DE489388C - Verfahren zur Herstellung von Peitschenstoecken - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PeitschenstoeckenInfo
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- DE489388C DE489388C DESCH82182D DESC082182D DE489388C DE 489388 C DE489388 C DE 489388C DE SCH82182 D DESCH82182 D DE SCH82182D DE SC082182 D DESC082182 D DE SC082182D DE 489388 C DE489388 C DE 489388C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27J—MECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
- B27J1/00—Mechanical working of cane or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von Peitschenstöcken Bisher wurden Peitschenstöcke in der Weise hergestellt, daß Rohrstäbe von 2o bis 23 mm Durchmesser konisch rund gehobelt wurden, so daß dieselben an ihrem Vorderende 5 bis 7 mm stark waren, während das Griffende die volle Stärke behielt. Hierbei entsteht ein Verlust von etwa 43 °/o in. Gestalt von Hobelspänen. Andere Verfahren benutzten stärkere Rohrstäbe, welche der Länge nach in fünf bis sechs Segmente aufgeschnitten wurden. Die Segmentflächen wurden konisch bearbeitet, so daß sie nach vorn schwach ausliefen, und die so gewonnenen Teile wurden wieder zu einem Peitschenstock zusammengeleimt. Derartige Peitschenstöcke zeigten zwar die harte Außenhaut und ergaben eine hochwertige Peitsche (sog. Hartrohrpeitsche), hatten aber ebenfalls viel Abfall und wurden dadurch und durch ihre Herstellungsart teuer.
- Erfindungsgemäß werden nun von einem Rohrstab der Länge nach Keile geschnitten, die mit ihren dicken Enden zu einem Peitschenstock zusammengefügt werden. Dies kann nur so geschehen, daß man einen Rohrstab durch nur einen Schnitt in zwei Keile zertrennt. Bei Führung von mehreren Schnitten ist es vorteilhaft, von einem Rohr vier Keile so abzuschneiden, daß eine vierseitige Pyramide übrigbleibt, die durch Abrunden einen Peitschenstock ergibt. Die hierbei erzielten Abfallkeile können dann zu weiteren Peitschenstöcken nach geeigneter Weiterbehandlung zusammengeleimt werden oder als Schaftverstärkung für dünne- Stöcke dienen. Abfälle entstehen fast gar nicht; sie bestehen im wesentlichen aus Sägespänen.
- In den beiliegenden Zeichnungen sind die Verfahren schematisch dargestellt, und zwar ist in den Abb. z bis 5 das pyramidenförmige Beschneiden gezeigt, während in den Abb. 6 bis rz das keilförmige Aufschneiden dargestellt ist.
- Nach Abb. z bis 5 werden von einem 2o bis 23 mm starken Rohrstab a mittels einer Spezialkreissäge kegelförmig verlaufende Streifen e, f entlang der Schnittlinie b, c abgetrennt. Alsdann wird der gleiche Arbeitsgang auf den beiden anderen Seiten ausgeführt, wobei die Streifen g, h entfallen. Der so entstandene, pyramidenstumpfförmig verlaufende Kern des Rohrstabes ergibt, nachdem er konisch gedreht wurde, einen Peitschenstock aus einem Stück Rohr.
- Die Abfälle e, f werden mittels Handhobel an ihren scharfen Kanten abgezogen, um sie passend zu machen, während die Streifen g, 1a auf einer Schmirgelscheibe abgezogen werden, um die harte Schale zu entfernen. Die Kanten werden ebenso behandelt wie diejenigen der Abfälle e, f.
- Zwei Streifen e, f und je zwei Streifen g, h werden nun zusammengeleimt gemäß Abb. q. und 5, so daß ein weiterer Peitschenstock entsteht, welcher lediglich aus Abfällen zusammengesetzt ist. Dünnere Rohrstäbe, beispielsweise 8 bis 12 mm stark, werden gemäß Abb. 6 entlang der Linie k keilförmig geschnitten. Die so erhaltenen Teile werden sowohl mit ihren starken als auch mit ihren schwachen Enden zusammengelegt und verleimt. Das an den starken Enden entstehende Oval nach Abb. ii wird an den breiten Seiten mit dem Handhobel geglättet und mit übriggebliebenen Streifen e, f der stärkeren Rohrstäbe zur Erzielung der vollen Griffstärke belegt. Hierauf werden diese aus vier Teilen bestehenden Peitschenstöcke ebenfalls mit dem Rundhobel abgerundet und ergeben einen Peitschenstock. Sollte die Griffstärke an den schmalen Seiten nicht ausreichen, so kann ein Keil eingefügt werden, oder es lassen sich auch hier Abfälle aufleimen, bis die volle Griffstärke erreicht ist. Durch diese Art des Aufspaltens lassen sich sehr schwache Rohrstäbe verwenden und sämtliche Abfallstreifen der stärkeren Rohre in verschiedener Länge nutzbar machen, welche für gewöhnlich als Hobelspäne verlorengingen. Der Nutzen bei Verwendung ganz dünner Rohre gegenüber starken liegt im Preis, da Rohr nach Gewicht verkauft wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Peitschenstöcken, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Rohrstab der Länge nach Keile geschnitten werden und diese Keile mit ihren starken Enden auf einer Seite nebeneinandergelegt, zusammengepaßt und zu Peitschenstöcken verleimt werden. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstab in zwei Keile zerschnitten wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei dünnen Rohrstäben das Griffende durch Einleimen eines Keiles verstärkt wird. q.. Verfahren nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abschneiden von Keilen annähernd gleicher Steigung eine vierseitige Pyramide übrigbleibt, die nach Rundhobeln einen Peitschenstock abgibt. g. Verfahren nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß sechs Abfallkeile zu einem Peitschenstock zusammengepaßt und verleimt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH82182D DE489388C (de) | 1927-03-26 | 1927-03-26 | Verfahren zur Herstellung von Peitschenstoecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH82182D DE489388C (de) | 1927-03-26 | 1927-03-26 | Verfahren zur Herstellung von Peitschenstoecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE489388C true DE489388C (de) | 1930-01-16 |
Family
ID=7442453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH82182D Expired DE489388C (de) | 1927-03-26 | 1927-03-26 | Verfahren zur Herstellung von Peitschenstoecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE489388C (de) |
-
1927
- 1927-03-26 DE DESCH82182D patent/DE489388C/de not_active Expired
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