtstücke 25, 26 angebracht,
die mit ihren Enden zwischen die beiden Schichten der Haüpttraggurte festgenäht
sind. Die Enden der Gurte 26 sind bei 27 zur Schlaufe umgelegt und bei 28 vernäht, um
die Ringe 29 festzuhalten. Diese Schenkelgurtstücke haben keine Längseinstellung, da
die Schenkelgurte 15 und 19 schon längenverstellbar
sind. Die Ringe 29 können gut lösbar in Eingriff mit den Schnapphaken 13 und
18 gebracht werden, so daß die Gurte vereint die Schenkel des Fliegers umfassen. Die
Schenkelgurte sind daher so frei wie möglich von Metallteilen.
Der Haken 22 in der Schleife 21 des Leibgurtes ist leicht mit dem D-Ring 30 verbindbar,
der durch ein kurzes Gurtstück 31 mit dem Haupttraggurt 2 verbunden ist. Die Enden
des Gurtes 31 sind zwischen die zwei Teile des Gurtes 2 festgenäht. Der D-Ring
liegt sehr nahe am Traggurt 2, so daß der Ring und der Metallhaken an der Seite des
Fliegers liegen und ihn nicht drücken, was weit bequemer macht, als wenn der Haken in
der Mitte vor dem Flieger läge.
Die Gleitschnallen 12 und 20 verbinden einstellbar die Haupttraggurte mit den Gurten
11 und 16 und sind mit keinem dieser Gurte fest verbunden, sondern sind längsverschiebbar,
so daß· man den Aufhängepunkt des Fliegers an geeignete Stellen vor seinen
Schultern verlegen kann.
Mittels der beiden Längenstellvorrichtungen kann das Geschirr jeder Körperform angepaßt
werden. Kommt nur dieselbe Person stets in Frage, so können nach Einstellung der Gurte auf diese Person die Haupttraggurte
mit den Gurten 11 und 16 an einem oder mehreren der Punkte 5, 6, 7, S fest vernäht
werden.
Abb. 2 zeigt die Art der Anbringung der Fallschirmverpackungshülle am Geschirr. An
der Verpackungshülle sind hierzu kurze Gurte 32 angebracht, die an den Enden leicht
lösbare Befestiger 33, z. B. Druckknöpfe, haben. Die Gurte 32 erstrecken sich über die
verschiedenen Teile des Geschirrs, wie gezeichnet, SOi daß dieses in einer Weise befestigt
wird, die seine rasche Trennung von der Verpackungshülle gestattet zwecks Auswechselung
oder bequemer Einbringung des Fallschirmes in die Verpackungshülle. Die
Haupttraggurte 1 und 2 erstrecken sich über die Gurte 11 und 16 an den Schultern und
ragen in die Verpackungshülle oben hinein, wo sie mit dem Fallschirm verbunden werden.
Die Verpackungshülle nach Abb. 2 ist zum Tragen auf dem Rücken eingerichtet, doch ist
die Erfindung hierauf nicht beschränkt.
Claims (4)
1. Anschnallvorrichtung für Fallschirme, bei der an den Haupttraggurten
in Schulterhöhe sich kreuzende Rückengurte befestigt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückengurte (H, 16) an der Kreuzungsstelle nicht miteinander too i
verbunden und jeweils durch den unteren Teil des Traggurtes lose hindurchgesteckt
sind, wobei ihre freien Enden (15, 19)
Teile der Schenkelgurte bilden.
2. Anschnallvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die kombinierten Rücken- und Schenkelgurte (11, 16) unabhängig voneinander
mit den Haupttraggurten verbunden sind und nur der eine Rückengurt (16) sich in
Schulterhöhe von einem Traggurt (1) aus nach vorn in einen Vordergurt fortsetzt,
seitlich über der Brust eine Schleife (21) bildet, zum Traggurt (i) in Taillenhöhe
zurückkehrt, von demselben aus lose um den Rücken zum anderen Traggurt (2) weiterläuft, lose durch diesen
hindurchgesteckt ist und wieder zum ersten Traggurt (1) zurückkehrt, wobei
sein freies Ende an seinem die Schleife (21) bildenden Teil verstellbar befestigt
ist.
3· Anschnallvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die von einem Traggurt (i) ausgehende nach der gegenüberliegenden
Körperseite verlaufende Schleife (21) einen Schnapphaken trägt, der in eine
Öse eingreift, die durch ein kurzes selbständiges Gurtstück (31) am anderen
Traggurt (2) befestigt ist.
4. Anschnallvorrichtung nach Anspruch ι bis 3 mit rasch lösbaren Verbindungen
zwischen den Traggurten und der Fallschirmverpackungshülle, gekennzeichnet durch mehrere kurze mit der Verpackungshülle
lösbar verbundene Gurte (32), die die mit der Hülle in Berührung kommenden Gurte der Tragvorrichtung
erfassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US500513XA | 1926-04-22 | 1926-04-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500513C true DE500513C (de) | 1930-06-21 |
Family
ID=21963121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM99293D Expired DE500513C (de) | 1926-04-22 | 1927-04-14 | Anschnallvorrichtung fuer Fallschirme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500513C (de) |
-
1927
- 1927-04-14 DE DEM99293D patent/DE500513C/de not_active Expired
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