DE498902C - Federzungenweiche fuer Rillenschienen - Google Patents

Federzungenweiche fuer Rillenschienen

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DE498902C
DE498902C DEV25348D DEV0025348D DE498902C DE 498902 C DE498902 C DE 498902C DE V25348 D DEV25348 D DE V25348D DE V0025348 D DEV0025348 D DE V0025348D DE 498902 C DE498902 C DE 498902C
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DE
Germany
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tongue
rail
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spring
spring tongue
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Expired
Application number
DEV25348D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Hilterhaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Stahlwerke AG
Original Assignee
Vereinigte Stahlwerke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE498902C publication Critical patent/DE498902C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/06Constructions with flexible tongues or flexible fishplates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Federzungenweiche für Rillenschienen Das Patent 496 991 betrifft eine Federzungenweiche, bei der eine derart profilierte Schiene Verwendung findet, daß die Zunge unmittelbar durch den Kopf der Schiene ohne Umformung desselben durch Schmieden oder Pressen lediglich durch Entfernung des Schienenunterteiles und der Zwangslippe gebildet und mit der erforderlichen Zuschärfung nach der Spitze hin versehen wird.
  • Die neue Erfindung sieht nun eine Verbesserung der gemäß des Hauptpatents verwendeten Zungenschienenform in der Weise vor, daß das Schienenprofil im Steg derart verstärkt wird, daß es sowohl als Federzunge bei Rillenschienenweichen wie auch als. Federzunge bei Vignolschien@enweichen zu verwenden ist (s. Abb. 2). Durch Ausfräsen o. dgl. einer Laschenkammer auf der Kopfseite und Fortnehmen kleiner Teile auf der Rillenseite der Schäme, also durch Fortfräsen der in Abb. 3 weiß gelassenen Profilteil e, entsteht dann das schraffierte normale Rillenschienenprofil; durch Ausfräsen o. dgl. einer Laschenkammer auf der Rillenseite und Fortnehmen kleiner Teile auf der Kopfseite der Schiene, also durch Fortfräsen der in Abb. 4 weiß gelassenen Profilteile, das schraffierte Vignolprofil. Es ist also in einfachster Weise möglich, die Enden einer aus diesem Profil hergestellten Weichenzunge für den Anschluß an jede der beiden Schienenarten passend zu machen.
  • Der Erfindungsgedanke erstreckt sich nun auch darauf, das neue Zungenschienenprofil als Fahrschiene zu benutzen, wobei dtie# Schiene namentlich an der Zungenspitze mit einer auf Zungenanlagelänge sich erstreckenden Aussparung a versehen wird (Abh. 5). Dadurch kann die Zungenspitze b sehr kräftig ausgebildet werden, wobei; dier von ihr und der Fahrschiene gebildete Hohlraum bim Umlegen der Weichenzunge Wasser, Schmutz u. dgl. aufnehmen kann, so da13 das Anschlagen der Zungenspitze an die Fahrschlene dadurch nicht behindert wird. Auch eine Belästigung von Passanten durch Hochspritzen von Wasser, Schmutz u. dgl. wird auf diese Weise vermieden.
  • Erfindungsgemäß kann das als Fahrschiene verwendete Zungenschienenprofil außerdem an der Stelle mit einer Aussparung c versehen sein, an der das Weichengestänge d an der Zunge b angreift (Abb. 6). Dadurch ist es möglich, den Gestängekopf sehr kräftig auszubilden, ohne daß dadurch die Zunge oder der Steg der Schiene (letzterer beispielsweise durch eine Bohrung) verschwächt zu werden brauchen.
  • Gemäß der Erfindung kann schließlich das neue Profil auch für die Gegenschiene verwendet werden, wobei sich dme gleichen Vorteile wie bei der Verwendung als Fahrschiene ergeben. .
  • In Abb. i ist die Gesamtanordnung einer Federzungenweiche mit einem Schienenprofil gemäß der Erfindung in Draufsicht dargestellt.

Claims (3)

  1. l ATEN TANSPRÜCIIE: i. Federzungenw eiche gemäß dem Patent Q96 99i, dadurch gekennzeichnet, daß das dabei als Federzunge Verwendung findende Zungenschienenprofil im Steg derart verstärkt ist, daß aus ihm durch Ausarbeiten von Laschenkammern o. dgl. und durch Wegnehmen kleiner Teile auf beiden Seiten sowohl das Profil einer normalen Rillenschiene als auch das Profil einer gleich hohen Vmgnorschiene gebildet werden kann.
  2. 2. Federzungenwelche nasch Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß das im Steg verstärkte Zungenschienenprofil als Fahrschiene Verwendung findet, wobei es an der Zungenspitze auf Zungenanlagelänge mit einer als Schmutzfänger dienenden Aussparung versehen wird.
  3. 3. Federzungenweche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das als Fahrschiene verwendete im Steg verstärkte Zungenschienenprofil an der Stelle, an der das Weichengestänge an der Zunge angreift, mit einer nicht durchgehenden Ausnehmung versehen ist, die eine kräftige Ausbildung der Angriffsteile gestattet.
DEV25348D 1929-06-05 1929-06-05 Federzungenweiche fuer Rillenschienen Expired DE498902C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7387280B2 (en) 2002-06-27 2008-06-17 Vae Eisenbahnsysteme Gmbh Points comprising a reinforced switch tongue blade
AT521322A1 (de) * 2018-06-12 2019-12-15 Voestalpine Weichensysteme Gmbh Backenschiene

Cited By (4)

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AT521322A1 (de) * 2018-06-12 2019-12-15 Voestalpine Weichensysteme Gmbh Backenschiene
AT521322B1 (de) * 2018-06-12 2021-03-15 Voestalpine Weichensysteme Gmbh Backenschiene
EP3743559B1 (de) 2018-06-12 2022-03-16 voestalpine Turnout Technology Zeltweg GmbH Backenschiene

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