DE48825C - Hydraulische Schmiedepresse - Google Patents

Hydraulische Schmiedepresse

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DE48825C
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DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
bolts
base plate
forging press
hydraulic forging
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48825D
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English (en)
Original Assignee
R. M. DAELEN in Düsseldorf, Kurfürstenstrafse 9
Publication of DE48825C publication Critical patent/DE48825C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
An den grofsen hydraulischen Pressen, wie solche u. A. zum Schmieden von Flufseisen dienen, wird bis jetzt die Grundplatte, welche den Ambos trägt, mit dem Holme, gegen welchen der Cylinder in der Druckrichtung abgestützt ist, durch vier Bolzen aus Schmiedeisen verbunden, welche die Druckwirkung durch Zug aufnehmen und bis jetzt senkrecht auf der Grundplatte stehen.
Um den Holm zu beseitigen, erhalten die Bolzen A, Fig. 1. bis 3, eine zu einander geneigte Stellung und greifen unmittelbar am Deckel B des Cylinders C an. Die Grundplatte wird aus zwei aufrecht stehenden Stahlplatten D gebildet, zwischen welchen die Bolzen A stecken und- welche durch die gufseisernen Hülsen E zusammengehalten und mit dem Fundament verbunden werden. Die Verbindung F mit den hohlen Säulen G dient zum Abstützen des Cylinders C und zur Führung des Kolbens H, welcher durch Dampfoder Wasserdruck vermittelst der Kolben J gehoben wird, deren Cylinder eine gemeinschaftliche Steuerung haben.
In entsprechender Weise wird dem Cylinder C Wasserdruck (bis zu 60b Atmosphären) zugeführt.
Die Grundplatte der Presse kann nach Fig. 5 und 6 auch aus drei Stahlplatten D hergestellt werden, welche durch E E unter einander und durch vier geneigt stehende Bolzen A mit dem Deckel B verbunden werden, um in der Mitte eine Oeffhung zwischen den Säulen G und G1 zu erhalten.
Ferner können zwei Prefskolben H und H1 genommen werden, um kleinere, für die Herstellung der Stulpliderung günstigere Querschnitte zu erhalten und das Drehen des Kolbens zu , verhüten, ohne an der kreisförmigen Höhlung der Führung F eine Veränderung vorzunehmen.
Die Höhlungen für die Gegenkolben M und M1 werden ebenfalls in das CylinderstUck C eingebohrt.
Eine weitere Verbesserung besteht in dem Cylinder N mit einem durch Dampf- oder Wasserdruck bewegten Kolben, welcher mit den Ambossen O und O1 verbunden ist, so dafs diese um den Hub P verschoben bezw. verwechselt werden können.
Es können ferner auch sämmtliche vier Säulen A des Gerüstes einer hydraulischen Presse geneigt zur Horizontalebene stehen, wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, so dafs diese den seitlichen Rückdruck, welchen der Kolben B auf die Führung C und den Cylinder D überträgt, nach allen Richtungen aufnehmen. Die Grundplatte wird dann in gleicher Weise, wie vorhergehend, aus den Hülsen E und den Trägerplatten D zusammengesetzt, die gufseisernen Säulen, welche A umgeben, fallen fort, und die Bolzen A erhalten bei α Muttern oder Ansätze zum Aufstützen auf E. Das Führungsstück C, welches den Cylinder D trägt, wird durch die Bolzen G und die Traversen H an den Säulen A aufgehängt, so dafs der Cylinder zwischen C und dem Deckel J eingeklemmt ist, an welchen, wie vorhergehend, die auf Zug beanspruchten Säulen A angreifen.
Wird der Cylinder C, Fig. 1, aus einem Material hergestellt, welches ein Ausbohren der Höhlung im Ganzen erfordert (also aus einem
vollen Körper), so ist es vorteilhaft, wenn dies in der Weise geschehen kann, dafs ein massiver Kern belassen wird, und mufs zu dem Zwecke die Bohrung ganz durchgeführt werden, so dafs ein Rohr entsteht. Diese Einrichtung ist bei der vorbeschriebenen Anordnung anwendbar, weil die Bolzen A unmittelbar an den Deckel B angreifen, dessen Verbindung mit dem Cylinder C ohnedies für den hohen Druck sehr schwierig herzustellen sein würde. Es bedarf jetzt nur einer sicheren Abdichtung und wird diese durch den Stülp K geliefert, Fig. 4. Der Stülp L gehört zu dem Kolben H.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine hydraulische Schmiedepresse, bei welcher die Bolzen A zur Verbindung des Cylinders C mit der Grundplatte D und zur Vermeidung eines Holmes, gegen welchen der Cylinder in der Druckrichtung abgestützt ist, schräg liegen, bei welcher ferner die Grundplatte D aus zwei oder drei aufrecht (hochkant) stehenden Stahlplatten gebildet ist, zwischen welchen zwei oder vier Bolzen A stecken und durch Hülsen E mit D verbunden sind, bei welcher ferner der aus einem Rohr und einem durch einen Stülp abgedichteten Deckel -B gebildete Prefscylinder C oder zwei Prefskolben H und H1 vorhanden sind, welche das Hammerstück mit einander verbindet und bei welcher schliefslich die Gegenkolbencylinder M und Af1 mit dem Prefskolbencylinder C aus einem Stücke bestehen können und aufserdem ein Prefscylinder N zum Verschieben bezw. Verwechseln der Ambosse O und O1 angeordnet sein kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT48825D Hydraulische Schmiedepresse Expired - Lifetime DE48825C (de)

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