DE497011C - Verfahren und Vorrichtung zur Verankerung von eisenbewehrten Betonplatten unter sich und mit den eisernen Traegern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verankerung von eisenbewehrten Betonplatten unter sich und mit den eisernen Traegern

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DE497011C
DE497011C DEP55185D DEP0055185D DE497011C DE 497011 C DE497011 C DE 497011C DE P55185 D DEP55185 D DE P55185D DE P0055185 D DEP0055185 D DE P0055185D DE 497011 C DE497011 C DE 497011C
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DEP55185D
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Plessmann & Schrader
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Plessmann & Schrader
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/10Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with metal beams or girders, e.g. with steel lattice girders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Verankerung von eisenbewehrten Betonplatten unter sich und mit den eisernen Trägern Die Herstellung von Decken, Dächern o.dgl. aus mit Eiseneinlagen fabrikmäßig hergestellten Betonplatten erfordert nicht nur eine gute Verbindung der Platten unter sich, sondern auch eine leicht herstellbare, zuverlässige 'Gefestigung der einzelnen Platten mit meist eisernen Trägern. Die bisher bekannt -ewordenen und zum Teil in Anwendung gekominenen Verankerungen solcher Platten sind für die Erfüllung der vorstehenden Bedi?igungen nicht besonders geeignet. Die Befestigungsarten, bei denen die einzelnen Platteil durch Bügel, Metallplatten usw. infolge des Anziehens einer Schraube oder eines heiles unter sich verbunden «-erden, während ihre Befestigung mit den Trägern durch um den Flansch der Träger fassende Haken erfolgt, «-eisen den Übelstand auf, daß ihre Herstellung bei durch die Art der Arbeit nicht zu vermeidender ungenauer Bauausführung Schwierigkeiten macht, und daß die zur Verbindung benutzten Mittel zumeist einer besonderen Bearbeitung bedürfen.
  • Auch die Verankerungen, bei denen durch je zwei an gleichlaufenden Seiten der Platten vorgesehene Schlaufen eine Eisenstange gesteckt wird, können, abgesehen davon, daß hierbei die Befestigung der Platten mit der Tragkonstruktion ohne weiteres nur durch Draht erfolgen kann, auch deswegen als keine günstige Lösung der vorliegenden Aufgabe bezeichnet werden, weil z.B. das Durchstecken der langen Eisenstangen durch die Schlaufen Schwierigkeiten macht und bei über die Decke hinaus hochgezogenen Wänden unmöglich wird.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung ein `'erfahren und eine Vorrichtung -zur Verankerung eisenbewehrter Betonplatten unter sich und mit der Tragkonstruktion, wodurch den eingangs genannten Bedingungen insofern vollkommen Rechnung getragen wird, als es sich hierbei um eine mit einfachen Mitteln und ohne Schwierigkeiten lierstellbare Verbindung handelt, die auch eine weitgehende anpassungsfäliigkeit an Ungenauigkeiten gewährleistet. Die ganze Verankerung der Platten besteht hierbei darin, daß in längsseitig angeordnete Ankerlöcher der je«-eils verlegten Platten zur Hälfte überstehende Eisendübel eingeschoben werden, über die zwei stirnseitig zusammenstoßende Platten verbindende Bügel mit verschiebbaren, uni die Trägerflanschen greifende Klammern bis in Aussparungen der Platten und danach die folgenden Platten mittels ihrer Ankerlöcher auf-eschoben werden, so daß nach dem Ausgießen des die Verbindungseisen aufnehmenden Hohlraums mit Zementmörtel eine feste Verbindung der Platten unter sich und mit den Trägern erzeugt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, und zwar stellt die Abb. r_ die Draufsicht einer Verbindung und Befestigung von vier Betonplatten auf einem j-Eisen dar. Die Abb. 2 zeigt in einem Schaubild den Vorgang des Einbaues der Verankerung, die Abb 3 zeigt die Ansicht gemäß der Pfeile A in der Abb. i, wobei die Ankereisen und der Träger geschnitten sind, während die Abb. 4 den Schnitt gemäß der in Abb. i angedeuteten Linie C-D wiedergibt.
  • Die in die Dielen f (Platten) einbetonierten äußeren Bewehrungseisen ä sind an ihren Enden in Größe der Ankerlöcher la zu Schlaufen umgebogen. In diese Ankerlöcher h werden nach Verlegen einer Dielenreihe die Rundeisenstücke b als Dübel eingeschoben, die zur Hälfte für das Eindringen in die folgende Plattenreihe überstehen. über die Anker b zweier zusammenstoßenden Platten wird vor dem Anreihen der nächsten Platten der an den Enden umgebogene Rundeisenbügel c bis in die Mitte der Aussparung g der verlegten Platten aufgeschoben, auf dein die von beiden Seiten um den Flansch des Trägers e greifenden Haken d verschoben werden können. Hiernach werden die mit Falz und Nut versehenen Längsseiten der Dielen in an sich bekannter Weise mit Zementmörtel bestrichen und die folgenden Platten so angeschoben, daß die aus der ersten Dielenreihe vorstehenden Anker b in die Ankerlöcher h dieser Platten eindringen. Nachdem die die Trägerflanschen umfassenden Haken d auf ihren Führungseisen c so verschoben worden sind, daß sie den Flansch der Träger umfasseli, wobei es gleich ist, ob die Stoßfuge auf der Stirnseite der Platten in der Trägerlängsmitte oder etwas seitlich hiervon zu liegen kommt, wird die Aussparung g in an sich bekannter Weise mit Zementmörtel ausgegossen. Hierbei füllt dieser alle Zwischenräume zwischen den Ankereisen und den Dielen nlis, wobei er auch in die Dübellöcher lt eindringt und so eine feste Verbindung der Platten unter sich als auch mit den eisernen Trägern bildet.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRÜCiir: i. Verfahren zur Verankerung von eisenbewehrten Betonplatten untereinander und mit den Trägern zur Herstelhing von Dächern, Decken u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß nach Verlegung einer Reihe hintereinanderliegenden Platten (f) zunächst in Löcher (h) und durch die Endösen der Bewehrun,seisen (c;) Eisendübel (b) gesteckt, über diese dann Bügel (c) reit den oberen Trägerflansch umgreifenden Klammern (d) gestreift, darauf die Platten der nächsten Reihe nach Bemörtelung ihrer Ränder verlegt und angeschoben werden, wobei gleichzeitig die herausstehenden Enden der Dübel (b) in ihre Löcher (1a) eindringen, und daß schließlich die Verbindungsteile und die Aussparungen (g) mit Zementmörtel vergossen werden.
  2. 2. Vorrichtung für das Verfahren nach dem Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Bügel (e) mit darauf verschiebbaren Haken oder Klammern (d).
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