DE497728C - Verfahren zum Ausgleich von Fernmeldekabeln mit Vierern ohne Phantomausnutzung - Google Patents

Verfahren zum Ausgleich von Fernmeldekabeln mit Vierern ohne Phantomausnutzung

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DE497728C
DE497728C DEA54001D DEA0054001D DE497728C DE 497728 C DE497728 C DE 497728C DE A54001 D DEA54001 D DE A54001D DE A0054001 D DEA0054001 D DE A0054001D DE 497728 C DE497728 C DE 497728C
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DE
Germany
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phantom
balancing
utilization
quads
telecommunication cables
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Expired
Application number
DEA54001D
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English (en)
Inventor
Willi Doebke
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating
    • H04B3/34Reducing cross-talk, e.g. by compensating by systematic interconnection of lengths of cable during laying; by addition of balancing components to cable during laying

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ausgleich von Fernmeldekabeln mit Vierern ohne Phantomausnutzung In dem Hauptpatent ist ein Verfahren zur Verbesserung des Ausgleichs von Fernmeldekabeln mit Vierern ohne Phantomausnutzung beschrieben, nach welchem abschnittsweise je zwei benachbarte Teilkapazitäten einander gleichgemacht werden sollen. Zur Ausübung des Verfahrens sind in dem Hauptpatent besondere Brückenschaltungen angegeben, mit denen die Gleichheit zweier benachbarter Teilkapazitäten unmittelbar festgestellt werden kann.
  • Das Erfordernis besonderer Meßschaltungen hat aber gewisse Nachteile, wie vermehrten Apparatebestand, Wechsel der Meßbrükken bei der Montage von Anlagen, in denen Leitungen mit und ohne Phantomausnutzung ausgeglichen werden sollen usw.
  • Die Erfindung gibt nun ein. Verfahren an, wie ohne Verwendung der im Hauptpatent angegebenen besonderen Meßbrücken auf Grund der Messung der kapazitiven Kopplungen k1, k2, k3, e1, e., e3 eines Vierers mit Hilfe der bekannten Meßbrücken der Ausfgleich nach dem Hauptpatent vorgenommen werden kann.
  • Die Abb. i zeigt schematisch den Querischnitt eines Vierers, bestehend aus dein beiden Stammleitungen aal, b1 und a2, b2 mit den zehn Teilkapazitäten der Stammleitungen gegeneinander und gegen Erde. Die bekannten Meßbrücken gestatten, durch einfache Umstellung eines Schalters die vorerwähnten sechs --Differenzkapazitäten zu messen; die Meßwerte entsprechen dabei folgenden Teil: kapazitätsdifferenzen:
    k1 =X1-X2-X3 -f - x4
    W,-- T82
    k2 -__ XI - x2 + x3 - x4 + 2
    ks =x, -[- X2-X3 x4 -I- WS--W4
    2
    el-wl-w2
    e2 - w3 - w4
    e3 - WI + w2 - w3 - w4
    Gemäß dem Hauptpatent soll nun entweder x1 = x2 und x3 = x4 oder x1 = x3 und x2=x4 gemacht werden.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Kopplungen k1, k2 und e, bzw. k1, k3 und e2 gemessen werden, und daß auf Grund dieser Meßwerte so ausgeglichen wird, daß nach dem Ausgleich der Meßwerte von k1 auf o, der Wert von k2 = 144 e1 bzw. derjenige von k3 = i/2 e2 ist. Aus den Gleiehungen für k1, k2, k'3 und e1, e2, e3 erkennt man, daß dann je zwei benachbarte Teilkapazitäten einander gleich sind. Für k2 = i/2 ,el wird x1 = x2 und x3 = x4, für k3 = i/2 e2 wird x1 = x3 und x2 = x4.
  • Zur Ausübung des Verfahrens wird zweckmäßig ein Schema benutzt, wie es in Abb 2a und 2b dargestellt ist. Eingetragen wird nur in die freistehenden Felder. Für jede der drei Kopplungen sind zwei Zeilen vorg,esehen, von denen die obere für positive, die untere für negative Meßwerte der Kopplungen zu benutzen ist; in die einzelnen Felder wird immer der halbe Meßwerteingetragen. Es sei z. B. gemessen: k, =+ 9o, h2=+ 350, e1 = + r oo; die einzelnen Felder sind dann gemäß Abb. 2a auszufüllen. Durch Addition jeder Spalte ergeben sich die für den Ausgleich erforderlichen Kapazitätswerte. Es sind dies zunächst vier Werte. Da aber nur x, =x2 und x3 = x4 gefordert wird, kann man den bei x1 und x2 einerseits und x3 urid x4 andererseits einzusetzenden IZapazitätsw@ert jie weils um den kleineren von beiden. vermindern, so daß stets insgesamt nie mehr als zwei Kondensatoren benötigt werden. Bei dem gewählten Beispiel sind also die Kapazitätswerte bei xi und x2 um 25, bei x3 und ;x4 um 70 zu vermindern. Damit ergibt sich dann für den Ausgleichskondensator bei x2 der Wert 195 und bei x4 der Wert zo5.
  • Entsprechend verfährt man bei einem Ausgleich x, = x3 und x2 = x4 unter Zugrundelegung des Schemas der Abb. 2b.

Claims (1)

  1. PATLNTAN$PRUtH: Verfahren zum Ausgleich von Fernmeldekabeln mit Vierern ohne Phantomausnutzung "nach Patent 459 61o, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Stamm-Stammkopplung und eine oder- beide Stanun-Viererkopplungen und die Erdkapazitätsdifferenzen des einen oder beider Stämme gemessen werden und der Ausgleich so vorgenommen wird, daß die Stamm-Stammkopplung gleich Null und jeweils eine der beiden Stamm-Viererkopplungen gleich der halben Erdkapazitätsdifferenz des betreffenden Stammes wird.
DEA54001D 1925-07-15 1928-04-26 Verfahren zum Ausgleich von Fernmeldekabeln mit Vierern ohne Phantomausnutzung Expired DE497728C (de)

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