DE488869C - Verfahren zum mechanischen Umschnueren von Koerpern mittels eines Fadens in zwei sich senkrecht schneidenden Ebenen - Google Patents

Verfahren zum mechanischen Umschnueren von Koerpern mittels eines Fadens in zwei sich senkrecht schneidenden Ebenen

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DE488869C
DE488869C DEN28956D DEN0028956D DE488869C DE 488869 C DE488869 C DE 488869C DE N28956 D DEN28956 D DE N28956D DE N0028956 D DEN0028956 D DE N0028956D DE 488869 C DE488869 C DE 488869C
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thread
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tying
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DEN28956D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D63/00Flexible elongated elements, e.g. straps, for bundling or supporting articles
    • B65D63/10Non-metallic straps, tapes, or bands; Filamentary elements, e.g. strings, threads or wires; Joints between ends thereof
    • B65D63/12Joints produced by deformation or tying of ends of elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren zum mechanischen Umschnüren von Körpern mittels eines Fadens in zwei sich senkrecht schneidenden Ebenen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum mechanischen Umschnüren eines Körpers mittels eines Fadens in zwei sich senkrecht schneidenden Ebenen.
  • Auf der Zeichnung zeigen Abb. i die beiden Ebenen Ei, F2, in denen der Faden liegen soll, Abb.3 bis 6 verschiedene bekannte Verschnürungsverfahren, Abb. z und 7 bis i i Einzelheiten des Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung.
  • Bedingung für ein sicheres und unverschiebbares aufliegen der Verschnürung auf einem Körper ist, daß die Fäden an den Kreuzungsstellen von einer Ebene in die andere laufen, wie in Abb. - gezeigt ist. Im Gegensatz dazu zeigt Abb.3 das unzweckmäßige Kreuzen der Fäden.
  • Die bekannten Verschnürungen nach Abb. 4 und 5, bei denen die freien Fadenenden durch einen Knoten e verbunden sind, ergeben nach Abstreifen vom Körper und Zusammenziehen die Schlingen gemäß Abb.4a und 5a, die beide je eine sich selbst sperrende innere Verschlingung des Fadens enthalten. Da bei maschinellem Verschnüren aber endloser Faden verwendet wird, so lassen sich diese Verschnürungen nur sehr schwer und mit sehr verwickelten Vorrichtungen herstellen. Die Verschnürung nach Abb. 6 läßt sich dagegen völlig in einen glatten Faden ohne innere Verschlingung auflösen, erfüllt aber an der Stelle a nicht die Bedingung der in Abb. 2 gezeigten Fadenkreuzung. Durch Vertauschen der Schlingen d und c in den angegebenen Pfeilrichtungen ergibt sich jedoch eine Verschlingung, bei der an beiden Kreuzungsstellen die Fäden ihre Richtung wechseln und die für das maschinelle Verschnüren sehr geeignet ist. Diese Verschnürung, die Abb. 7 zeigt, läß.t sich vollkommen glatt auflösen (s. Abb. 7a), also auch aus dem glatten endlosen Faden durch einfache Überlagerung von Schlingen erzielen. Das Herstellungsverfahren dieser Verschnürung ist das folgende: Der von der Garnrolle g kommende Faden (Abb.8), der an seinem freien Ende bei h festgehalten ist, wird durch eine Vorrichtung zu einer einfachen Schlinge mit drei ungefähr parallelen Fadenteilen b, c und d (Abb. 9) gelegt, dann wird das Fadenteil d ergriffen, über dem Fadenteil b und dann unter dem Fadenteil c hinweggeführt (Abb. 9a), so daß eine geschlossene Schlinge mit einem mittleren Fadensteg c (Abb. io) .entsteht. Nun wird der zu verschnürende Körper durch diese Verschlingung und gegen das Fadenteil c gedrückt, wobei der IZ-örper von drei Seiten vom Faden umspannt wird, da ja beim Hinausschieben des Fadenteiles c eine beiderseitig gleichmäßige Verkürzung der Schlingen d und b so lange erfolgt, bis die Fadenteile d und b am Körper anliegen. Aus diesem Grunde ist es mit dieser Verschlingung auch möglich, Körper von verschiedenen Ausmaßen gleichmäßig fest zu umschnüren. Die Umschlingung auf der vierten Seite wird durch das am Scbluß des Verfahrens erfolgende Verknoten der beiden Fadenenden f i und f° erzielt. Der Knoten kann nach einem bekannten Verfahren, wie z. B. der Knotenbildung an Garbenselbstbindern in der Landwirtschaft, hergestellt werden.

Claims (1)

  1. .PATENTANSPRUCH: Verfahren zum mechanischen Umschnüren von Körpern mittels eines Fadens in zwei sich senkrecht schneidenden Ebenen, dadurch gekennzeichnet, daß. zunächst der Faden in eine einfache Schlinge mit drei ungefähr parallelen Fadenteilen (b, c, cl, Abb.9) gelegt, dann das Fadenteil (d, in Richtung des Pfeiles p, Abb. 9) über dem Fadenteil (b) und dann unter dem Fadenteil (c) hindurchgeführt wird, so daß eine geschlossene Verschlingung mit einem mittleren Fadensteg (c, Abb. ioentsteht, und daß dann der zu umschnürende Körper eine Relativbewegung in die Verschlingung hinein (in Richtung des Pfeiles q, Abb. i i) ausführt, wobei der mittlere Fadensteg (c) sich auf die Vorderseite des Körpers auflegt und von diesem mitgenommen wird und bei weiterer Relativbewegung des Körpers gegen die Verschlingung die Fadenteile (d und b) infolge gleichmäßigen Zusammenziehens sich auf die rechte und linke Seite anlegen, worauf die beiden Fadenenden (f l und f2) auf der Rückseite des Körpers verknotet werden.
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