DE48696C - Steuerung von Dampfmaschinen mittelst des Arbeitskolbens - Google Patents

Steuerung von Dampfmaschinen mittelst des Arbeitskolbens

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DE48696C
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DE
Germany
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piston
control
cylinder
steam engines
working piston
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48696D
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English (en)
Original Assignee
E. S. HARPST, F. L. D. Shong, j. p. Taylor und j. j. Ro-BINSON in Tyler, Texas, V. St. A
Publication of DE48696C publication Critical patent/DE48696C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

■•VilJ-HW
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
(Texas, V. St. A.).
Steuerung an Dampfmaschinen mittelst des Arbeitskolbens.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Januar 188g ab.
Die vorliegenden Neuerungen beziehen sich auf verbesserte Constructionen von Dampfmaschinentheilen und eine neue Zusammensetzungsweise derselben. Der Hauptzweck dieser Neuerungen ist eine Verminderung der Maschinentheile und die Vermeidung von Excentern, Schieberventil, Schieberstange, Kolben- und Pleuelstange und Stopfbüchsen, wodurch eine Verminderung der Reibung erreicht wird.
In den Zeichnungen bezeichnet A ein hohles Maschinenbett und B den Cylinder, welcher vorzugsweise mit dem Bett in einem Stück gegossen wird. Innerhalb dieses Cylinders wirkt der Kolben H. _ Ein tellerförmiger Oelboden C, welcher durch das Maschinenbett gebildet wird und mit dem Cylinder in Verbindung gebracht werden kann, dient, mit OeI angefüllt, zum Schmieren der Kurbel und der mit derselben verbundenen Theile, indem die Kurbel bei der Drehung der Welle durch das OeI streicht.
Die Dampfkanäle α münden oberhalb in die Oeffhung α1, welche nach aufsen führt; die Kanäle α durchlaufen gürtelartig den gröfseren Theil der Cylinderwandung (s. Fig. 3) und münden innerhalb durch die Oeffnungen b b in den Cylinder.
D bezeichnet die Austrittsöffnungen, welche an der unteren Seite des Cylinders unterhalb der Längsachse der Eintrittsöffnungen b b angeordnet sind und mittelst des hohlen Maschinenbettes mit dem Auspuffrohr A1 in Verbindung stehen. E EΎ sind die Dampfzuleitungsrohre, welche mit den Eintrittsöffnungen a} communiciren. Die Kurbelwelle F ist in dem mit Stopfbüchse versehenen Lager G im Cylinder gelagert, während der Kolben, damit die durchgehende Kurbelwelle die Bewegung des Kolbens zuläfst, mit zwei Schlitzen c versehen ist. Der Kolben H wird vorzugsweise hohl hergestellt und ist von einander gegenüberliegenden Dampfkanälen et? durchbrochen, welche auf eine kurze Entfernung in den Kolben hinein weitergeführt sind, zu welchem Zweck an die Kolbenwandung die Kanal wandungen b2 b2 angegossen sind. Die durch die Kanalwandungen b2 V1 gebildeten Kanäle a2 stehen durch die Oeffnungen e e1 mit dem Cylinder in Verbindung.
In der Nähe der Kolbenenden befinden sich die Vertiefungen g1, welche zur Aufnahme der Kolbenringe g . dienen. Die Bewegung des Kolbens ist eine in einer Schneckenlinie hin- und hergehende und wird auf folgende Weise erreicht.
II1 bilden eine gebogene Kurbelschleife und sind zu beiden Seiten des Kurbelzapfens in der in Fig. 5 dargestellten Weise verstellbar am Kolben befestigt. Die beiden Schienen / 71 der Kurbelschleife legen sich mit ihren bearbeiteten Enden i i i i gegen die Wandungen des in seiner Mitte durchbrochenen Kolbens und werden durch die Keil- und Schraubenvorrichtung i1 k I eingestellt. Zu diesem Zweck ist die eine der Schienen an ihrem Rücken mit schiefer Ebene versehen, um dem zugehörigen Keil i ] als Gegenlage zu dienen.
Die Schalen K des Kurbelzapfenlagers sind mit Gleitstücken k1 versehen, welche am besten drehbar mittelst Zapfen an den Lagerschalen befestigt sind. Diese Gleitstücke passen in die Gleitbahnen der Kurbelschleife II1.
Der Zweck dieser eigenthümlichen Construction der Kurbelschleife und des Kurbelzapfenlagers ist, dem Kolben neben seiner hin- und hergehenden eine hin- und herschwingende Bewegung zu ertheilen. Durch diese Bewegung werden die Ein- und Austrittskanäle abwechselnd geöffnet und geschlossen. Zu diesem Zweck sind die Ein- und Austrittsöffnungen an den beiden Cylinderenden derartig entgegengesetzt angeordnet, dafs, wenn der Eintrittskanal an dem einen Cylinderende geschlossen wird, sich derjenige auf dem anderen Ende öffnet, und dafs, wenn der Kolben am Ende seines Hubes anlangt, sei es auf seinem Hin- oder Rückgange , die Auslafskanäle geöffnet werden.
Die oben beschriebene Dampfmaschine kann als Dampfpumpe benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Dampfmaschinen mit im Innern des Cylinders liegendem Kurbelmechanismus die Anordnung einer gebogenen Gleitbahn für die Kurbelschleife, zum Zwecke, dem Kolben eine schwingende Bewegung zu ertheilen und dadurch die Maschine zu steuern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48696D Steuerung von Dampfmaschinen mittelst des Arbeitskolbens Expired - Lifetime DE48696C (de)

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