DE490972C - Kugellagerung fuer Spindeln mit hoher Umdrehungszahl, vornehmlich Schleifspindeln - Google Patents

Kugellagerung fuer Spindeln mit hoher Umdrehungszahl, vornehmlich Schleifspindeln

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DE490972C
DE490972C DEW76650D DEW0076650D DE490972C DE 490972 C DE490972 C DE 490972C DE W76650 D DEW76650 D DE W76650D DE W0076650 D DEW0076650 D DE W0076650D DE 490972 C DE490972 C DE 490972C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/04Headstocks; Working-spindles; Features relating thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Kugellagerung für Spindeln mit hoher Umdrehungszahl, vornehmlich Schleifspindeln Die Erfindung betrifft die Lagerung einer insbesondere Schleifzwecken dienenden Spindel für hohe Umdrehungszahlen, bei welcher der nach einer Richtung auftretende axiale Druck von mindestens zwei Kugellagern getragen wind. Solche Schleifspindeln in der bisher bekannten Ausführung tragen nebeneinanderliegend vier Schulterlager, je zwei schulterseitig gegeneinanderstehend. Eine richtige Montierung, so daß bestimmt und zuverlässig je zwei Schulterlager den axialen Druck nach jeder Richtung gleichmäßig verteilt tragen, ist jedoch nicht erreichbar, weil infolge der (zulässigen) Herstellungsungenauigkeit der Innenring gegenüber dem Außenring in Achsrichtung einige Hundertstel Millimeter vor-oder zurückstehen kann. Werdern. die Schulterlager in die Spindelachse und -hülse eingesetzt und die Außenringe und Innenringe je durch eine Mutter gegeneinander festgezogen, so ist, auch wenn. die Achse -- in der Hülse axial spielfrei sitzt, keine - Gewähr, daß nicht nur zwei g eg!eneinanderstehende Schultern tragen, während die zwei übrigen Schultern völlig unbelastet bleiben. Die Beanspruchungsmöglichkeit dieser Spindeln in axialer Richtung liegt daher im allgemeinen nicht höher als bei Spindeln mit zwei Schulterlagern. Man steht diesem Zustande machtlos gegenüber, da man weder gefühlsmäßig, noch durch Messung die richtige Anlage aller Kugeln an den Schultern der Ringe prüfen kann. Das gleiche gilt für die Wiederinstandsetzung von Spindeln, die infolge Abnutzung keine eichte Lagerung mehr besitzen und daher keinen sauberen Schliff mehr ergeben.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden bei Kugellagerlagerungen für Spindeln solcher Art jeweils zwei Kugellager schulterseitig gegeneinanderstehend und durch ein elastisches oder festes Zwischenglied getrennt, in einer besonderen Hülse vereinigt und durch eine die Außenringe verspannende Mutter so eingestellt, daß sie völlig spielfrei zueinander stehen. Eine solche Hülse mit Kugellager -kann als Kugellagersystem bezeichnet werden. Der Abstand der Kugellagerinnenringe, der sich beim Aneinanderbau zweier solcher Systemeergibt, kann nun durch Messung an den noch nicht ,eingebauten Systemen genau festgestellt werden, und nach diesem Maß wird ein Distanzring angefertigt.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung einen Schnitt durch die Spindel in Achsrichtung.
  • a sind die in der stillstehenden Spindelhülse b ruhenden Hülsen,- die durch die Mutter c festgespannt sind. In den Hülsen oder Patronen a ruhen je zwei Kugellageraußenringe d, die ihrerseits durch ein elastisches (oder festes) Zwischengliede durch die Muttern/ in einstellbarem Abstand gehalten werden. Zwischen den je zwei Kugellagerinnenringen g ruht ein fester Zwischenring h. k ist der auf Länge genau gearbeitete Distanzring. 1 ist die Mutter, die die Innenringe der Kugellag -er g, die Zwischenringe h und den Distanzring k, c die Mutter, die die Hülsen a festspannt.
  • Der Einbau der Kugellager geschieht auf folgende Weise: Der feste Zwischenring h und der ielastische Zwischenring e werden in der Breite so bearbeitet, daß der Zwischenring k um so viel schmäler ist denn. e, als das Zweifache der größten Herstellungsungenauigkeit dies Kugellagers ausmacht. Nun werden die Kugellager und Ränge unter Verwendung eines Äufsteckdornes in die Hülse a eingesetzt und die Mutter/ so lange angezogen, bis die Schulterlager gegeneinander absolut dicht laufen. Werden nun die beiden so geladenen. Hülsen a in die Schleifspindelhülse b .eingesetzt und aneinandergestoßen, so entsteht zwischen den gegeneänanderstehendexi Kugellagerinnenringen g ein Abstand, der durch den Distanzring k ausgefüllt wird. Die Höhe dies Distanzringes k wird in der Weisse bestimmt, daß mittels Tiefenmaßes die Tiefenabstände der beim Einbau einander gegenüberliegenden Kugellagerinnenringe g von den ihnen zugeordneten Stoßflächen ihrer Hülsen a gemessen und addiert werden. Nach diesem Maß wird der Zwischenring k gearbeitet. Ein zweiter Weg ist der, daß nach Dichtstellen der Kugellager in der Hülse die Abstände der Innenringe nicht gemessen und addiert, sondern- jeweils ein Ring aufgelegt wird, welcher mit den Hülsen a zusammen auf gleiche Höhe geschliffen wird. Für diesen Fall besteht der Zwischenring k aus zwei Teilen. Die so vorbereiteten Hülsen a und Zwischenring k bieten nach dem Einbau in die Schl.eifspindelhülse b die Gewähr, daß die axiale Beanspruchung der Spindel von zwei Kugellagern getragen wird, wodurch die gewollte fortschrittliche Wirkung, nämlich die Verdoppelung des axialen Druckes, d. i. die Verdoppelung der Leistung der Schleifspindel, erreicht ist.
  • Mit dieser Lagerungsweise ist noch folgen-. der Vorteil. verbunden: Die miteinander tragenden Kugellager nutzen sich gleichmäßig ab. Hat die Spindel dadurch axial Spiel bekommen, was an der Qualität des Schliffes .ersichtlich ist, so nünmt man die beiden Hülsena aus der ScbleifsPixldelhülse heraus und zieht die Mutter/ der einen Hülse so lange nach, bis die Kugellager wieder dicht laufen. Zieht man nun die Mutter f der zweiten Hülse um genau das gleiche Maß (also um die gleichen Drehwinkel) nach, so kann die Schleifspindel ohne weitere Nacharbeit zusammengebaut werden, und das Tragen, von zwei Kugellagern in jeder axialen Richtung ist wieder gesichert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kugellagerung für Spindeln mit hoher Umdrehungszahl, vornehmlich Schleifspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Kugellager mit .einseitiger Schulter (sogenannte Schulterlager) schulterseitig gegeneänanderstehend- in je einer besonderen Hülse (a) vereinigt und in an sich bekannter Weise (durch Mutter/) auf spielfreien Lauf eingestellt sind und zwei solcher Hülsen (a) (in der Spindelhülse b) aneinanderstoßend zusammengespannt sind und ferner zwischen die @einander zugekehrten Innenringe ein Abstandring (k) eingiefügt ist, der auf das sich aus den beiden festgespannten Kugellagerpaaren ergebende Maß gearbeitet ist.
DEW76650D 1927-07-26 1927-07-26 Kugellagerung fuer Spindeln mit hoher Umdrehungszahl, vornehmlich Schleifspindeln Expired DE490972C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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