DE499201C - Gleitschutzueberschuh fuer Sportzwecke - Google Patents

Gleitschutzueberschuh fuer Sportzwecke

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DE499201C
DE499201C DEP56772D DEP0056772D DE499201C DE 499201 C DE499201 C DE 499201C DE P56772 D DEP56772 D DE P56772D DE P0056772 D DEP0056772 D DE P0056772D DE 499201 C DE499201 C DE 499201C
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DE
Germany
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shoe
sole
skid
bends
sports purposes
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DEP56772D
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English (en)
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JOHN ALEXANDER PERCIVAL PERERA
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JOHN ALEXANDER PERCIVAL PERERA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/18Attachable overshoes for sporting purposes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/10Non-skid attachments made of wire, chain, or other meshed material

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Gleitschutzüberschuh für Sportzwecke Es sind schon Gleitschutzüberschuhe bekannt, die aus einem aus Schnüren gebildeten Netzwerk bestehen, das, ähnlich wie ein Haarnetz über den Kopf, so über den Schuh gezogen wird. Gerade aus der Natur der dabei zur Verwendung gelangenden biegsamen Schnüre heraus ist die Erfüllung der an einen derartigen Schuh zu stellenden Bedingungen unmöglich. Es sind auch schon netzförmige Gebilde aus Draht bekannt, bei denen die Starrheit der Drähte natürlich ein Verrollen, wie es den Schnüren eigentümlich ist, verhindert. Das sohlenartige Maschenwerk kann sich aber immer noch unter den bei den kraftvollen Bewegungen des Tennis- oder Golfspielers ausgeübten starken Beanspruchungen gegenüber der Sohle des Schuhes verschieben, weil die bloß hakenförmigen Umbiegungen in Verbindung mit der über den Fuß gehenden Verschnürung nicht genügend Widerstand zu leisten vermögen. Man hat auch zum Schutze von Sohlen und Absätzen von Schuhwerk, besonders von Gebirgsschuhen, Schutzvorrichtungen nach Art einer Doppelsohle vorgeschlagen, bei der ein Maschenwerk o. dgl. mit einem umlaufenden starren Rahmen versehen wird, der mit lappenartigen Umbiegungen die Sohle umfaßt und durch Nägel oder Schrauben mit dieser dauernd fest verbunden wird. Die Erfindung bezieht sich auf einen Überschuh zum Schutze gegen Gleiten, bestehend aus einer mit dem Boden in Berührung kommenden Netzwerkplatte, die allseitig rahmen-oder flanschartig, und zwar noch unter entsprechender Verstärkung, um die Kante der Sohle und des Absatzes faßt. Aüf diese Weise ist eine allseitige Festlegung der eigentlichen Grifffläche gegen den Schuh erzielt, wie auch der umlaufende Rahmen es ermöglicht, große Beanspruchungen, wie sie gerade bei sportlicher Betätigung auftreten, aufzunehmen. Durch am Überschuh angebrachte Riemen wird dieser gegen Abstreifen gesichert. Um dem Überschuh noch eine gewisse Gelenkigkeit zu geben, ist eine entsprechende Unterteilung vorgesehen, und zwar nicht nur zwischen dem Absatzteil und dem eigentlichen Sohlenteil, sondern letzterer wird noch einmal selbst, etwa in .der -Mitte, unterteilt.
  • In der Zeichnung stellt Abb. r einen Aufriß der Vorrichtung nach der Erfindung in seiner Anbringung an einem Schuh dar. Abb. 2 ist ein Grundriß der Vorrichtung ohne den Schuh. Abb. 3 ist eine der Abb. r entsprechende Darstellung, die eine Abänderung erkennen läßt, und Abb. q. ist ein Grundriß der Vorrichtung nach Abb. 3.
  • Ein galvanisiertes Drahtnetz oder Maschenwerk wird so geformt, daß es einen Hackenteil 5 bildet, der mit den Umbiegungen 6 versehen ist, die den Hacken? eines Stiefels oder Schuhes umfassen. EinVerstärkungsrahmen 8 ist an den freien Kanten der Umbiegungen 6 vorgesehen, z.B. durch Umbiegung der Enden über das Rahmenwerk. Die verstärkten Enden werden mit Schutzstoff 9 versehen, und Riemen io sind .an dem Rahmenwerk 8 befestigt. In den Abb. i. und :2 sind zwei solcher Riemen ungefähr übereck an dem Gleitschutz befestigt.
  • Für den Gebrauch wird die Vorrichtung an dem Hacken eines Stiefels oder Schuhes, wie in Abb. i dargestellt, befestigt, wobei die Riemen io sie daran festhalten und die Umbiegungen 6 jede Vorwärts-, Rückwärts- und seitliche Verschiebung des Schutzes in Beziehung zum Schuhe verhindern. Der Schutzstoff 9 hindert den Verstärkungsrahmen 8 oder .die Ecken der Umbiegungen 6 daran, das Schuhleder zu zerkratzen oder zu zerschneiden. Die Maschen werden zweckmäßig mit ihren verdrehten Teilen, wie in Abb.2 dargestellt, quer zur Schuhachse angeordnet, um die Griffigkeit des Maschenwerks möglichst auszunutzen.
  • In der Abänderung nach den Abb. 3 und 4. ist der Gleitschutz mit einer Verlängerung versehen, welche ähnlich ausgebildet ist, indem sie einen Fußteil ii mitUmbiegungen 12 besitzt, die die .Sohle 16 des Stoffes oder Schuhes umfassen. Die Umbiegungen 12 sind entsprechend verstärkt durch eine Verlängerung des Rahmenwerks 8, wobei sowohl der Hacken wie die Sohlenteile des Rahmenwerks 8 mit Schutzstoff versehen sind. Ein Steg oder eine Versteifung 13 ist an der Verbindung zwischen Hacken- und Sohlenteil vorgesehen und an dem Drahtnetz befestigt, oder der Steg ibzw. die Versteifung können durch einen Teil des Rahmenwerks gebildet werden. Das Drahtnetz wird zweckmäßig um den Steg 13 herumgebogen oder in geeigneter Weise befestigt, und zwar so, daß die Vorderfläche des Hackens als Widerlager dient, um eine Rückwärtsbewegung des Gleitschutzes zu verhindern.
  • Wie in Abb. 3 dargestellt, kann diese Weiterbildung mit Riemen io versehen werden, die an dem Rahmenwerk 8 befestigt sind und dazu dienen, den Gleitschutz an dem Stiefel oder Schuh zu befestigen. Das Drahtnetz ist vorzugsweise bestimmt, unterhalb der Sohle 16 des Stiefels oder Schuhes zu liegen, und in Verbindung mit den Umbiegungen 6 und 12, dem Steg 13 und den Riemen io wird jede Bewegung des Gleitschutzes in Beziehung zu dem Stiefel oder Schuh wirksam verhindert.
  • Der ,Sohlenteil wird zweckmäßig zweiteilig hergestellt, wobei die Hälften in der Mitte ungefähr unter dem Mittelfuß verbunden werden. Zweckmäßig werden, wie dargestellt, die anstoßenden Kanten der Hälften des Sohlenteiles durch die Kanten des Maschenwerks umschlossen, in das die Verstärkungsdrähte 14 neingebettet sind. Es können auch die Verstärkungsdrähte 14 unmittelbar an den Kanten der Sohlenhälften vorgesehen werden. Die Drähte 14 sind, wie bei 15 dargestellt, wiederum mit Drähten aneina,ndergebunden und stellen damit nicht nur eine Querverstärkung der Verlängerung dar, sondern ermöglichen dem Zehenteil eine leichte Bewegung gegenüber dem anderen Teil, um so die Möglichkeit der Biegung der Drähte und damit des Bruchs in der Nähe der Mittelfußverbindung, wo die größte Beanspruchung der Sohle beim Gehen erfolgt, zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleitschutzüberschuh für Sportzwecke in Gestalt eines durch Verschnürung jeweilig mit der Lauffläche eines Schuhes zu verbindenden Drahtmaschenwerks; dadurch gekennzeichnet, daß dies Maschenwerk sowohl am Absatz wie an der Sohle deren Kanten umgreift und rahmenartig verstärkt ist.
DEP56772D 1927-01-01 1927-12-31 Gleitschutzueberschuh fuer Sportzwecke Expired DE499201C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB499201X 1927-01-01

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DE499201C true DE499201C (de) 1930-06-04

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ID=10454004

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DEP56772D Expired DE499201C (de) 1927-01-01 1927-12-31 Gleitschutzueberschuh fuer Sportzwecke

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