DE487528C - Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen - Google Patents

Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen

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DE487528C
DE487528C DED50387D DED0050387D DE487528C DE 487528 C DE487528 C DE 487528C DE D50387 D DED50387 D DE D50387D DE D0050387 D DED0050387 D DE D0050387D DE 487528 C DE487528 C DE 487528C
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camshaft
chamber
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cam
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/16Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Ventilsteuerung für Dampfmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf \Tockenventilsteuerungen für Dampfmaschinen, bei welchen zwei gleichachsig angeordnete Ventile durch eine zwischen ihnen liegende umlaufende oder schwingende Nockenwelle unter Vermittlung von Zwischenhebeln bewegt werden. Hierbei ordnet man die Nockenwelle in einer N ockenwellenkammer an, die sich von einem Ende der Maschine zuni andern erstreckt und deren Inneres getrunnt vom Frischdampf gehalten wird.
  • Die Zwischenhebel wurden bisher meistens auf einer entfernbaren Deckplatte im oberen Teile der Nockenwellenkammer angelenkt.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung einer verbesserten Tragekonstruktion für die Zwischenhebel, die mit den Hebeln von einem Ende aus der Nockenw ellenkammer entfernt werden kann und bei der die Zwischenhebel, auf welchen Rollen zur Aufnahme des Stoßes der Nocken angebracht sind, am unteren Teile angelenkt sind, so daß alle diese Teile durch ein Ölbad in der N ockenwellenkammer wirksam geschmiert werden können.
  • Die Zeichnungen stellen mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar veranschaulicht Abb. i die Steuerung in senkrechtem Längsschnitt durch die Ventile, Abb. 2 einen Horizontalabschnitt durch die Nockenwellenkammer und die Welle, Abb. 3 einen Querschnitt längs der Nockenspindel, Abb. q. perspektivisch in Einzelansicht die Tragkonstruktion für die Zwischenhebel, Abb. 5 in vergrößerter Einzelansicht einen Teil der Tragkonstruktion der Abb. q. im Querschnitt, wobei einer der Hebel in seiner Lage veranschaulicht ist.
  • Abb.6 und 7 -sind die gleichen Schnitte wie Abb. i und 2 und veranschaulichen eine zweite Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. 8 ist ein Querschnitt längs der ockenwellenkammer.
  • Abb.9 zeigt perspektivisch die Tragkonstruktion für die Zwischenhebel gemäß Abb. 6. In Abb. i bis 5 sind t die Dampfeinlaßventile und 2 die Dampfauslaßventile bekannter Bauart. ; die Frischdampfleitung, q. der Dampfauslaßkanal. Die Ventilspindeln 5 ragen durch eine Führungsbüchse 6 in eine N ockenkammer ; hinein, die von den Dampfkanälen im Ventilgehäuse abgetrennt ist. Die verlängerten Ventilspindeln ragen durch eine entfernbare Deckplatte 12 hindurch in eine Kammer 13 hinein. Durch die sich gegen die Haube 14 legenden Federn 15 werden die Ventile geschlossen gehalten. Die Zwischenhebel i9 sitzen drehbar auf Bolzen 2o, welche in einer "einstellbaren Traghülse 21 angebracht sind, und tragen Rollen 22 an der Berührungsstelle mit den Nocken 23. Die Nockenwelle 25 ist innerhalb der Trag= hülse 2i angeordnet und wird durch Kurbel 25a (Abb.3) und durch irgendein geeignetes Getriebe von der Antriebsachse der Lokomotive in bekannter Weise angetrieben. Die Nocken 23 sitzen auf einer Nockenmuffe 24, die in bekannter Weise durch die Nockenwelle mittels Nut und Feder in Umdrehung versetzt wird, sich aber nach Abb. 3 axial auf der Nockenwelle verschieben läßt.
  • Die Bolzen 34 (Abh. 5), auf denen an den Zwischenhebeln i9 die Rollen 22 angebracht sind, sind in einem Schlitz 35 beweglich, der sich radial zu dem Bolzen 2o erstreckt, auf welchem der Zwischenhebel angebracht -ist. Die Enden dieser Bolzen 34 tragen Führungsblöcke 36, die in Führungen 37 in der Wandung der Traghülse 2i beweglich sind. Diese Führungen 37 sind radial zur Nockenwelle 25 angeordnet, so daB, während der Zwischenhebel um seinen Drehzapfen schwingt, der Rollenbolzen, anstatt sich längs eines Bogens zu bewegen, sich längs einer geraden Linie bewegt, die radial zur Nockenspindel v6rläuft. Die Drehzapfen der Zwischenhebel ruhen in Lägern 38 in der Traghülse 2i'.
  • Die Traghülse 2i wird von einem Ende der Nockenwellenkammer 7 her in diese eingeführt und von Flanschen 39 (Abb. 3 bis 5) getragen, von denen einer sich gegen die Endwandung der Kammer 7 legt (Abb. 3), während der Deckel 4o zur NTockenwellenkammer sie axial in ihrer Stellung festhält. Die Traghülse 21 kann mit den Zwischenhebeln zusan.men als Ganzes zwecks Besichtigung, Einstellung oder Reparatur aus der Nockenwellenkammer entfernt werden.
  • Sollen die Nocken nicht axial verstellt werden, so kann die Bauart nach Abb.6 bis 9 vereinfacht werden. .
  • Als Tragkonstruktion für die Zwischenhebel ruht eine Stange 46 im unteren Teile der Nockenwellenkammer 7, an der an Ansätzen 47 Drehzapfen 2o für die Zwischenhebel i9 sitzen. Zieht man die Tragstange 46 aus der Kammer 7 heraus, so . werden die Hebel i9 mitgenommen. Gelagert werden die Tragstangen 46 in den Endplatten 48 der Nocken- ellenkammer mittels der Zapfen 49. Ein wesentliches Merkmal der im obigen beschriebenen Konstruktion ist die Anordnung der Drehzapfen 22 an den unteren Enden der. Hebel i9. Infolge dieser Anordnung kann die ununterbrochene Schmierung der Drehzapfen dadurch gesichert werden, daß man den Boden der.K#immer 7 mit Schmiermaterial. überflutet. Indem man die Nocken in einem Raum einschließt, zu welchem man von der Seite des Ventilgehäuses her Zutritt hat, anstatt durch die Decke des Gehäuses, kann sich der Dampfraum 3 und der Auspuffraum 18 von einem Ende des Gehäuses zum andern hin erstrecken, um beide Enden dies Zylinders zu bedienen. Es ist dann nur nötig, einen -einzigen Einlaß 5o zum Einlassen von Dampf zum Ventilgehäuse vorzusehen, anstatt ein abgezweigtes Dampfzuführungsrohr vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜC1iE: i. , tile durch Nocken einer umlaufende ür schwingenden Nockenwelle unter I rmitt- lung von Zwischenhebeln bew werden und die Nockenwelle und Zwischen- hebel in einer von Frise mpf und Aus- puffraum getrennt an rdneten Kammer liegen und die Zwis enheb;el ohne Abbau der Ventile hera _enommen werden kön- nen, dadurch ennzeichnet, daß die Zwi- schenhebel 9) an eine Traghülse (21, Abb. 1 ' 5) oder eine Tragstange (46, Abb. is 9) angelenkt sind, die aus der No enwellenkammer (7) seitlich heraus- durch gekennzeichnet, daß d'@ 4agstange Nocken- (46) in dem unteren , e--der 'Nocken- .1.e wellenkammer ngeordnet und in den Endplatt , @Abb.8) der Nockenwel- le - ' -
    3. Ventilsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (22) der Zwischenhebel (i9) auf Bolzen (34) angebracht sind, die einerseits an ihren Enden in radial zur Nockenwelle (ä5) verlaufenden Schlitzen (37, Abb.5) der Traghülse (21) geführt sind und sich andererseits durch radial zu den Drehzapfen (2o) der Zwischenhebel (i9) verlaufende Schlitze (35) in den Zwischenhebeln hindurch erstrecken. Ergänzungsblatt ' zur Patentschrift 487 528 Klasse 14f Gruppe 7. Das Patent 487 52$ ist durch rechtskrädtige Entscheidung des Reichspatentamts vom 11.April 1935 dadurch teilweise für nichtig erklärt worden, daß die Ansprüche 1 und 2 gestrichen sind.
DED50387D 1925-05-06 1926-05-06 Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen Expired DE487528C (de)

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DED50387D Expired DE487528C (de) 1925-05-06 1926-05-06 Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen

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