DE486996C - Schloss mit Schubriegel - Google Patents

Schloss mit Schubriegel

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DE486996C
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Germany
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schloß mit Schubriegel Gegenstand der Erfindung ist ein Schloß mit einem Schubriegel, der durch eine wippenartige, mit Sperrnasen versehene, schlüsselbeeinüußte Zuhaltung gesperrt wird. Dasselbe eignet sich vorteilhaft zum Abschließen von Kellern, Speichern, Stallungen, Remisen, Garten, Bauhütten u. dgl., also in Fällen, wo man fast ausnahmslos in einer Hand eine Traglast hat, wie Korb, Schüssel, Eimer, Laterne usw., die zum Öffnen der üblichen Schlösser erst abgesetzt werden muß. Beim Schlosse nach der Erfindung ist dies unnötig, man kann vielmehr das Schloß mit einer Hand bedienen.
  • Der Schlüssel kommt hierbei nicht mit dem Riegel in Berührung, derselbe wirkt nur drehend auf die unter dem Riegel liegende, mit Sperrnasen versehene, wippenförmige Zuhaltung ein. Eine Feder drückt die Zuhaltungsnase stets in die Kerbe des Riegels ein. Nach der Erfindung ist nun die Hauptsperrast am Riegel zwischen den Riegelkopf und die Drehachse der plattenförmigen, durch Feder in die Sperrlage gedrückten Zuhaltungen gelegt, wodurch erreicht wird, daß sich die Zuhaltung bei einem gewaltsamen Angriff gegen den Riegelkopf fester gegen den Riegel anstemmt und somit die Sperrwirkung, anstatt aufgehoben zu werden, nur verstärkt wird. Ferner liegt das Schlüsselloch jenseits der Drehachse, und der Weg des Schlüsselbartes ist durch eine an der Zuhaltung angebrachte Nase sq begrenzt, daß sich der Schlüssel nur um z8o ° drehen läßt. Durch eine über dem Schlüsselangriff liegende zweite Sperrnase an der Zuhaltung tritt eine Sperrung des Riegels bei Benutzung eines falschen Schlüssels mit zu hohem Bart ein. Die Zuhaltungsnase kann durch den Schlüssel aus der Kerbe des Riegels herausgedrückt werden, so daß der Riegel von Hand geöffnet werden kann. Dreht man den Schlüssel wieder zurück und schiebt den Riegel vor, bis derselbe seine Endlage erreicht hat, so tritt die Zuhaltungsnase durch die Wirkung der Zuhaltungsfeder selbsttätig in die Kerbe des Riegels ein.
  • Beim Versuch, dieses Schloß mit einem falschen, z. B. zu hohen Schlüsselbarte zu öffnen, greift die zweite Nase der wippenförmigen Zuhaltung in den Riegel ein und hält diesen fest.
  • Dieses Schloß kann leicht zu einem Sicherheitsschloß gemacht werden, indem man die Zuhaltungen aus mehreren dünnen Metallplatten mit verschiedenen Abstufungen herstellt, mit denen die verschiedenen Bartstufen des Schlüssels zusammenwirken.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Schlosses dargestellt.
  • Die Abb. z bis 3 zeigen das Schloß in Vorder-und Seitenansicht und im Grundriß; Abb. q. zeigt die Zuhaltung in Sperrstellung, Abb.5 die Zuhaltung geöffnet, den Riegel frei zum Verschieben; Abb. 6 zeigt den Eingriff der zweiten Zuhaltungsnase bei Benutzung eines falschen, zu hohen Schlüsselbartes, Abb. 7 eine beispielsweise Schlüsselbartgestaltung mit den damit zusammenwirkenden Einzelplatten der Zuhaltung.
  • Das Schloß besteht aus einer die Arbeitsteile (Riegel und Zuhaltung) aufnehmenden Anschraubplatte g und einer Deckplatte h, welche mit kleinen Schräubchen i nach Aufnahme der Schloßteile mit der Anschraubplatte vereinigt ist. Die Deckplatte nimmt auch das Schlüsselschild k auf. Ein Anschlag g1 an der Grundplatte begrenzt die Rückwärtsbewegung des Riegels.
  • Der Schlüssel d ist als Hohlschlüssel ausgeführt.
  • Der Riegel a hat an seiner unteren Kante die beiden Kerben a2 und a3, die wippenförmige Zuhaltung b hat zwei Nasen b1 und b2, sie kann aus Einzelplatten b3, b4 und b5 bestehen. d ist der Schlüsselbart des richtigen, dl derjenige eines unpassenden Schlüssels (Abb. 6), f die Zuhaltungsfeder, m die Schleppfeder für den Riegel und n, n1 deren Haltestifte.
  • In der Schließlage greift die Nase b1 der Zuhaltung in die vordere Kerbe a2 des Riegels a ein, welche hierbei zwischen dem Riegelkopf und der Drehachse c der Zuhaltung liegt. Die Haltefläche der Nase b steht rechtwinklig zu ihrer Verbindungslinie mit dem Drehzapfen c, so daß beim Eingriff der Nase b1 in die Kerbe a2 eine Sperrung des Riegels gewährleistet ist. Beim Aufschließen mittels des richtigen Schlüssels d wird die Zuhaltung so gestellt, daß deren beide Nasen b1 und b2 außerhalb der Kerben liegen, so daß der Riegel ungehindert verschoben werden kann. Wird dagegen ein nicht passender Schlüssel (mit zu hohem Bart) benutzt, so tritt die hintere Sperrnase b2 in die Kerbe a3 des Riegels ein und versperrt diesen von neuem.
  • Die Nase k an der Zuhaltung begrenzt die Drehung des Schlüssels auf 18o°.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schloß mit einem Schubriegel, der durch an wippenförmiger, schlüsselbeeinflußter, mit Sperrnasen versehener Zuhal tung gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die normale Sperrnase (b1) der Zuhaltung zwischen Riegelkopf und Drehachse der plattenförmigen, durch eine Feder (f) in die Sperrlage gedrückten Zühaltung liegt, während das Schlüsselloch jenseits der Drehachse (c) der Zuhaltung vorgesehen ist und der Schlüsselweg durch eine Nase (k) an der Zuhaltung so begrenzt ist, daß sich der Schlüssel nur um =8o° drehen läßt.
  2. 2. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltung über ihrem Schlüsselangriff mit einer zweiten Sperrnase (b2) versehen ist, die mit einer zweiten Riegelrast (a3) bei Benutzung eines falschen Schlüssels mit zu hohem Bart in Wirksamkeit tritt.
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