DE49907C - Elektrizitätsmesser (Coulombmeter) - Google Patents

Elektrizitätsmesser (Coulombmeter)

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DE49907C
DE49907C DENDAT49907D DE49907DA DE49907C DE 49907 C DE49907 C DE 49907C DE NDAT49907 D DENDAT49907 D DE NDAT49907D DE 49907D A DE49907D A DE 49907DA DE 49907 C DE49907 C DE 49907C
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DENDAT49907D
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SOCIETE CUENOD, SAUTTER & CO. in Genf
Publication of DE49907C publication Critical patent/DE49907C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Ein Zählapparat nach vorliegender Erfindung besteht in der Hauptsache aus einem Konus A, Fig. i, der, am Ende einer Spindel sitzend, durch einen Motor in Drehung gehalten wird und unter dem Einflufs des zu messenden Stromes in Richtung seiner Achse sich verstellen kann.
Im vorliegenden Falle erfolgt diese Verstellung durch die von einem Solenoid S gegen. einen Eisenkern η ausgeübte Anziehungskraft. Die Drehbewegung dieses Kernes wird auf einen Tourenzähler C durch ein Reibrädchen g übertragen, das gegen den Konus A sich anlegt und von letzterem mitgenommen wird; genanntes Reibrädchen sitzt auf einer Spindel oder Welle, an deren Ende ein in das Triebwerk des Zählapparates C eingreifendes Zahnoder Schraubenrad sitzt, Fig. 1.
Nach dieser Figur, welche eine der möglichen Ausführungsformen des Zählapparates darstellt, besteht der den Konus A in Drehung versetzende Motor aus einem Balancier b, der durch die beiden in Fig. 3 im Grundrifs dargestellten Elektromagnete m dadurch selbstthätig in Drehung erhalten bleibt, dafs diese Elektromagnete, ähnlich wie bei den Motoren für elektrische Uhrwerke, auf der Balancierwelle angebrachte Weicheisenanker abwechselnd anziehen, wodurch bei jeder Doppelschwingung des Balanciere ein lose auf dieser Welle sitzendes Rad e1 und dadurch das mit diesem in Eingriff stehende Rad e immer in demselben Sinne periodisch weitergedreht wird. Zur Sicherung immer gleichbleibender Drehrichtung sitzt auf der Balancierwelle bei r eine in Fig. 2 ersichtliche Platte mit Sperrzahn, welcher bei der Rückwärtsdrehung der Welle über die Zähne des am Untertheile von e1 sitzenden Sperrrades hinweggleitet, wodurch Rad e1 stillsteht, so dafs. beide Räder ie1 immer nur in ein und demselben Sinne weitergedreht werden.
Die Spulen der Elektromagnete werden entweder von einem beliebigen, vom zu messenden Strome unabhängigen Strom oder von einem Zweigstrom des zu messenden Stromes durchflossen, in welch letzterem Falle der Durchgang des Zweigstromes durch einen der bekannten Stromregulatoren regulirt wird.
5 ist ein von dem zu messenden Strom oder einem Zweigstrom desselben durchflossenes Solenoid, in welchem sich ein Eisenkern η bewegt; letzterer sitzt auf der Spindel des Rades e und des Konus A. Bei jeder Bewegung des Kernes η ändern sich die Durchmesser des Konus A gegen das Reibrädchen g im Verhältnifs zur Stromstärke, während infolge der Drehbewegung des Konus A das Reibrädchen g in Drehung versetzt wird, welches durch eine auf sein Gestell wirkende Feder s gegen den Konus A angeprefst wird. Die Längsverschiebung des Kernes η wird durch die Gegenfeder D regulirt. Die Veränderungen in der Stromstärke werden also durch die Verschiebung des Konus in seiner ■ Achsenrichtung auf das Zählwerk übertragen, während die Umlaufgeschwindigkeit des Konus eine gleichmäfsige sein mufs.
Geht durch die Drahtspule kein Strom hindurch, so steht Kern η so, dafs Reibrädchen g eben die Spitze des Konus A berührt, demzufolge auch das Reibrädchen und dadurch der
Zählapparat stillsteht. Geht jedoch ein Strom durch das Solenoid, so wird Kern η angezogen und das Rädchen g durch Konus A mit einer vom Durchmesser des Berührungskreises von g und A abhängigen Geschwindigkeit in Drehung versetzt; da dieser Berührungskreis immer proportional zum Strome ist, so schreitet das Triebwerk des Zählapparates C ebenfalls um eine zum Strome und zur Zeit proportionale Gröfse weiter, wodurch die Zahl der Coulombs angegeben wird.
Um die Einwirkung der Schwerkraft auf die beweglichen Theile des Zählapparates zu vermeiden, sind, wie in Fig. 3 angegeben, zwei Solenoide oder Drahtspulen angegeben, deren innenliegende Kerne η η1 durch den Hebel Y ausgeglichen sind.
Rad e1 dient hier beiden Rädern e als Antrieb und kann der Apparat durch die Ausgleichung der beweglichen Theile in allen Stellungen functioniren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Elektricitätsmessern (Coulombmetern) zur Registrirung der Stromintensität mit einem durch einen Motor in Drehung gehaltenen und unter dem Einflufs des zu messenden Stromes in Richtung seiner Achse gegen ein Reibrädchen sich verstellenden Konus die doppelte Anordnung der von Solenoiden umgebenen Kerne (nnl) und die Verbindung der Spindeln der letzteren durch einen Ausgleichshebel (Y) und ein Rädergetriebe (e e1), zum Zwecke der Ausgleichung der beweglichen Apparattheile, Fig. 3.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49907D Elektrizitätsmesser (Coulombmeter) Expired - Lifetime DE49907C (de)

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