DE48848C - Rotationsmotor - Google Patents
RotationsmotorInfo
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- DE48848C DE48848C DENDAT48848D DE48848DA DE48848C DE 48848 C DE48848 C DE 48848C DE NDAT48848 D DENDAT48848 D DE NDAT48848D DE 48848D A DE48848D A DE 48848DA DE 48848 C DE48848 C DE 48848C
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- DE
- Germany
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- cylinder
- wings
- shaft
- move
- segments
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 5
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 210000000744 eyelid Anatomy 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/30—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
- F01C1/40—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
- F01C1/44—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the inner member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 14: Dampfmaschinen.
(Grafschaft Middlesex, England).'
Rotationsmotor.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Februar 188g ab.
Nach vorliegender Erfindung stellt man eine Pumpe, ein Gebläse, einen Motor oder die
Mefskammer eines Wassermessers aus einem an beiden Enden durch Deckel verschlossenen
Cylinder her, durch welchen ein excentrisch gelegener Cylinder oder eine Welle hindurchgeht.
Aus dem inneren Cylinder oder der Welle reichen z.wei oder mehr gekrümmte Flügel bis zum äufseren Cylinder oder Gehäuse,
und die äufseren Enden der Flügel sind mit Theilen verbunden, welche sich concentrisch
mit dem äufseren Gehäuse drehen, während die inneren Enden derselben sich in einem
mit der Welle concentrischen Kreise drehen.
Auf diese Weise kann man verhüten, dafs die äufseren Enden der Flügel zu stark gegen
das äufsere Gehäuse geprefst werden, und es kann die gesammte Reibung auf Flächen beschränkt
werden, die in der Nähe der Drehachsen der einzelnen Theile gelegen sind.
Die Ein- und Austrittsöffnungen sind im äufseren Cylinder angebracht; die eine auf der
einen Seite, wo der . innere Cylinder dem äufseren am nächsten gelegen ist, und die
andere auf der entgegengesetzten Seite. Die Theile befinden sich in solchem Abstande von
einander, dafs die Flügel den directen Uebergang der Flüssigkeit von einer Oeffhung zur
anderen stets verhindern. Auf diese Weise entfällt die Nothwendigkeit, dafs die um den
inneren Cylinder rotitenden Theile an einer Stelle dicht an die Innenwand des äufseren
Cylinders oder Gehäuses passen.
In Fig. ι und 2 ist ein in dieser Weise construirter
Apparat im Querschnitt und Längsschnitt dargestellt. Der gezeichnete Apparat hat zwei Flügel; aber man kann dieselbe Construction
auch bei Apparaten mit drei oder mehr Flügeln benutzen.
In diesen Figuren ist A der äufsere Cylinder, CC1 die Eintritts- und die Austrittsöffnung im
äufseren Cylinder; D D sind zwei Flügel, die an einem Ende an Cylindern oder Scheiben B
eingelenkt sind, welche neben einander auf einer festen Achse F sitzen. Am anderen Ende
sind die Flügel mit Stiften J1 verbunden, welche aus einer Scheibe J herausragen. Diese
Scheibe ist auf einer Welle K1 befestigt, welche durch einen der Deckel des äufseren Gehäuses
hindurchgeht und gedreht werden kann, wenn der Apparat als Pumpe benutzt werden soll.
N N sind Gleitstücke, welche auf die äufseren Enden der Flügel aufgesetzt sind.
Die Scharniere zwischen den Flügeln und den Cylindern oder Scheiben B reichen von
einem Ende des äufseren Cylinders zum anderen, so dafs eine dichte Verbindung entsteht.
Jeder' Cylinder oder Scheibe B hat zu dem Zwecke einen in der' Längenrichtung herausragenden
Arm, wo die Scharniernuth eingearbeitet ist, wie aus der gesonderten Ansicht Fig. 3 zu ersehen ist.
Es ist klar, dafs man, anstatt die Flügel am äufseren Ende im Kreise zu bewegen, während
die inneren Enden derselben sich - einander nähern oder von einander entfernen können,
die Construction auch umkehren und die Flügel am inneren Ende antreiben kann, wogegen
ihre ä'ufseren Enden sich einander nähern oder von einander entfernen. Eine derartige
Construction ist in Fig. 4, 5 und 6 gezeigt. Nach der Zeichnung werden drei Flügel benutzt,
aber eine gleiche Construction ist auch bei zwei oder einer anderen Anzahl von Flügeln
anwendbar.
Fig. 4 und 5 sind Querschnitte und Fig. 6 ist ein Längenschnitt nach der Linie A-B, Fig. 4.
Die Querschnitte Fig. 4 und 5 zeigen die Theile in zwei \rerschiedenen Stellungen.
In diesen Figuren ist A das äufsere cylindrische Gehäuse, B ein innerer Cylinder, C C1
die Ein- bezw. Austrittsöffnung; DDD sind drei am Umfang des inneren Cylinders gelenkartig
angebrachte Flügel. Der innere Cylinder B sitzt auf einer hohlen Achse E, welche von
einem Ende des inneren Gehäuses nach einwärts ragt. F ist die Welle, mittelst welcher
der innere Cylinder bewegt wird, wenn der Apparat als Pumpe benutzt wird, oder welche
vom inneren Cylinder getrieben wird, wenn der Apparat als Motor dienen soll.
Die Welle F geht durch die hohle Achse E
hindurch; ihr äufseres Ende trägt ein daran befestigtes Triebrad, während das im Innern
des Gehäuses gelegene Ende eine Scheibe G trägt. Auf dieser Scheibe sitzt ein Kurbelzapfen
und ragt in ein Loch am Ende des inneren Cylinders.
Die Art und Weise, in welcher die Flügel mit den inneren Cylindern verbunden, ist aus
Fig. 4 und 5 ersichtlich. Am Ende des Flügels befindet sich eine cylindrische Erweiterung, und
diese Erweiterung wird der Länge nach in eine entsprechend gestaltete Nuth, im Umfang
des Cylinders und parallel zu seiner Achse gelegen, geschoben.
JJJ sind Segmente; aus jedem derselben ragt ein Stift J1 heraus und tritt in ein Loch,
das in jedem Flügel nahe an dessen äufserem Ende angebracht ist.
Der innere Umfang jedes Segmentes ruht auf einem Stift K, der am Deckel des äufseren
Gehäuses befestigt ist. Im Deckel befindet sich um den Stift herum eine Aussparung, in welche
ein Ansatz an jedem Segment hineinreicht, so dafs man für die Segmente eine gröfsere Auflagefläche
erzielt. · Der Ansatz an jedem Segment steht auch mit dem Umfang der Aussparung in Berührung, so dafs die Segmente sich nicht
vom Mittelpunkt nach aufsen bewegen können. Jedes Segment kann hinten eine Aussparung
besitzen, damit die Flüssigkeit, welche zwischen die Segmente und den Cylinderdeckel gelangt,
den Druck auf die Vorderflä'chen der Segmente so weit als möglich aufhebt. L ist ein Liderungsring,
welcher einen dichten Abschlufs an der Welle F bewirkt. Wenn der Apparat als
Gebläse benutzt wird, so wird die Welle F am besten in der Richtung des Pfeiles Fig. 1
gedreht. Der Druck der Luft hat dann allerdings das Bestreben, die Flügel nach einwärts
gegen die Mitte zu drehen, sie werden aber durch die Segmente an der inneren Begrenzung
des äufseren Gehäuses gehalten.
Claims (2)
1. Ein Rotationsmotor, gekennzeichnet durch die Combination der beiden parallelen Cylinder
AB, von denen der eine innerhalb des anderen und excentrisch zu letzterem
gelagert ist, und zweier oder mehrerer Flügel D D, die vom inneren zum äufseren
Cylinder reichen und am äufseren Ende mit einem Theil J verbunden sind, welcher
sich im Kreise um. die Achse des äufseren Cylinders A dreht und am inneren Ende
mit einem Theil verbunden ist, welcher sich frei um den inneren Cylinder oder die
Welle F drehen kann, so dafs die inneren Enden der Flügel nebst der Drehung um
die Welle sich auch ■ noch bis zu einem gewissen Grade gegen einander oder von einander
bewegen können.
2. Die Modification der im Patent-Anspruch 1. beschriebenen Construction, bei welcher die
inneren Enden der Flügel D mit dem inneren Cylinder drehbar verbunden sind,
welcher dann der angetriebene und treibende Cylinder ist, während die äufseren Enden mit Segmenten oder Theilen </ verbunden
sind, welche sich frei in einem Kreise um die Achse des äufseren Cylinders drehen und zudem sich etwas gegen einander
und von einander bewegen können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48848C true DE48848C (de) |
Family
ID=323809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48848D Expired - Lifetime DE48848C (de) | Rotationsmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48848C (de) |
-
0
- DE DENDAT48848D patent/DE48848C/de not_active Expired - Lifetime
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