DE487131C - Einrichtung fuer Aufzuege - Google Patents

Einrichtung fuer Aufzuege

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Publication number
DE487131C
DE487131C DEA56778D DEA0056778D DE487131C DE 487131 C DE487131 C DE 487131C DE A56778 D DEA56778 D DE A56778D DE A0056778 D DEA0056778 D DE A0056778D DE 487131 C DE487131 C DE 487131C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exciter
emergency
leonard
voltage
generator
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Expired
Application number
DEA56778D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Carl Schiebeler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE487131C publication Critical patent/DE487131C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/08Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, in the cars or cages for direct control of movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Einrichtung für Aufzüge Mit der Entwicklung der modernen Geschäftsbauten zu Hochhäusern von 7, zo oder noch mehr Stockwerken ist der Aufzug zu einem wichtigen Verkehrsmittel geworden, dessen Betrieb auch bei Störungen im Stadtnetz wenigstens in gewissem Umfange aufrechterhalten werden muß.
  • Die Erfindung stellt eine Einrichtung dar, welche den Notbetrieb von solchen Aufzügen und ähnlichen Antrieben, die in Leonard-Schaltung betrieben werden, dadurch ermöglicht, daß bei Notbetrieb zum Antrieb des Leonard-Aggregates die von der Notstromquelle gespeiste Erregermaschine verwendet wird. Die Umschaltung vom gestörten Hauptnetz auf die Notspannung erfolgt selbsttätig während der Fahrt des Aufzuges, so daß Betriebsunterbrechungen vermieden werden. Allerdings wird der Aufzug nur mit verringerter Geschwindigkeit weiterbetrieben. Als Hilfsstromquelle kann z. B. die vorhandene Batterie für die Notbeleuchtung dienen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. An dem Drehstromnetz D liegt über dem Hauptschalter HS bei normalem Betrieb derMotorM, der den Leonard-Generator LG und dessen auf der gleichen Welle sitzende Erregermaschine E antreibt. Fg ist das Feld des Generators, Fe das der Erregermaschine E. Der Generator LG speist den Windenmotor WM, der die Treibscheibe T antreibt. K ist die Kabine und Gg das Gegengewicht. In der Kabine befindet sich der Umkehrschalter US. Dieser dient zum Einschalten des Schützes S, durch das das Motorfeld Fm und der Bremslüfter B an Spannung gelegt werden, und zum Einschalten und Regeln des Generatorfeldes' .# Fg. Zur Regelung dienen die Widerstände W 1 bis W3, während der Widerstand W2 beim Notbetrieb Verwendung findet. Die Wirkungsweise ist folgende: Bleibt die Hauptnetzspannung aus, so löst der Hauptschalter HS aus und schließt dadurch seinen Hilfskontakt. Befindet sich der Aufzug in Fahrt, so wird dadurch folgender Stromkreis geschlossen Von dem Gleichstromnetz G für die Notbeleuchtung über den Hilfskontakt am Hauptschalter HS und am Bremslüfter B über den Ausschaltdruckknopf Da, Spule des Notnetzschalters NS zum Netz G zurück.
  • Der Notnetzschalter schließt also seine Kontakte und legt dadurch die Erregermaschine E an die Gleichstromspannung, so daß sie -somit zum Nebenschlußmotor wird und nun den Leonard-Generator LG weiter antreibt. Naturgemäß darf der Generator LG beim Antrieb durch die Erregermaschine E nicht mehr so stark belastet werden wie im regelrechten Betrieb. Um die Belastung auf einen der Größe der Erregermaschine E entsprechenden niederen Wert sicher zu -begrenzen, wird durch das Einschalten des Notnetzschalters NS die Überbrückung U des Widerstandes WZ aufgehoben und dieser Widerstand in den Generatorfeldkreis eingeschaltet. Der Generator wird also eine niedrigere Ankerspannung erzeugen und der Motor WM entsprechend langsamer laufen. Mit dieser verringerten Geschwindigkeit kann der Aufzug ohne Gefahr weiterbetrieben werden.
  • Steht beim Ausbleiben der Hauptspannung der Aufzug gerade still, so liegt eine Notwendigkeit für eine selbsttätige Einschaltung des Notbetriebes natürlich nicht vor. Durch Niederdrücken des Einschaltdruckknopfes De kann dann ebenfalls das Notnetzschütz NS zum Anspringen gebracht und ein Notbetrieb durchgeführt werden.
  • Der einmal eingeschaltete Notnetzschalter NS wird in bekannter Weise über Selbstspeisehilfskontakte gespeist, bis dieser Selbstspeisestromkreis durch Niederdrücken des Ausschaltdruckknopfes Da oder durch Wiedereinlegen des Hauptschalters HS nach Wiederkehr der Hauptnetzspannung unterbrochen wird.
  • Zweckmäßigerweise wird die Spannung des Gleichstromnetzes G gleich derjenigen der Erregermaschine E gewählt, da dann die Verhältnisse für den Betrieb der Erregermaschine als Motor am günstigsten liegen. Es ist aber auch möglich, die Erregermaschine mit einer niederen Notspannung zu betreiben. Dadurch wird eine Überlastung der Erregermaschine vermieden; auch kann auf den Widerstand W, verzichtet werden. Die Erregermaschine selbst muß entsprechend ihrem vergrößerten Aufgabenkreis größer als üblich bemessen werden. Diese Vergrößerung und die damit verbundene Preiserhöhung sind aber unwesentlich, zumal ja auch aus mechanischen Gründen die Erregermaschine von Leonard-Aggregaten an sich schon größer ausgeführt wird, als die elektrischen Verhältnisse bedingen. Es ist auch zu berücksichtigen, daß es sich beim Notbetrieb um einen nur ganz kurzzeitigen Betrieb handelt, also eine Uberlastung der Erregermaschine zugelassen werden kann. Im übrigen hat die Erregermaschine lediglich die Antriebsleistung für den Generator LG abzugeben, da sämtliche Felder, das eigene wie das des Generators und Motors, von dem Gleichstromnetz G gespeist werden. Die Bemessung der Batterie oder des Hilfsnetzes ist bestimmend, in welchem Umfange der Notbetrieb durchgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE.' i. Einrichtung für Aufzüge und ähnliche Antriebe, die in Leonard-Schaltung betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregermaschine für den Leonard-Antrieb als Motor an eine Notstromquelle anschließbar ist, so daß bei Notbetrieb die von der Notstromquelle gespeiste Erregermaschine zum Antrieb des Leonard-Aggregates verwendet wird. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbsttätige Umschalteinrichtung angeordnet ist, welche die Erregermaschine vom Hauptnetz auf die Notstromquelle umschaltet, wenn die Spannung des Hauptnetzes während der Fahrt des Aufzuges ausbleibt. 3. Einrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand vorgesehen ist, durch den gleichzeitig mit der selbsttätigen Umschaltung auf Notbetrieb das Feld des Leonard-Generators derart geschwächt wird, daß eine Überlastung der Erregermaschine vermieden wird. q.. Einrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregermaschine als Motor mit einer niedrigeren Notspannung als ihre Generatorspannung beträgt, betrieben wird, so daß eine Überlastung der Erregermaschine vermieden wird. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß an der Triebwerkbremse ein Kontakt angeordnet ist, der die selbsttätige Einschaltung des die Umschaltung bewirkenden Schützes derart überwacht, daß die Einschaltung nur bei gelüfteter Bremse möglich ist.
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