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Austauschbare Reklamezeichen Es sind bereits Reklamezeichen bekannt
geworden, die an mit Höhlungen versehenen Gummikörpern angeordnet Sind oder aus
solchen Gummikörpern bestehen und die an glatten Unterlagen, wie Glasplatten o.
dgl., nach Ausdrücken des Luftinhalts fest zu haften vermögen, jedoch von den Unterlagen
stets leicht entfernt und durch neue ersetzt werden können, Das Neue der vorliegenden
Erfindung besteht darin, da.ß die Gummihohlkörper den Zeichenkonturen entsprechend
nachgebildet sind und irn Inneren oder außen die aus farbigem Glas, aus Karton,
Holz, Blech o. dgl. ausgeführten Füllungen bzw. Zeichenergänzungen, tragen. Hierbei
werden z. B. bei Glas effektvolle farbige Wirkungen, insbesondere beim durchscheinenden
Licht, erzielt. Es ist in vielen Fällen erfindungsgemäß zweckmäßig, die Gummihohlkörper
bei der Anwendung von 'Zeichenergänzungen außer den Konturen mit zusätzlichen Vorsprüngen
zu versehen, welche die Papier-, Karton-, Glas- o. dgl. Zeichen an die glatte Unterlage
andrücken.
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Kleinere Hohlkörper können einfach durch Niederdrücken und Ausquetschen
der Luft aus dem Hohlraum an der Unterlagsplatte zum Haften gebracht werden. Bei
größeren Hohlkörpern dagegen werden die Oberflächen derselben vorteilhaft mit Taschen
zur Aufnahme der Enden von verlängerbaren Bügeln versehen, mit deren Hilfe sie auf
die Unterlagen aufgedrückt werden, um die Luft aus ;den Hohlräumen auszuquetschen.
Da sich. die Oberflächen umfangreicherer Gummikörper beim Festsaugen leicht einbeulen,
werden derartige Hohlkörper erfindungsgemäß mit Versteifungsstegen aus Metall, Holz
,o. dgl. versehen, wodurch derartige Einbeulungen vermieden oder wenigstens verringert
werden.
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Größere Gummihohlkörper werden erfindungsgemäß vorzugsweise mit gutschließenden.
Saugventilen verEehen, auf welche bei der die .mit Gewinde versehenen Saugstutzen
von Luftpumpen dicht aufgeschraubt werden. Bei kleineren Hohlkörpern dagegen kann
man in der Weise beim Befestigen auf den glatten Unterlagen verfahren, daß nach
Aufsetzen der Gummihohlkörper eine Luftsaugevorrichtung benutzt wird, deren Saugröhren
einen sehr kleinen Querschnitt und eine nadelförmige Gestalt aufweisen, so daß sie
zwischen *.e glatte Unterlage und den Gummirand des Hohlkörpers gelegt und beim:
Saugen durch den letzteren gedichtet werden können.
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Auf der Zeichnung sind die neuen Reklamezeichen an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele
dargestellt worden. Außerdem sind Vorrichtungen zu ihrer Einordnung und zur zweckmäßigen
Beleuchtung zur Darstellung ;gebracht worden.
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Abb. i stellt einen Reklarnebuchsto,ben in der Draufsicht dar, ' Abb.
z einen Querschnitt nach A-B in Abb. i.
Abb.3 zeigt einen Zeichenquerschnitt
mit aufgesetztem - Deckblatt.
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Abb. ¢ ist ein Längsschnitt durch einen Konturhohlkörper für größere
Zeichen, Abb. 5 ein Querschnitt nach C-D in Abb. 4. Abb.6 zeigt einen Zeichenquerschnitt
mit um das Zeichen herum angeordnetem Holz-oder Papierreklaxndbild, während Abb.7
einen Zeichenquerschnitt mit zusätzlichem Ansatz zum Festhalten von Papier- oder
Kartonaufschriften darstellt.
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Abb.8 ist ein :Querschnitt durch eine Gummirosette zum Halten von
Papierreklamen, während Abb. 9 einen Schnitt nach G-H in Abb. $_ vorstellt.
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Abb. io ist ein Querschnitt durch ein Saugventil, Abb. i i ein Querschnitt
durch ein zum Luftausquetschen geeignetes Gummizeichen. Abb. 12 stellt einen zur
-Bedienung der Zeichen nach -Abb. i i dienenden Bügel in der Ansicht ,bzw. im teilweisen
Schnitt dar. Die Abb. 13 und 1 ¢ stellen im Querschnitt und Seitenansicht eine andere
Ausführungsform von zum Luftausquetschen bestimmten Gummizeichen vor.
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Wie aus den Abb. i und 2 hervorgeht, besteht z. B. ein Reklamebuchstabe
aus einem Gummihohlkörper i, welcher -den Hohlraum 2 aufweist. Die Merkstriche 3
dienen zur leichten Einordnung des betreffenden Buchstabens in Reihe und Glied nach
Stellung und Neigung. Die Gummikörper können selbst als Reklamezeichen dienen und
werden dann zweckmäßig verschiedenfarbig ausgeführt. Sie können jedoch, wie Abb.3
zeigt, mit einem Blech-, Papier-, Karton o. dgl. Überzug ¢ versehen sein.
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Größere Reklamezeichen (vgl. Abb. 4 und 5) sind den Konturen :des
betreffenden Buchstabens, Bildes ;o. dgl. nachgebildet. Der Gummikörper 5 besitzt
,hierbei den umlaufenden Hohlraum 6. Das Innere ist z. B. mittels der farbigen Glasplatte
7 abgedeckt, die hinter Vorsprüngen 9 des Gummikörpers festsitzt. Bei derartigen
Hohlkörpern werd6n zweckmäßig, z. B. an der Stelle 8, Ventile angebracht, deren
Bauart später dargestellt wird.
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Um 'größere Reklameflächen zu erzielen, können die Gummihohlkörper
i o nach Abb. 6 z. B. mit Karton-, Blech-, Holz- o. dgl. Platten i i versehen werden,
wobei z. B. diese Platten den Gummikörper umgeben. Der Hohlraum ist hierbei mit
12 bezeichnet. Soll ein Papierblatt mittels eines Gummihohlkörpers auf der Unterlage
befestigt .werden, so werden die Gummikörper (vgl. Abb. 7) mit einem ' besonderen
Ansatz i4 versehen, welcher auf das Papierstück drückt. Der Hohlkörper ist mit 13
bezeichnet. Bei der Ausführung nach den Abb. 8 und 9 ist der kreisförmig gestaltete
Hohlkörper i 9 mit dem inneren Hohlraum 15 und dem äußeren Hohlraum 18 versehen.
Er besitzt einen besonderen kreisförmigen Vorsprung 16, welcher @z. B. das Papier-
oder Kartonblatt 1 7 auf die Unterlage aufdrückt.
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Abb. io. stellt ein bei größeren Gummihohlkörpern anzuwendendes -Saugventil
dar. Die Hohlräume 26 sind mittels des Kanals 25 mit dem Inneren des Ventilgehäuses
22 verbunden, in welchem das leichte Gummi--venti124 auf und ab beweglich ist. Im
geschlossenen Zustand wird: das Gehäuse-22 mittels Dichtung 21 gedichtet und durch
die aufschraubbare Kappe:2d verschlossen. gehalten. Soll aus dem Hohlkörper die
Luft ausgesaugt werden, so wird. auf das Gewinde des Gehäuses 22 der mit Gewinde
versehene Stutzen des Saugrohrs einer Luftpuiüpe aufgeschraubt ]Dann kann eine rasche
Entleerung der Hohlräume 26 erfolgen, worauf das Ventil 24 die Luftzufuhr absperrt.
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Sind die Gummihohlkörper.zum Ausquetschen des Luftinhalts eingerichtet;
so können sie z. B. die in der Abb. i i dargestellte Gestalt besitzen. Der mit dem
HOhlrauM 28 versehene Gummikörper 27 besitzt beiderseitige- Taschen -; mit den Hohlräumen
29. In diese Schlitze passen die Endexi 31 des in Abb. 12 dargestellten Bügels
32 hinein. Derselbe ist so gebaut, da.ß die Bügelstange 32 in der Führung 33 verschiebbar
ist. Auf diese Weise kann ein Bügel für Gummihohlkörper mit verschiedenen Abständen
der Taschen 3o verwendet werden. Das Ausdrücken der Luft wird durch Niederdrücken
des Bügels 32, 31 bewirkt.
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Größere Oberflächen aufweisende Gummihohlkörper würden sich bei eintretender
Luftverdünnung leicht einbeulen. Um diesem Übelstand vorzubeugen, werden nach Abb.
13 und 14 die Gummikörper 36 mit Verstärkungen 34 versehen, worin Versteifungsrippen
35 aus Metall oder Holz vorhanden sind. Diese Stege stützen sich -auf die
Seitenteile des Höhlkörpers und verhindern wirksam eine Ausbeulung der Oberfläche.
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