DE489944C - Verfahren zum drahtlosen Peilen - Google Patents

Verfahren zum drahtlosen Peilen

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DE489944C
DE489944C DEL72597D DEL0072597D DE489944C DE 489944 C DE489944 C DE 489944C DE L72597 D DEL72597 D DE L72597D DE L0072597 D DEL0072597 D DE L0072597D DE 489944 C DE489944 C DE 489944C
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DE
Germany
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characters
goniometer
coupling
coils
guidelines
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Expired
Application number
DEL72597D
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English (en)
Inventor
Dr Felix Gerth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum drahtlosen Peilen Es ist bekannt, zum Zwecke _ der Funkpeilung zwei Systeme von Richtungsantennen auf der Senderseite derart anzuordnen, daß mit dem einen System bestimmte positive Zeichen und.mit dem anderen System in den Zeitpausen des ersteren negative Zeichen gegeben werden, so daß in bestimmten Richtungen beide Zeichenarten gleich laut gehört werden und der Eindruck eines Dauerstriches entsteht (Patent zoi q.96). Der Nachteil dieses Verfahrens liegt darin, daß man in der Hauptsache gezwungen ist, bei Verwendung von Fahrzeugen oder Flugzeugen die Richtung des Dauerstriches zu steuern.
  • Ein anderes Verfahren schlägt vor, einen einfachen gerichteten Strahl an einer Sendestelle dauernd rotieren zu lassen (der sogenannte Telefunken-Kompaß) und mit Hilfe einer Stoppuhr das Wiederkehren des Minimumdurchganges festzustellen. Nachteilig macht sich hierbei besonders bei Anwendung des Verfahrens auf Luftfahrzeugen bemerkbar, daß das Minimum eines Richtstrahles nicht gut ausgemacht werden kann, da die Feststellung desselben. stark vom Beobachter abhängig ist. Auf weitere Entfernungen läßt sich eine einwandfreie Anpeülung des Senders jedenfalls. nicht ermöglichen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die Vorteile beider Verfahren kombiniert, indem von der Sendestelle aus nach dem ersten obigen Verfahren- zwei verschiedene Zeichen übermittelnde Richtstrahlen aus;gesandt und dadurch die von ihnen ;gebildete Richtlinie ;gleicher Intensität, auf der die Zeichen zu einem Dauerstrich verschmelzen, mixt einer gewissen Umlaufzeit zum Rotieren gebracht wird, indem die beiden Richtstrahlen zum Rotieren gebracht werden, während auf der Empfangsseite die Umlaufzeit der zu einem Dauerstrich verschmelzenden Zeichen der Richtlinien von einem bestimmten Aus-"gangszeitpunkt ab gemessen wird. Durch die Anwendung der Kombination von Rotation und Dauerstrich wird es erst möglich, den Durchgang der fraglichen Richtlinie genau festzulegen, da ein geringes Überwiegen des einen oder des anderen Zeichens seitlich der Richtlinie sehr leicht erkennbar und der fragliche Moment des Dauerstrichs auch bei Störungen leicht feststellbar ist.
  • Zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die bekannte Goniometer-Anordnung mit gekreuzten Spulen, die im Innern zwei Kupplungsspulen besitzen, angewendet. Mit Hilfe dieser Anordnung läßt sich jeder der Richtstrahlen, sofern man dafür Sorge trägt, daß mit kreisförmiger Richtcharakteristik gearbeitet wird, mit gleichbleibender Amplitude im Winkel von 36o° drehen. Um diese Maßnahme durchzuführen, werden die Kopplungsspulen, die selbst- gekreuzt zueinandersind,entweder abwechselnd getastet oder es werden beide Spulen hintereinander-.geschaltet und gleichzeitig erregt, wobei jedoch die eine Spule zur Erzielung der verschiedenen Richtstrahlen umgepolt wird. Mit diesen Anordnungen werden -während der Rotation des einen Richtstrahls dauernd positive Zeichen und dem dazu geneigten anderen Richtstrahl, der naturgemäß mit derselben Geschwindigkeit umläuft, da ja die beiden Kopplungsspulen auf derselben Achse sitzen, dauernd negative Zeichen ausgesandt.. In der Winkelhalbierenden der beiden Richtstrahlen verschmelzen .die positiven und negativen Zeichen zu der ebenfalls rotierenden Dauerstrich-Richtlinie, deren Umlaufzeit beobachtet wird.
  • Die Umlaufzeit der Dauerstrich-Richtlime wird mit Hilfe einer Stoppuhr gemessen und dadurch die Peilung zum Sendeort vorgenommen. Entweder gibt man in dem Augenblick, in welchem die Dauerstrich-Richtlin@e ,genau nach Norden zeigt, ein ungerichtetes Zeichen und setzt gleichzeitig auf der Empfangsseite, ,die sich auf dem Fahrzeug befindet, :eine Stoppuhr in Betrieb, um die Zeitdifferenz zwischen der Abgabe des Nordrichtungssignals und dem Eintreffen der Dauerstrich-Richtlinie zu messen, oder man spart das Nordsignal, indem man die Stoppuhr beim .Durchgang -:der auslöst und die Zeit bis zur Wiederkehr derselben mißt. Das Fahrzeug befindet sich so lange auf dem richtigen Kurse, wie die Wiederkehr der Dauerstrich-Richtlime bei derselben Stellung der Stoppuhr erfolgt, unabhängig davon, ob nach den beschriebenen Verfahren :die Nordrichtung angezeigt wird oder nicht.
  • Die beiden Richtstrahlen zur Erzeugung der Dauerstrich-Richtlinie lassen sich entweder durch die oben angeführte bekannte Anordnung erzielen, oder man kann. auch eine der beiden. senkrechten Richtantennen während der Aussendung der negativen Zeichen periodisch umschalten. Dies kann z. B. dadurch bewirkt werden, daß die Anschlüsse der Kopplungsspule einer der beiden Richtantennen während der Aussendung des negativen Zeichens schnell und periodisch miteinander vertauscht werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Kopplungsspulen mit zwei entgegengesetzten Wicklungen auszubilden und abwechselnd die eine derselben kurzzuschließen. Auch kann man mit Gleichstrom magnetisierte Drosseln einschalten, die abwechselnd getastet werden, oder auch zwei Sender zur Aufstellung bringen, die abwechselnd ,getastet werden und !entsprechend auf je eine Kopplungsspule arbeiten. Mit welchen Mitteln die Phasenumkehrung bewirkt wird, ist an sich belanglos. _ .
  • Bei: dem angeigebenen Antennsystem erhält man innerhalb des Winkels von 3.6o°, vom Sender aus gerechnet, vier Richtstrahlen und vier Dauerstrich-Richtlirden. Man kann aber eilte einzige Dauerstrich-Richtlieje erhalten, wenn man Antennengebilde mit .einseitiger Richtcharakteristik verwendet, die vom Sender aus gesehen .nur zwei Richtstrahlen erzeugen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum drahtlosen Peilen, dadurch gekennzeichnet, daß von der Sendestelle zwei abwechselnd nacheinander verschiedene Zeichen übermittelnde Richtstrahlen ausgesandt werden und die von ihnen gebildeten Richtlinien gleicher Internsität, auf ,der die Zeichen zu einem Dauerstrich verschmelzen, mit gleichbleibender Amplitude in Rotation versetzt werden, und daß auf der Empfangsseite die Umlaufzeit der rotierenden Dauerstrich-Richtlinien von einem bestimmten Ausgangszeitpunkt an gemessen wird.
  2. 2. Einrichtung zur Erzeugung der rotierenden Dauerstrich-Richtlinien zur Ausübung .des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch -gekennzeichnet, daß zur Kopplung zwischen Odem Hochfrequenzerzeuger und dem Antennensystem zwei an sich bekannte zueinander geneigte Goniometer-Drehspulen dienen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch (gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die die -Anschlüsse der die Hochfrequenzenergie zweier sienkrechter Richtantennen-Anordnungen Übertragenden Kopplungsspulen einer Goniometereinrichtung während der Aussendung des negativen Zeichens periodisch schnell vertauscht werden. q..
  4. Einrichtung nach Ansprwch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungseinrichtung des mit zwei senkrechten Richtantennen-Anordnungen verbundenen Goniometers aus zwei getrennten Spulen besteht, und daß bei der einen Mittel vorgesehen sind, die ihre Anschlüsse während der Aussendung des negativen Zeichens vertauschen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gqniometereinrichtunngg mit Gleichstrom magnetisierte Hochfrequenzdrosseln .eingeschaltet -sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Hochfrequenzerzeuger angeordnet sind, die abwechselnd auf die die Hochfrequenzenergie übertragende Kopplungsspule der Goniometereinrichtung arbeiten.
DEL72597D 1928-08-12 1928-08-12 Verfahren zum drahtlosen Peilen Expired DE489944C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767397C (de) * 1936-01-24 1952-07-31 Lorenz A G C Verfahren zur gleichzeitigen Entfernungs- und Richtungsbestimmung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE767397C (de) * 1936-01-24 1952-07-31 Lorenz A G C Verfahren zur gleichzeitigen Entfernungs- und Richtungsbestimmung

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