DE494030C - Vorrichtung zum Festhalten von Pelztieren mittels eines den Hals umschliessenden Kragens - Google Patents
Vorrichtung zum Festhalten von Pelztieren mittels eines den Hals umschliessenden KragensInfo
- Publication number
- DE494030C DE494030C DEF65377D DEF0065377D DE494030C DE 494030 C DE494030 C DE 494030C DE F65377 D DEF65377 D DE F65377D DE F0065377 D DEF0065377 D DE F0065377D DE 494030 C DE494030 C DE 494030C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- animal
- collar
- neck
- place
- fur animals
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 title claims description 39
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 238000006748 scratching Methods 0.000 description 1
- 230000002393 scratching effect Effects 0.000 description 1
- 210000002700 urine Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/06—Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
- A01K1/0613—Devices for immobilisation or restraint of animals, e.g. chutes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Festhalten von Pelztieren mittels eines
den Hals der Tiere umschließenden Kragens. Derartige Geräte zur Pflege von Pelztieren
benötigt man z. B. zum Beseitigen von Ungeziefer, zum Befeilen und Behandeln der
Zähne, zum Untersuchen und Prüfen des Pelzwerkes und ähnlichem mehr.
Bei dem den Erfindungsgegenstand bildenden Behandlungsgerät wird das Tier in einen
Behälter aus Drahtgeflecht gebracht, der an die Größe eines jeden Tieres anpassungsfähig
ist und das Tier in einer Lage hält, die es nötigt, den Kopf durch einen Kragen zu
stecken, welcher ähnlich einem Drei- oder Mehrbackenfutter oder einem Kameraverschluß
geschlossen werden kann und dem Tiere weder das Vorlaufen noch das Zurückweichen
gestattet. Die Kopfteile der Vor-
ao richtung, und zwar sowohl der rückwärtige als auch der vordere Teil, können je nach
Bedarf entfernt werden, ohne daß dabei das Tier sich der Behandlung entziehen kann, da
bei geschlossener Vorrichtung der Kragen um seinen Hals festliegt. Durch die Ausbildung
des Kragens als Dreibackenfutter oder Kameraverschluß kann die Haltevorrichtung
jeder Halsweite der Tiere angepaßt werden. Soll der hintere Teil des Körpers in Augenschein
genommen werden, so wird der rückwärtige Teil des Behälters abgenommen, während der vordere Teil des Behälters, der sogenannte
Kopfschutz oder Maulkorb, an ihm gelassen wird. Sollen die Zähne des Tieres
behandelt werden, so wird nur der vordere Teil abgenommen, wobei sich das Tier jedoch
nicht rühren kann, da es durch den Kragen vollständig eingespannt ist. Auch Tiere, die
kleiner sind als die Vorrichtung, können in ihr behandelt werden, indem ein Schiebeblech
in einem Schlitz bewegt wird, so daß das Tier auch in diesem Falle durch die Öffnung
des Verschlusses seinen Kopf hindurchzustecken genötigt ist.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Behandlungsvorrichtung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und es stellt dar:
Abb. ι eine Ansicht auf den Kragen,
Abb. 2 die Gesamtvorrichtung in Seitenansicht, Abb. 3 einen Einzelteil,
Abb. 4 einen weiteren Einzelteil.
Die Vorrichtung besteht aus fünf Teilen, und zwar der Einlaßvorrichtung 1, dem
Schiebeblech oder Treibschieber 2, dem hinteren Kopfteil 3, dem Kragen 4 und dem vorderen
Kopfteil oder Maulkorb 5. Der hintere Teil 3 der Behandlungsvorrichtung sowie der
Vorderteil oder Maulkorb 5 sind am Kragen 4 in beliebiger Weise befestigt. Im Darstellungsfalle
sind sie vermittels Schrauben und Bolzen 6 in entsprechenden Öffnungen 7
bzw. 8 eingebracht. An Stelle dieser Schrauben können auch Wirbelverschlüsse, Kniegabelverschlüsse,
Bajonettverschlüsse o. dgl. verwendet werden. Die Einlaßvorrichtung besteht aus einem winklig abgebogenen
Blech 9, in welchem der Schieber 1 eingesteckt werden kann. Der Schieber 1 besitzt
einen Handgriff 10 und an seinem unteren
Teile eine Aussparung ii, die dazu dient, den
Schwanz des Tieres nicht zu beschädigen. Ferner wird eine zweite Scheibe 2, der sogenannte
Treibschieber, hinter dem Anschlußschieber 1 eingesetzt. Der Treibschieber 2 besitzt
einen Handgriff 12 und eine halbrunde Öffnung 13 und gleitet in einer schlitzartigen
öffnung 14 des rückwärtigen Teiles 3 des Behandlungsgerätes.
Durch entsprechende Aussparungen 15 am Handgriff 12 des Treibschiebers
ist seine Lage gesichert. Dieser Treibschieber wird je nach der Größe des Tieres mehr oder weniger gegen den Kragen
4 hin vorwärts bewegt. Der Kragen 4 des Behandlungsgerätes kann in verschiedener
Weise ausgebildet sein. Es kann hierfür die Ausführung eines Dreibackenfutters gewählt
werden oder die Art des Verschlusses eines Photographenapparates, z.B. einer Irisblende.
An dem verschieb- und verstellbaren Bügel sitzen die Backen 16, die sich bei Verdrehung
und Einstellung der Einstellvorrichtung 17 dem Mittelpunkt des Kreises nähern und den
Hals des Tieres umklammern und einspannen, so daß das Tier in seiner Lage gefangen ist
und nicht vor- noch rückwärts kann. Durch den Treibschieber 2 wird das Tier dazu gezwungen,
den Kopf durch die öffnung 18 des Kragens 4 hindurchzustecken. Der Durchmesser
der Vorrichtung ist so gewählt, daß das Tier im Innern der Vorrichtung sich nicht
drehen oder wenden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Nachdem der Schieber 1 und der
Treibschieber 2 aus der Vorrichtung herausgezogen sind, wird diese vor die Öffnung des
Stalles oder Nestes des Tieres gehalten. Das Tier wird aus dem Nest in die Vorrichtung
hineingetrieben, worauf es durch den Schieber ι am Wiederzurückweichen verhindert
wird. Nun wird der Treibschieber 2 eingeführt und das Tier damit nach vorwärts getrieben,
so daß es in den vorderen Teil 5 der Vorrichtung einzudringen versucht. In diesen
Teil kann es j edoch lediglich mit seinem Kopf eindringen und wird in dieser Lage
durch den Treibschieber 2 am Zurückdrängen verhindert. Nun werden durch die Schraube 17 die Backen 16 einander genähert,
wodurch die öffnung 18 verkleinert wird, und zwar so lange, bis die Backen 16 mit leichtem
Druck am Hals des Tieres anliegen und das Tier nicht mehr vor- noch rückwärts kann. Je nachdem nun das Pelzwerk befühlt
oder der Kopf des Tieres einer Untersuchung unterworfen werden soll, wird entweder der
rückwärtige Teil 3 der Vorrichtung oder der Maulkorb 5 abgenommen.
Zum Entfernen des gefangenen Tieres aus dem Kragen 4 wird ein bedeutend größeres
zylindrisches oder hufeisenförmiges Gehäuse, das jedoch an seinem rückwärtigen Teil vollständig
geschlossen ist, an den Kragen 4 angesetzt, das infolge seines bedeutend größeren
Durchmessers leicht über das Tier von dessen Schwanzende her gestülpt werden kann. Daraufhin wird nach dem Aufsetzen
des Maulkorbes der Kragen allmählich geöffnet, und das Tier wird sich schleunigst in
die hinten geschlossene Röhre zurückziehen. Diese Röhre wird nun an ihrem vorderen
Ende durch einen Schieber, eine Klappe oder ähnliches geschlossen und zum Stall zurückgebracht.
Zweckmäßigerweise wird das ganze Behandlungsgerät auf eine Unterlage aufgebracht,
und zwar so, daß sämtliche Teile von dieser abgenommen werden können. Durch einen Riegel, eine Führung o. dgl. wird der
Kragen 4 in einer festen Verbindung mit dem
Blech gehalten, so daß das Tier sich mit dem Kragen nicht entfernen kann. Diese Unterlage
aus Blech dient verschiedenen Zwecken, und zwar einmal dazu, um ein Zerkratzen der
Unterlage durch das Tier zu vermeiden, und andererseits um zu verhindern, daß Urin und
Kot des Tieres die Unterlagen, wie Tische, Stühle u. dgl., beschmutzen. Um dem Tier
ein leichteres Eintreten in das Behandlungsgerät zu erlauben, kann der hintere Teil der
Falle, statt vollständig aus Drahtgeflecht zu bestehen, unten mit Blech verkleidet und nur
oben mit Drahtgeflecht" geschlossen sein, so daß das Tier auch beobachtet werden kann.
Der Durchmesser des Drahtgeflechtes ist jeweils der Größe der Tiersorte angepaßt, so
daß das Tier sich nicht wenden kann.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Festhalten von Pelztieren mittels eines den Hals umschließenden
Kragens, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (4) konzentrisch bewegbare Halterteile enthält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Kragen (4)
einerseits eine maulkorbartige Haube (5) und andererseits ein Käfigkorb (3) abnehmbar
befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Käfigkorb
(3) ein Längsschlitz (14) vorgesehen ist, in welchem ein verschiebbarer,
nach dem Einbringen des Tieres einsteckbarer Treibschieber (2) bewegt werden kann, welcher das Tier nötigt, den Kopf
in den Kragen (4) zu stecken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65377D DE494030C (de) | 1928-02-15 | 1928-02-15 | Vorrichtung zum Festhalten von Pelztieren mittels eines den Hals umschliessenden Kragens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65377D DE494030C (de) | 1928-02-15 | 1928-02-15 | Vorrichtung zum Festhalten von Pelztieren mittels eines den Hals umschliessenden Kragens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE494030C true DE494030C (de) | 1930-03-17 |
Family
ID=7110188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF65377D Expired DE494030C (de) | 1928-02-15 | 1928-02-15 | Vorrichtung zum Festhalten von Pelztieren mittels eines den Hals umschliessenden Kragens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE494030C (de) |
-
1928
- 1928-02-15 DE DEF65377D patent/DE494030C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2033717B (de) | Käfig zur Einengung und Beobachtung von Versuchstieren und Sammlung von Stoff Wechselprodukten | |
| CH624291A5 (de) | ||
| DE29821609U1 (de) | Sicherheitsinjektionsvorrichtung | |
| DE494030C (de) | Vorrichtung zum Festhalten von Pelztieren mittels eines den Hals umschliessenden Kragens | |
| CH677440A5 (de) | ||
| DE804868C (de) | Tragvorrichtung fuer mechanische Melker, insbesondere Haengemelker | |
| DE102004022987B3 (de) | Angelhaken-Extraktor | |
| CH671724A5 (de) | ||
| DE10125755A1 (de) | Unterfangkescher | |
| DE733827C (de) | Filmkamera mit einsetzbarer Filmkassette | |
| DE689901C (de) | Fadenfuehrung fuer Entnahmegefaesse chirurgischer Naehfaeden | |
| DE2239340B1 (de) | Vorrichtung zum Abfangen der Schwarmköniginnen in Bienenvölkern | |
| DE479301C (de) | Scheidenoeffner, insbesondere zur Tierbehandlung | |
| DE2434137C3 (de) | Vorrichtung zum Unterstützen und Halten eines Säugetieres | |
| DE265554C (de) | ||
| DE617086C (de) | Fuellspritze fuer Zahnhoehlungen | |
| DE1869077U (de) | Impfkaefig fuer laboratoriumstiere. | |
| AT87253B (de) | Drahtauslöser für photographische Verschlüsse. | |
| DE559016C (de) | Vorrichtung zur Beseitigung des Koppens der Rinder | |
| DE932449C (de) | Maulgatter fuer Tiere, insbesondere fuer Rinder und Pferde | |
| AT283041B (de) | Vorrichtung zum Beruhigen von Rindern | |
| DE661033C (de) | Vorrichtung zum Aufsperren des Maules von Tieren | |
| DE390688C (de) | Raubtierfalle mit rings um einen Koederhalter angeordneten kreisausschnittfoermigen Wippen | |
| DE833430C (de) | Sammelfalle mit Fangtrommel, insbesondere fuer Ratten, Maeuse u. dgl. | |
| DE19823783B4 (de) | Tränke |