DE493776C - Fadeneinfaedelvorrichtung fuer Webschuetzen - Google Patents
Fadeneinfaedelvorrichtung fuer WebschuetzenInfo
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- DE493776C DE493776C DEM104502D DEM0104502D DE493776C DE 493776 C DE493776 C DE 493776C DE M104502 D DEM104502 D DE M104502D DE M0104502 D DEM0104502 D DE M0104502D DE 493776 C DE493776 C DE 493776C
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- Expired
Links
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J5/00—Shuttles
- D03J5/24—Tension devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
- Fadeneinfädetvorrichtung für Webschützen Einfädelvorrichtungen fün Webschützers ohne Einfädelschlitz im Schützenkörper, bei denen der Faden im Webschützeninnern von einem federnden Gabelgreifer erfaßt und dann durch eine Aussparung in der Webschützenwand hindurchgestoßen wird. sind bekannt.
- Diese bekannten .Ausführungsformen haben den Nachteil, daß es außerordentlich umständlich ist, den Faden in die am freien Ende des Greifers \-orgesehene Gabel einzulegen. Es ist dies um so mehr erschwert, als die Gabel selbst nur sehr klein gehalten werden kann, um die Webschützenwand durch eine größere Aussparung. wie sie für eine größere Gabel notwendig wäre. nicht wesentlich zu schwächen.
- Diesem Übelstande wird gemäß vorliegender Erfindung abgeholfen und das Einfädeln auf ganz einfache Weise bewerkstelligt. und zwar dadurch. daß dem Greifer die Form eines ovalförmigen Bügels verliehen wird. der an seinem freien Ende eine Gabel zur Erfassung des Fadens trägt und mit seinem andern Ende. auf an sich bekannte Weise federnd, um eine Achse drehbar gelagert ist, die die Längsachse des Schützens nicht lotrecht kreuzt. sondern derart schräg gelagert ist, daß die Achse und die Ebene des Bügels gegen die Waagerechte hin geneigt sind.
- Der in der Fadenlaufrichtung rückwärts gelegene Schenkel der Gabel ist so lang ausgebildet. daß sein Ende in der Ruhestellung des Bügels im Innern des Fadersösersri7lrrchens liegt. Entsprechend der Neigung des Bügels ist auch das Fadenauge schräg einzusetzen, uni eine ungestörte Bewegung des Bügels durch das Auge hindurch bei kleinstem Durchmesser des Auges zu ermöglichen.
- Durch diese eigenartige Ausgestaltung des Bügels, der gegen das in der Längsrichtung des Webschützens gezogene Fadenende hin konvex verläuft, gleitet nun der Faden ganz zwangsläufig an der bogenförmigen und abschüssigen Bügelkante entlang und legt sich dann ganz selbsttätig in die Gabel des Bügels ein, so daß sich nun der in der Gabel erfaßt@ Faden vollends durch Druck auf den Bügelrücken unter Drehung des Bügels durch die ausgesparte Öse in der N,\jebsclsützerswan(1 hindurchstoßen läßt. wo der Fadens dann bequem abgenommen werden kann.
- Dabei kommt der selbsttätigen Einfä delung auf diese Art daneben auch die Richtung der Abwicklung des Fadens von der Spule. die im L'hrzeigersinne verläuft, zur Hilfe.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in acht Abbildungen dargestellt. Es zeigen Fig. s die Seitenansicht des Schützens mit dem Fadenauge.
- Fig. -2 die Draufsicht auf den Webschützen, Fig. - eine Teilansicht, die den gegen die Waagerechte hin geneigten Bügel und die geneigte Bügeldrehachse veranschaulicht.
- Fig. 4 der' Schnitt nach A-ß der Fig. 2, worin (las gegen die Waagerechte hin dem Bügel und der Bügelachse entsprechend geneigte Fadenauge in der Webschützenwand verdeutlicht ist, Fig. 5 und 6 je eine Draufsicht auf den Bügel und Fig. ; und $ je eine perspektivische Darstellung. die den Einfädelungsvorgang erläutert.
- Das von der Spule d sich im Uhrzeigersinne abwickelnde, in der Längsrichtung des Schützens e abgezogene Fadenende f gleitet an der bogenförmigen Kante des gegen die Waagerechte hin geneigten Bügels c entlang und legt sich (g) in den gabelförmigen Greifer h des Bügels ein.
- Danach wird der Bügel durch Druck auf den Bügelrücken unter Überwindung einer Federkraft um die Achse b so weit gedreht, bis das freie gabelförmige Bügelende h durch das Fadenauge a hindurch an der Außenseite der Webschützenwand e herausragt, wo alsdann der Faden g bequem abgenomrnen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fadeneinfädelvorrichtung für Webschützen ohne Einfädelschlitz im Schützenkörper unter Verwendung eines Fadengreifers, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Greifer die Form eines gegen die Schützenlängsachse konvex gekrümmten Bügels (c) besitzt, der um eine gegen die Waagerechte hin geneigte Achse (b) drehbar gelagert ist und an seinem freien Ende mit einer an sich bekannten Gabel (h.) zur Erfassung des Fadens (f, g) versehen ist, deren in der Fadenlaufrichtung rückwärtiger Zinken bei Ruhestellung der Gabel innerhalb des Fadenauges (a) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM104502D DE493776C (de) | 1928-04-25 | 1928-04-25 | Fadeneinfaedelvorrichtung fuer Webschuetzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM104502D DE493776C (de) | 1928-04-25 | 1928-04-25 | Fadeneinfaedelvorrichtung fuer Webschuetzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE493776C true DE493776C (de) | 1930-03-12 |
Family
ID=7325420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM104502D Expired DE493776C (de) | 1928-04-25 | 1928-04-25 | Fadeneinfaedelvorrichtung fuer Webschuetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE493776C (de) |
-
1928
- 1928-04-25 DE DEM104502D patent/DE493776C/de not_active Expired
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