DE495090C - Verbindungsstueck zwischen Kappe und Stempel bei polygonartigem Streckenausbau - Google Patents

Verbindungsstueck zwischen Kappe und Stempel bei polygonartigem Streckenausbau

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DE495090C
DE495090C DED56227D DED0056227D DE495090C DE 495090 C DE495090 C DE 495090C DE D56227 D DED56227 D DE D56227D DE D0056227 D DED0056227 D DE D0056227D DE 495090 C DE495090 C DE 495090C
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AUGUST ECKEY
RERNHARD DROSTE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/34Joints between vertical props and horizontal top bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Verbindungsstück zwischen Kappe und Stempel bei polygonartigem Streckenausbau Der Gebirgsdruck, der sich im Grubengebäude bemerkbar macht, ist bekanntlich sehr verschiedener Art. Er tritt auf nur als Firstendruck oder nur als Stoßdruck oder auch als solcher von Firste und Stoß, ja auch der Sohle gemeinsam und dann wiederum in verschiedenem wechselndem Verhältnis. Ebenso wechseln die Perioden der einzelnen Druckerscheinungen infolge der immer wieder sich ändernden Arbeits- und Abbauvorgänge im Grubengebäude. Den-Ausbau einer Strecke derart zu gestalten, daß er sich diesen Erscheinungen gegenüber anpaßt, d. h. den Gebirgsdruck in sicherer und nachgiebiger Weise aufnimmt, von welcher Seite und in welcher Stärke er auch auftritt, ist daher dauernd das Bestreben der für die Grubensicherheit und den Grubenbetrieb verantwortlichen Personen. Nicht zuletzt deshalb, weil die richtige Wahl des Grubenausbaues das wirtschaftliche Ergebnis einer Grubenanlage sehr günstig beeinflußt. Ausbaueinrichtungen, die die Sicherheit desAusbaues gewährleisten, dabei zur Verlängerung der Dauer der Wirksamkeit sehr beitragen, sind daher von sehr großer Wichtigkeit.
  • Die Erfindung ermöglicht das zuverlässige Senken der Kappe allein (infolge Firstendruck), eines Stempels oder beider Stempel allein (infolge Stoßdruck) oder das gleichzeitige Sichnähern der Firste und der Stöße zugleich. Sie ermöglicht ferner die Gestaltung eines Türstockes als Polygonausbau bei etwa vorhandenem bekannten stärkeren Stoßdruck. Vorrichtungen zum Verbinden von Kappe und Stempel im Grubenausbau zum Zwecke des Nachgebens beider Ausbauteile (Kappe und Stempel) sind bekannt. Gegenüber den bekannten Verbindungsstücken ermöglicht und bezweckt die Erfindung, daß bei anhaltendem, sich verstärkendem Druck sowohl der Kappe wie des Stempels allein (Firstendruck allein oder Stoßdruck allein) oder gleichzeitigem Auftreten von Druck auf mehreren Streckenflächen der Widerstand in der Vorrichtung entsprechend dem erwähnten Auftreten des Gebirgsdruckes zur Geltung kommt.
  • Die Abb. i zeigt die Ansicht eines Türstockes mit Holzstempeln a bei Verwendung der Verbindungsstücke e.
  • In den Abb. i und 3 wird um das obere Ende des Holzstempels a in einem Abstand von etwa 5o bis 70 mm ein aus zwei Hälften bestehendes, etwa 6o bis 8o mm breites Schellenband b gelegt und mit den Schrauben c und d verbunden. Auf die Schraube c wird zwischen die beiden Hälften des Schellenbandes b das Verbindungsstück e (Abb.2) gelegt. Dieses besteht aus einem [J-Eisen, dessen Rückensteg die Länge der Wellenlinie f (Abb. 2) hat und dessen Flanschen in seitlicher Ansicht wie in Abb. 2 geformt sind.
  • Die Profile der Flanschen sind', wie in Abb. q. und 5 ersichtlich, keilförmig ausgebildet. Beim Aufstellen der Zimmerung wird das Verbindungsstück e derart auf die Schraube c gesetzt, daß es etwa in der Mitte des Schlitzes g zu liegen kommt, sodann-wird das Schellenband b so weit von dem Kopfende des Stempels a entfernt, daß die Schneiden der Stege (Keile) lt auf das Stempelende aufsetzen und alsdann die Schrauben c und d angezogen. Der Schlitz ä verläuft zu der Begrenzungslinie i nicht parallel, sondern entfernt sich nach oben zu von dieser, wodurch erreicht wird, daß bei reinem Firstendruck sich nicht nur die Schneiden h, sondern auch die Schneiden i in den Stempel a eindrücken. Bei ausschließlichem Stoßdruck werden ebenfalls beide Schneiden h und i in den Stempel a eingedrückt. Da sich bei der polygonartigen Ausbildung des Stempels und des Verbindungsstückes dieses über die Schraube c nach unten schiebt, erfolgt eine Veränderung (Vergrößerung) des Winkels k in Abb. 7. Das Verbindungsstück e wird um die Schraube c im Sinne des Pfeiles i (Abb. 2) geschwenkt. In allen Fällen (Stoßdruck allein, Firstendruck allein oder Firstendruck und Stoßdruck gemeinsam) wird die Schneide i in den Stempel a eingedrückt, wodurch eine Führung für das Verbindungsstück e geschaffen und ein seitliches Ausbiegen des Stempel verhindert wird.
  • In Abb. 6 wird die Anwendung des Verbindungsstückes e bei Verwendung eines eisernen Stempels m gezeigt.
  • Bei Verwendung eines eisernen Stempels (T-Eisen oder Eisenbahnschiene) wird an Stelle eines etwa 6o bis 8o mm breiten Schellenbandes eine dem Profil des Stempels angepaßte Klemme n (Abb. 8) von etwa Zoo mm Länge gelegt und mit den Schrauben c (Abb. 6 und 8) verbunden. Der Raum zwischen dem Steg des Stempels m und den beiden Klemmseiten wird durch zwei Holzkeile o (Abb. 8) ausgefüllt. Die Klemme n wird durch die Nase p (Abb. 8) am Abrutschen verhindert, während die Holzkeile o durch die Nasen qu (Abb. 6) festgehalten werden.
  • Beim Aufstellen der Zimmerung mit eisernem Stempel wird das Verbindungsstück e so auf die Schraube c gesetzt, daß diese wieder wie auch bei dem Holzstempel etwa in der Mitte des Schlitzes g zu liegen kommt. Die Schneiden h setzen alsdann auf den oberen Rand der Holzkeile o auf, sie führen sich bei eintretendem Druck an den inneren Flächen der Klemme 7z entlang. Der Widerstand gegen den Gebirgsdruck ist ein stärker werdender, da ja auch hier die Flanschen (Keile) das Profil haben, wie die Abb.4 und 5 zeigen, und bei einsetzendem Druck die Holzkeile zusammenquetschen.
  • Das die Kappe r tragende Ende des Verbindungsstückes e bzw. seiner Flanschen ist kreisbogenförmig, und zwar mit exzentrischen um etwa 5 mm näher dem Rückensteg des Verbindungsstückes e (Wellenlinie f, Abb.2) angesetzten Bohrungen für die Schraube s (Abb. 2), ausgebildet. Hierdurch wird erreicht, daß bei einsetzendem Stoßdruck (Schwenken des Verbindungsstückes e um die Schraube s im Sinne des Pfeiles u) eine Reibungsverminderung an der Tragstelle zwischen Kappe und Verbindungsstück und eine Schonung der Schraube s erfolgt. Die Breite des Verbindungsstückes e ist am oberen Ende etwas verringert, um den Kappenfuß zu tragen. Das Klauenstück t, das durch die Schraube s (Abb. 2 und 9) mit dem Verbindungsstück e verbunden wird, umfaßt das Ende des Kappenfußes von drei Seiten. Die Bohrung für die Schraube s besteht ebenfalls in .einem Schlitz, der senkrecht zu den Kappschienenfußklauen verläuft, um bei eintretendem Druck (Schwenken des Verbindungsstückes im Sinne des Pfeiles u) die infolge der Exzenterwirkung entstehende Abständeverminderung zwischen Kappenfuß und Schraube s auszugleichen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindungsstück zwischen Kappe und Stempel bei polygonartigem Strekkenausbau, dadurch gekennzeichnet, daß ein in U-Eisenform ausgebildetes Stück Profileisen nahe seinen Endpunkten an den Flanschen durchbohrt und um die Bohrlochachsen in Türstockebene schwenkbar an Kappenende und Türstockkopf verlagert ist und daß die am Stempelkopf anliegenden Kanten der an diesem Ende im Querschnitt keilförmig ausgebildeten Flanschen in Schneiden auslaufen.
  2. 2. Verbindungsstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Flanschen liegenden Drehpunktbohrungen zur Aufnahme des mittels einer Schelle o. dgl. am Stempel befestigten Bolzens schlitzartig ausgebildet sind und daß der Verlauf der Schlitzrichtung sich in seinem oberen Ende von der Begrenzungslinie der ihm benachbarten Schneide entfernt.
  3. 3. Verbindungsstück nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschen an dem die Kappe tragenden Ende kreisförmig abgerundet und exzentrisch durchbohrt sind, derart, daß die den Bolzen zur Verbindung des Profileisenstückes mit einer Kappschienenklaue aufnehmenden Bohrungen der Stegseite des Verbindungsstückes näher liegen.
  4. 4. Verbindungsstück nach Anspruch r, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Befestigung an einem eisernen Stempel der den unteren Drehpunkt bildende Bolzen von einem U-förmigen, den Stempelkopf auf drei Seiten umgebenden Klemmstück getragen wird, das an seinem oberen Ende mit einer vom Steg einwärts abgebogenen Nase zur Verhinderung des Abrutschens auf dem eisernen Stempelkopf und an seinem unteren Ende mit zwei ebensolchen von den Flanschen einwärts abgebogenen Nasen zur Verhinderung des Durchrutschens von zwischen ihm und dem Stempel beiderseits eingeklemmten Holzkeilen versehen ist.
  5. 5. Verbindungsstück nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Kappe tragende Ende durch den oberen Bolzen an eine Schienenklaue angelenkt ist, welche das Ende des Kappenfußes von drei Seiten umfaßt und daß die Bohrungen zur Aufnahme des Verbindungsbolzens im Klauenstück schlitzartig ausgebildet sind, derart, daB der Schlitz rechtwinklig zum Kappschienenfußauflager im Klauenfuß verläuft.
DED56227D 1928-07-27 1928-07-27 Verbindungsstueck zwischen Kappe und Stempel bei polygonartigem Streckenausbau Expired DE495090C (de)

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DE (1) DE495090C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952163C (de) * 1948-10-02 1956-11-15 F W Moll Soehne Maschinenfabri Streckenausbau, insbesodnere gelenkiger Polygonausbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE952163C (de) * 1948-10-02 1956-11-15 F W Moll Soehne Maschinenfabri Streckenausbau, insbesodnere gelenkiger Polygonausbau

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