DE49402C - Oberflächen - Condensator - Google Patents

Oberflächen - Condensator

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Publication number
DE49402C
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Authority
DE
Germany
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water
surface condenser
condensation
containers
arrangement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49402D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. REICHLING in Dortmund, 2. Kampstr. 44
Publication of DE49402C publication Critical patent/DE49402C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B5/00Condensers employing a combination of the methods covered by main groups F28B1/00 and F28B3/00; Other condensers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
R. REICHLING in DORTMUND. Oberflächen - Condensator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. October 1888 ab.
Der Condensator besteht aus drei Theilen: dem oberen Behälter A, dem Condensator B und dem darunter liegenden Ausscheideraume F. Der Condensator besteht aus einem System von über oder neben einander angeordneten (Fig. ι und 4) oder schräg gestellten (Fig. 2) geschlossenen Condensatiortsgefäfsen oder Heizkörpern c, die in sie umgebenden Behältern d angeordnet sind. Die Gefäfse c können von ganz beliebiger Form, glatt, gewellt, mit festen. oder losen Rippen versehen oder mit parallelen Blechen (Fig. 3) armirt sein. Der Dampf tritt bei m ein und durchströmt die Gefäfse c. Das Condensationswasser läuft nach unten ab, tritt durch das' Rohr g in den Ausscheideraum F, Vird hier beim Aufsteigen durch ein Filter von OeI und sonstigen Unreinigkeiten gereinigt und bei η zusammen mit der Luft durch eine Pumpe abgesaugt, oder man entfernt das Wasser mittelst eines barometrischen Abfallrohres und führt die Luft bei n1 getrennt ab.
Das zur Condensation zu benutzende WTasser fällt aus dem Behälter A durch eine geeignete Stellvorrichtung in die unterhalb liegenden Behälter d1 bis d5 ein und fliefst aus de ab (Fig. 4), oder die Gefäfse A und d1 bis de werden mit Abschlufsorganen oder Stauvorrichtungen ν derart versehen, dafs das Wasser in diesen Behältern zeitweise fällt oder steigt und so die Behälter in bestimmten Zeitabschnitten voll und leer oder mehr oder weniger hoch mit Kühlwasser gefüllt sind. Auf diese Weise werden abwechselnd die Gefäfse c und deren Rippen und Armirungsstücke vom Kühlwasser benetzt bezw. freigelegt und so zur Wärmeverschiebung nutzbar gemacht. Die durch Verdunstung entstehenden Wasserdämpfe entweichen entweder direct oder, wenn der Condensationsraum B geschlossen ist, durch Rohre im Bassin A ins Freie. Soll das condensirte Wasser zu Kesselspeisezwecken benutzt werden, so mufs auch für den nöthigen Wasserersatz gesorgt werden, der den Verlusten entspricht, die durch Undichtigkeiten, Abblasen, Benutzung des Dampfes zu anderen Zwecken in dem Dampferzeuger entstehen. Um das automatisch zu bewirken, ist der Schwimmer s mit einer Wassereinlafsvorrichtung χ derart verbunden, dafs je nach seinem vom Wasserspiegel des Ausscheideraumes abhängigen Stande mehr oder weniger oder gar kein Wasser eintritt. Das eintretende Wasser wirkt energisch zur Condensation mit und gelangt dann in den Ausscheideraum F und dann zur Speisepumpe.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Oberflächen-Condensator, gekennzeichnet durch die Anordnung- von Abschlufsorganen ν an den die Condensations- oder Heizkörper C kühlenden Flüssigkeitsbehältern d1 d2 . . . derart, dafs das erste, dritte, fünfte etc. Organ ν geschlossen, das zweite, vierte, sechste etc. geöffnet ist, bezw. durch die Anordnung von Zwischenwänden an den Behältern d1 d2 . . . derart, dafs die Flüssigkeit aus einem oberen Behälter in . einen unteren erst dann weiter fällt, nach-
    dem sie in ersterem einen gewissen Höhenstand erreicht hat, zum Zweck, die Heizkörper C abwechselnd bezw. in Zwischenräumen kühlen zu können.
    Bei dem unter i. bezeichneten Oberflächen-Condensator die Anordnung des zur Durchführung des Condensationswassers dienenden Reinigungsgefäfses F, durch dessen Wasserstand ein mit einer Wasserzufuhrvorrichtung verbundener Schwimmer S beeinflufst wird, um selbsttätig das fehlende Speisewasser zu ersetzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49402D Oberflächen - Condensator Expired - Lifetime DE49402C (de)

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