DE688440C - Mittelfussschutz fuer Arbeitsschuhe - Google Patents

Mittelfussschutz fuer Arbeitsschuhe

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DE688440C
DE688440C DE1938SC116423 DESC116423D DE688440C DE 688440 C DE688440 C DE 688440C DE 1938SC116423 DE1938SC116423 DE 1938SC116423 DE SC116423 D DESC116423 D DE SC116423D DE 688440 C DE688440 C DE 688440C
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work shoes
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protective
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SCHUHFABRIK OTTERBECK KOMM GES
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SCHUHFABRIK OTTERBECK KOMM GES
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/14Special attachments for toe-caps; Protecting caps for toe-caps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Mittelfußschutz für Arbeitsschuhe In manchen Betrieben treten verhältnismäßig oft Unglücksfälle dadurch ein, daß schwere Körper auf die Füße des Arbeiters fallen und diese erheblich verletzen. Zur Vermeidung dieses Übelstandes haben daher die Arbeitsschuhe Schutzvorrichtungen erhalten. So ist die ganze Oberseite des Schuhes mit einem etwa haubenartigen, bis zur Sohle reichenden Stahlpanzer versehen worden, der durch Riemen am Fuß befestigt wird. Eine solche Vorrichtung bietet, sofern sie ein Gewölbe von genügender Widerstandsfähigkeit darstellt, wohl vollkommenen Schutz, aber sie ist derart schwer und beim Gehen lästig, daß ihr Träger in seiner Arbeit viel zu sehr behindert wird. Es ist deshalb meist an den Schuhen lediglich ein Zehenschutz angebracht worden, der aus einer in den Schuh eingearbeiteten Stahlkappe oder besser Zellhornkappe besteht. Der Mittelfuß ist dann aber ungeschützt, und es treten erfahrungsgemäß auch hier oft erhebliche Verletzungen auf. Bei Fußballschuhen ist umgekehrt besonders für einen Schutz des oberen Fußteiles gesorgt, weil beim Fußballspiel neben dem Schienenbein besonders auch der Mittelfuß Verletzungen durch Tritte ausgesetzt ist. Diese Schuhe haben daher häufig eine starke, gepolsterte Lasche, oder es ist auf dem oberen Teil des Schuhes ein Schutzpolster befestigt, das an den beiden Enden je zwei Ösen zum Durchziehen der Schnürriemen hat. Das Anbringen einer derartigen Schutzvorrichtung bei Arbeitsschuhen würde zu keinem wirksamen Schutz führen; denn in den Arbeitsbetrieben sind die zu den Verletzungen der Füße führenden Stöße wesentlich senkrecht gerichtet und nicht etwa waagerecht wie beim Fußballspiel.
  • Die Erfindung betrifft nun einen Mittelfußschutz für Arbeitsschuhe in Gestalt eines durch die Schnürriemen auf dem Schuh zu befestigenden Polsters, das gegen die in den Betrieben bestehenden Gefahren guten Schutz gewährt. Nach der Erfindung hat das langgestreckte Polster in seinem oberen Teil an den beiden Längsrändern Ösen. Durch diese Ösen können die Schnürriemen des Schuhes hindurchgezogen werden, so daß dann beim Schließen des Schuhes gleichzeitig der obere Polsterteil auf dem Schuh in Höhe der üblichen Lasche befestigt wird, während der untere Teil des Polsters frei auf dem Fuß weiter herab bis über die Zehenkappe reicht. Dieses Schutzpolster gewährt somit für den gesamten Fuß Schutz und leitet einen auf den Schuh niederfallenden Körper gegebenenfalls über die Schuhkappe ab. Trotzdem behindert diese Schutzvorrichtung den Arbeiter beim Gehen nicht; denn beim Durchbiegen des Fußes kann der untere Teil des Polsters
    auf der Schutzkappe hin und her gleiten. U"#z
    dieses Gleiten zu erleichtern, kann das Vö1-:
    ster, das zweckmäßig nach dem Ende hiri;
    verbreitert ist, an der Unterseite des fre
    Randes einen Metallbeschlag haben.
    In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Modells als Beispiel dargestellt.
  • Es zeigen Fig. i eine Seitenansicht der Schutzauflage, Fig. z eine Oberansicht, Fig. 3 einen Teil des Querschnittes, Fig. 4. einen Arbeitsschuh mit darauf befestigter Schutzauflage.
  • Die Auflage besteht aus einer etwa aus Leder gebildeten Hülle a und einer etwa aus Schaumkautschuk bestehenden Füllung b. Am oberen Teil dieser Auflage haben die seitlich vorstehenden Ränder c Schnürösen d. Nach dem vorderen Rand a1 hin ist der Auflagekörper verbreitert und mit einer Metalleinfassung oder mit einzelnen Nieten e versehen, so daß dieser freie Teil beim Durchbiegen des Fußes auf der Schutzkappe f des Schuhes leicht hin und her gleiten kann. Der Schnürriemen f des Schuhes g wird abwechselnd durch die Ösen d der Schutzauflage und die
    Schnürösen des Schuhes selbst gezogen. Es
    n somit gleichzeitig der Schuh geschlossen
    ':#,i " 4 die Schutzauflage auf ihm befest igt wer-
    da die Schutzauflage bis weit auf die
    km reicht, wird somit dem Mittelfuß ein
    vollkommener Schutz gewährt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mittelfußschutz für Arbeitsschuhe in Gestalt eines durch die Schnürriemen auf dem Schuh zu befestigenden Polsters, dadurch gekennzeichnet, daß das langgestreckte Polster (a) am oberen Teil seiner Längsränder Ösen (d) für das Hindurchziehen der Schnürriemen des Schuhes hat, während sein unterer Teil frei auf der Schutzkappe (f) des Schuhes gleitet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderrand (a1) der Schuhauflage (a) verbreitert und mit Metallbeschlägen (e) zur Erleichterung des Gleitens auf der Schuhkappe versehen ist.
DE1938SC116423 1938-08-17 1938-08-17 Mittelfussschutz fuer Arbeitsschuhe Expired DE688440C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910395C (de) * 1949-12-13 1955-07-04 Ernst Fuhry Schussverstaerker fuer Fussballschuhe und mit diesem ausgestatteter Fussballschuh

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE910395C (de) * 1949-12-13 1955-07-04 Ernst Fuhry Schussverstaerker fuer Fussballschuhe und mit diesem ausgestatteter Fussballschuh

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