DE49355C - Seilklemmrad zur Kraftübertragung - Google Patents
Seilklemmrad zur KraftübertragungInfo
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- DE49355C DE49355C DENDAT49355D DE49355DA DE49355C DE 49355 C DE49355 C DE 49355C DE NDAT49355 D DENDAT49355 D DE NDAT49355D DE 49355D A DE49355D A DE 49355DA DE 49355 C DE49355 C DE 49355C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/32—Friction members
- F16H55/36—Pulleys
- F16H55/50—Features essential to rope pulleys
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pulleys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die dargestellten Neuerungen beziehen sich im allgemeinen auf Getriebe zur Uebertragung
von Kraft durch Vermittlung von Seilen, Riemen, Ketten, Schienen und ähnlichen Vorrichtungen,
d. h. die Neuerungen sind anwendbar bei Maschinen zum Heben und Senken, Ziehen und
Schieben, zur Handhabung von Seilen und Riemen und zum Bewegen, von Lasten längs,
fester 'Schienen und Stangen.
Der Zweck der Erfindung ist der, eine Klemmvorrichtung derart anzuordnen, dafs sie
den Theil, durch welchen die Kraft übertragen werden soll, rege'lmäfsig erfafst und losläfst,
und dafs sie für derartige Theile von verschiedener Art, sowie auch für verschiedene
Geschwindigkeiten eingestellt werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung besteht aus zwei in verschiedenen Ebenen drehbaren
Scheiben, von denen die eine abgeschrägte oder kegelförmige, die andere ebene Seitenflächen
hat.
Die Klemmflächen der Scheiben sind derart angeordnet, dafs ein Radius der einen parallel
zum gegenüber liegenden der anderen Scheibe ist, während zu beiden Seiten dieser Radien
die Flächen der Scheiben derart aus einander treten, dafs der Raum zwischen den Scheiben
bis zu jenen Radien wächst, welche den parallelen Radien entgegengesetzt sind.
In den Figuren zeigen A und B die Hauptständer des Getriebes, welche von einer geeigneten
Bodenplatte aufsteigen. Die oberen Enden der Ständer sind mit Lagern C und D
versehen, welche die mit Schraubengewinde versehene Hülse F tragen. Diese Hülse hat
bei G eine Längsnuth, und ein Keil H, Fig. 2, auf der Innenfläche des Lagers C tritt in diese
Nuth ein und verhindert hierdurch eine Drehung der Hülse, gestattet aber eine Verschiebung derselben
der Länge nach.
Zwischen. den Lagern sitzt auf der Hülse eine Mutter / mit entsprechendem Gewinde,
mittelst welcher die Hülse der Länge nach verschoben werden kann. Diese Mutter bildet
am besten die Nabe eines Handrades, dessen Speichen durch / dargestellt sind. Man kann
aber auch andere Mittel zur Drehung der Mutter benutzen.
K ist die Hauptwelle, welche durch die Hülse hindurchgeht, und an deren einem Ende
geeignete Theile anzubringen sind, um sie in Drehung zu versetzen. Dabei ist es wesentlich,
dafs diese Antriebsvorrichtung eine Regulirung der Geschwindigkeit und eine Umkehrung
der Drehungsrichtung ermöglicht. Auf dieser Welle ist die Klemmscheibe L befestigt,
eine ebene, auf ihrer Drehachse senkrechte Scheibe von passender Stärke, welche mit einer
bei N der Länge nach genutheten Trommel M versehen ist. Auf letzterer ist die andere
Klemmscheibe O verschiebbar angeordnet und von der Mitte gegen den Rand zu abgeschrägt
oder flach kegelförmig gestaltet. Diese Scheibe trägt einen hohlen Cylinder P, der mittelst
Flantschen mit Rollen Q in Eingriff steht, deren Achsen in Armen der Hülse F gelagert
und gegen die Achse der Hauptwelle geneigt sind. Die Durchbrechung der Scheibe O entspricht
in ihrer Form der äufseren Form der Trommel M der festen Scheibe, so dafs die
Ansätze R in die Nuthen N treten, wenn die schwach kegelförmige Scheibe auf die Trommel
geschoben ist und sich gegenüber der festen Scheibe in der Arbeitsstellung befindet. Bei
dieser Stellung ist ein Radius der Klemmfläche der kegelförmigen- Scheibe parallel zur Fläche
der festen Scheibe, während die Neigung aller übrigen Radien der kegelförmigen Scheibe gegen
die feste Scheibe bis zu dem dem erstgenannten Radius entgegengesetzten wächst. Um
eine Längsbewegung der Hauptwelle durch die mit Gewinde versehene Hülse zu verhindern,
ist mit der Welle eine Platte S verbunden, zwischen welcher und dem Ende des Lagers D
in entsprechenden Nuthen Laufkugeln T angebracht sind. Die Platte nimmt den Druck
der mit Gewinde versehenen Hülse auf, welcher dem Klemmdruck direct proportional ist.
Es ist daher sehr wichtig, die Reibung zwischen der Platte und dem Lager der Hülse so
viel wie möglich zu verringern, und deswegen benutzt man das Kugellager T.
Aus dem Vorstehenden ersieht man, dafs die flach kegelförmige Scheibe einerseits sich auf
der Trommel der festen Scheibe ι der Länge nach verschieben kann, andererseits sich mit
dieser und innerhalb der Arme der mit Gewinde versehenen Hülse drehen mufs, ferner
dafs durch Drehung der Mutter, welche an einer Längsbewegung dadurch gehindert wird,
dafs sie zwischen den Lagern der Hülse gehalten wird, diese Hülse auf der Hauptwelle
vor- oder zurückgeschoben wird, wodurch die kegelförmige Scheibe gegen die feste Scheibe
hin- oder von derselben zurückbewegt wird.
Wenn die Hauptwelle in Bewegung ist, so werden die Scheiben mit gleicher Winkelgeschwindigkeit
und nach derselben Richtung gedreht, wobei indessen infolge der Kegelgestalt der Scheibe O einerseits und der
Neigung der Achse derselben gegen die Hauptwelle andererseits die Flächen der beiden
Scheiben an einer Stelle die gröfste Annäherung erfahren, sich von hier aber von einander
entfernen. Wird demnach ein Seil oder eine ähnliche Vorrichtung zwischen den beiden
Scheiben an der engsten Stelle festgeklemmt, während letztere von der Hauptwelle gedreht
werden, so wird es zwischen den beiden Scheiben stetig hindurchgezogen, indem dieselben
bis dahin frei gewesene Theile des Seiles erfassen und die festgeklemmt gewesenen
freigeben. Wenn es hierbei erforderlich ist, das Seil fester zu klemmen, sei es, weil die
Last gröfser wird, oder aus anderen Ursachen, so können die Scheiben einander längs der
Hauptwelle genähert werden, indem man die Mutter auf der mit Gewinde versehenen Hülse
dreht, welche die ' bewegliche Scheibe trägt. Die Kraft, mit welcher das Seil gefafst wird,
kann nach Belieben geregelt werden, auch kann das Seil ganz losgelassen werden, gleichgültig,
ob die beiden Scheiben sich drehen oder nicht.
Die Scheiben, soweit sie bisher beschrieben wurden, haben glatte Klemmflächen, aber die
Flächen der Scheiben können auch mit radialen Rippen versehen sein, wie b'ei U, Fig. 6 bis 8,
gezeichnet ist. Diese Flächen können natürlich auch genuthet oder anders gestaltet sein, um
ein kräftiges Anfassen des Seiles oder Riemens oder eines anderen zur Uebertragung der Kraft
dienenden Theils zu. ermöglichen.
Claims (2)
1. Ein Seilklemmrad zum Heben und Senken von Lasten und zur Kraftübertragung überhaupt,
gekennzeichnet durch die Anordnung zweier das Seil zwischen sich klemmenden Scheiben, einer auf der Triebwelle festen, L,
und einer losen, O, wobei die Klemmfläche der Scheibe O von der Mitte nach
dem Rande zu abgeschrägt ist, die Drehachse von O zu der Drehachse von L, geneigt
liegt und O mit L durch eine bewegliche Klauenkupplung'JVi? verbunden ist.
2. Bei dem pnter i. gekennzeichneten Seilklemmrad,
um die von der Scheibe L mitzunehmende Scheibe O ersterer zu nähern
oder von ihr zu entfernen, die Anordnung einer im Lagergestell verschiebbaren, aber
nicht drehbaren Hülse F, deren Rollen Q gegen den geflanschten Cylinder P der
Scheibe O anliegen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49355C true DE49355C (de) |
Family
ID=324283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49355D Expired - Lifetime DE49355C (de) | Seilklemmrad zur Kraftübertragung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49355C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2339565A1 (fr) * | 1976-01-29 | 1977-08-26 | Loertscher Fritz | Procede pour le halage sans glissement d'un cable ou analogue et dispositif pour la mise en oeuvre dudit procede |
-
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- DE DENDAT49355D patent/DE49355C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2339565A1 (fr) * | 1976-01-29 | 1977-08-26 | Loertscher Fritz | Procede pour le halage sans glissement d'un cable ou analogue et dispositif pour la mise en oeuvre dudit procede |
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