DE488586C - Verfahren zum Schutz von Eisen- und Stahlgegenstaenden mit Hilfe eines Chromueberzuges - Google Patents

Verfahren zum Schutz von Eisen- und Stahlgegenstaenden mit Hilfe eines Chromueberzuges

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DE488586C
DE488586C DEM93738D DEM0093738D DE488586C DE 488586 C DE488586 C DE 488586C DE M93738 D DEM93738 D DE M93738D DE M0093738 D DEM0093738 D DE M0093738D DE 488586 C DE488586 C DE 488586C
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
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    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/60Electroplating characterised by the structure or texture of the layers
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
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    • C25D5/10Electroplating with more than one layer of the same or of different metals
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

  • Verfahren zum Schutz von Eisen- und Stahlgegenständen mit Hilfe eines Chromiiberzuges Es ist bekannt, Eisen- und Stahlgegenstände durch Auftragen eines sehr dünnen Chromüberzuges oberhalb einer aus anderem Metall bestehenden Zwischenschicht gegen Anfressen widerstandsfähig zu machen. Weiter ist es bekannt, Chromüberzüge außerordentlich dünn ohne Unterbrechung herzustellen, und zwar erfolgt dies meistenteils durch Niederschlagen des Chroms aus einer Chromsäurelösung.
  • Hierbei ergibt sich der Nachteil, daß die Chromsäure beim Niederschlagen des Chroms mit der unmittelbar auf den Eisen- oder Stahlgegenständen befindlichen Schicht, beispielsweise einer Cadmiumschicht, in Berührung kommt und hierbei das Cadmitun zum Teil auflöst, so daß, da es sich um eine sehr sehr dünne Schicht handelt, ein sicherer Schutz gegen Anfressen und Rosten nicht gewährleistet wird.
  • Der Zweck der Erfindung ist nun, diese Nachteile zu beseitigen und ein Endprodukt zu erzielen' bei welchem die Chromschicht gut haftet und in hohem Maße glänzend ist, ohne daß eine mechanische Bearbeitung erforderlich wird. Gleichzeitig wird durch das Verfahren nach der Erfindung die Unterschicht aus Cadmium gegen die Wirkung der Chromsäurelösung, aus der das Chrom niedergeschlagen wird, geschützt.
  • Erreicht wird dies im wesentlichen dadurch, daß auf die Oberfläche der zu behandelnden Gegenstände in bekannter Weise ein Überzug aus Cadmium, auf diesen ein Überzug aus Kupfer und auf letzteren schließlich ein Überzug aus Chrom aufgebracht wird. Das Kupfer hat hierbei eine doppelte Wirkung, da es zur Erzielung eines glatten Chroinüberzuges beiträgt und gleichzeitig das Cadmium gegen Beschädigung durch die Chromsäurelösung schützt. Die Praxis hat gelehrt, daß nach dem neuen Verfahren in hohem Maße widerstandsfähige Überzüge leichter als in anderer Weise erzielt werden können.
  • Die Überzüge können nach irgendeinem geeigneten Galvanisierungsverfahren aufgetragen werden, doch wird zum Auftragen des Chromüberzuges zweckmäßig ein Verfahren angewendet, welches bei geringer Stromdichte einen glänzenden Überzug liefert, da andererseits, beispielsweise wenn hohe Stromdichte verlangt wird oder wenn der Überzug nicht glänzend ist, der Handelswert des Gegenstandes verliert.
  • Ein Verfahren, welches sich besonders zum Auftragen der Chromschicht eignet, besteht darin, daß Chrom bei einer verhältnismäßig geringen Strorndichte, beispielsweise von 14 bis i:z,5 Ampere pro o, i qm, aus einer in der Hauptsache Chromsäure, Ammoniumsulfat und Chromoxyd enthaltenden Lösung durch den elektrischen Strom niedergeschlagen wird, wobei entweder inerte oder Chromanoden Verwendung finden.
  • Das Bad kann durch Mischen einer Chromsäurelösung in Wasser mit einer Lösung aus den Reaktionsprodukten von chromhaltigem Sulfat und Ammonium-Hydroxyd in Wasser hergestellt werden. Die Verwendung findende Menge Chromsäure kann zwischen 8o bis 45o g pro Li er s anken. Zweckmäßig wird das t cilw chromhaltige Sulfat in Höhe von i bis ?, '/"der-Chromsäure und das Ammonium-Hydroxyd in annähernd chemisch gleicher Menge verwendet.
  • Bei der praktischen Durchführung desVerfahrens werden die zu beh#Üdelnden Eisen- und StahlgegenständeingeeigneterWeisemechanisch vorbereitetunddurchdiegewöhnlichenVerfahren gereinigt, um einen Überzug auf elektrischem Wege zu erhalten. Nach demAufbringen des Cadmium wird inWasser gekühlt, worauf ein Überzug aus einem K-Lipfer-Cyanid-Bad galvanisch niedergeschlagen wird. Der Kupferüberzug wird dann in geeigneter Weise durch ein Polierrad oder durch Eintauchen in ein helles Säurebad auf Hochglanz bearbeitet, worauf die Gegenstände mit Hilfe des oben angegebenen Verfahrens mit einem Überzug aus Chrom versehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schutz von Eisen- und Stahlgegenständen mit Hilfe eines Chromüberzuges, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Oberfläche der Gegenstände ein Überzug aus Cadmium, auf diesen ein Überzug aus Kupfer und auf letzteren schließlich ein Überzug'aus Chrom aufgebracht wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE880241C (de) * 1949-06-15 1953-06-18 Alois Dr-Ing Gabriel Kolbenring aus Grauguss mit metallischem Laufflaechenueberzug

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DE880241C (de) * 1949-06-15 1953-06-18 Alois Dr-Ing Gabriel Kolbenring aus Grauguss mit metallischem Laufflaechenueberzug

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