DE500080C - Bronzefarbdruckwerk - Google Patents

Bronzefarbdruckwerk

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DE500080C
DE500080C DEP61302D DEP0061302D DE500080C DE 500080 C DE500080 C DE 500080C DE P61302 D DEP61302 D DE P61302D DE P0061302 D DEP0061302 D DE P0061302D DE 500080 C DE500080 C DE 500080C
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DE
Germany
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bronze
printing unit
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bronze color
rollers
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DEP61302D
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English (en)
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PROGRESS MASCHINENFABRIK ROESS
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PROGRESS MASCHINENFABRIK ROESS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G1/00Apparatus for bronze printing or for like operations

Landscapes

  • Color Printing (AREA)

Description

  • Bronzefarbdruckwerk Zur Erzielung von Bronzequalitätsdrucken wendet man allgemein das sogenannte Bronzepuderverfahren an. Nach diesem Verfahren wird die tronzedruekstel.le zuerst mit einer Farbe bedruckt und hierauf der frisch bedruckte Bogenoder Zuschnitt einer Bronziervorrichtung zugeführt, in welcher auf den Bogen Bronzestaub aufgebürstet, verrieben und der überflüssige Staub sauber wieder abgebürstet wird. Dieses Verfahren ist bei Mehrfarbendruck aber nur anwendbar, wenn alle nicht zu bronzierenden Farben vorher gedruckt und gut getrocknet sind.
  • Erfolgt jedoch der Druck aller Farben in einem Arbeitsgang, wie z. B. bai Druck- und Stanzautomaten, so ist das Puderverfahren nicht zu gebrauchen. Wollte man nämlich das Pu-lern an letzter Stelle vornehmen, so würden alle vorher gedruckten, noch feuchten Farben die Bronzeteilchen .annehmen, und der hesainte Druck, :ganz gleichgültig in wieviel Farben derselbe ausgeführt ist, würde als Broazedr:uck erscheinen. Es ist aber auch nicht möglich, das Pudern an erste Stelle zu legen, da die nachfolgenden Farben, und zwar diejenigen, die mit dem Bronzedruck direkt inBerührung kommen, kein sauberesAussehen erhalten. Die Druckwalzen für die folgenden Farben würden die Bronzefarbe vom Bogen abheben und die Farbe verunreinigen. Das Bronzegarlerverfahren muß deshalb stets an letzte Stelle gelegt werden.
  • Man wendet deshalb bei Mehrfarbdruckwerken das Bronzefarbeverfahren an, bei dein ;lie nachteiligen Folgen des Puderns in Fortfall kommen. Dieses Verfahren zeigt aber nun den großen. Übelstand, claß sich mit den bekannten. Vorrichtungen ein Qualitätsdruck nicht erzielen läßt. Der Grund hierfür ist darin zu erblicken, daß die schweren Bronzernetallstaubteilchen rler Bronzefarbe das Bestreben haben, sich am Boden des Farbkastens niederzusetzen. Bringt man also eine zuvor gut durchgerührte Bronzefarhe in den Farbkasten, so werden sich nach kürzester Zeit die Metallteilchen am Kastenhoden absetzen, so rlaß nur der Firnis mit der Farbduktorwalze in Berührung kommt. Diese kann somit nur Firnis auf die Klischeewalze auftragen, \vähren@d die Bronze im Farbkasten 7urückbleibt. Der anfangs gute Druck wird also immer schlechter und schließlich ganz unbrauchbar.
  • Es ist deshalb vorgeschlagen worden, Rührwerke in den Farbkasten einzubauen, aber auch hierdurch lassen sich die -,eschilderten I Übelstände nicht beseitigen. Die Bronzeteilchen werden nur im Bereich rles Rührwerkes herumgewirbelt, das Absetzen auf den Boden desFarbkastens, insbesondere ainFarlbmesser, erfolgt nach wie vor. Die abgesetzten Metal.lteilchen erhärten sich mit der Zeit zti einer festen Kruste, die durch Hinzukommen der aufgewirbelten Metallteilchen ständig wächst.
  • Durch den Erfindun gsgegenstand werden die geschilderten Übelstände dadurch restlos beseitigt, <iaß an Stelle des Farbkastens bzw. des Farbmessers und einer Farbduktorwalze zwei sich gegeneinander mit verschiedener Geschwindigkeit bew.egen:de Walzen angeordnet sind. Die Bronzefarbe befindet sich zwischen diesen beiden Walzen, die ein Ablagern ler Metallteilchen verhindern und infolge ihrer verschiedenen Geschwindigkeit diese ständig verreiben. Diese Verreibung erfolgt .ganz gleichmäßig, so daß eine stets gleich große Menge von Bronzefarbe auf die! Farbciuktorwalze und somit auf die Klischeewalze übertragen wird.
  • Da das Druckbild in den meisten Fällen nicht den ganzen Umfang der Walze ausmacht. so sind erfin-bungsgemäß im Bronzedruckwerk Walzen angeordnet, die das zu bedrucken-le Material zwischen rlem Druck- und Gegenzvlinder .mit gleichmäßiger Geschwindigkeit hindurchdräcken bzw. -ziehen.
  • Auf rler Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform desErfrndungsgegernstandes in Seitenansicht und im Schnitt A-B dargestellt.
  • Im Gestell i sind an einem Schlitten 2 die Farb-luktorwalze 3 und die Verreibungswalzel. drehbar angeordnet. Der Schlitten läßt sich durch -eine Spindel 5 entsprechend dem Durchmesser des jeweils verwendeten Druckzylinders 6 in seiner Höhenlage einstellen. Die Farb"luktorwal-ze 3 dst durch eine Spindel ; gegenüber der Verreibungswalze 1. verschiebbar, so daß der Abstand beider Walzen voneinander verändert werden kann. Die Walzen 3 und d. laufen mit verschiedener Geschwindigkeit gegeneinander und erhalten ihren Antrieb durch die Antriebswelle B. Auf dieser Welle :s`._ ein Zahnral9 aufgekeilt, las in Stirlirärlcr io und r r eingreift. Das Zahnra-i i r steht in Eingriff mit einem Gegenrad 12, auf dessen Drehachse 13 der Druckzylinder 6 fest aufgekeilt ist. Auf Arier Welle der Achse 13 sitzt ein zweites Zahnrad il, welches mit einem Rad 15 kämmt, auf dessen Drehachse 16 Farbduktor@valze 3 sitzt. Am anderen Wellenende ist ein Zahnrad 17 befestigt, 4a3 über Zahnrad 18 unl Kettenräder i9 und 2,) die Verreihungswalze 4. im entgegengesetzten Drehsinne antreibt.
  • Das vom Hauptantriebsra:,19 an:getriebenc° Zalinra.-l io greift in ein Stirnrad 21, auf dessen Achse 22 die Vorschubwalze 23 sitzt. Auf der Achse 22 ist ein zweites Zahnrad 2.(. aufgekeilt, das über ein Gegenrad 25 die Vorsclitibgegen@valze 26 antreibt. Der unter denn Druckzylinder 6 befindliche Gegenzylinder 2,^ wird .durch Friktion mitgenommen. An -cle:i En-len -ler Walzen 3 und .1 befinden sich N Uten 28 und 29, in die Bleche 3o und 31 greifen und ein Austreten der zwischen den beiden Walzen befindlichen Bronzefarben verh.inlern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bronzefarbdruelc.@verlc, gelcennzeiclinet durch die Anordnung zweier oder mehrerer sich gegeneinander mit verschiedener Geschwindigkeit hewegen.ler Walzen (3, .1). z. Bronzefarbrlruckwerk nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß ler Abstand der Walzen. (3, l.) vonemanler veränderlich ist.
DEP61302D 1929-09-24 1929-09-24 Bronzefarbdruckwerk Expired DE500080C (de)

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DEP61302D DE500080C (de) 1929-09-24 1929-09-24 Bronzefarbdruckwerk

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DE500080C true DE500080C (de) 1930-06-18

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