DE48599C - Webeinrichtung für häusliche Zwecke - Google Patents

Webeinrichtung für häusliche Zwecke

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DE48599C
DE48599C DENDAT48599D DE48599DA DE48599C DE 48599 C DE48599 C DE 48599C DE NDAT48599 D DENDAT48599 D DE NDAT48599D DE 48599D A DE48599D A DE 48599DA DE 48599 C DE48599 C DE 48599C
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DENDAT48599D
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G. K. GORDON in Primrose Hill, Middlesex, England
Publication of DE48599C publication Critical patent/DE48599C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D29/00Hand looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Webeinrichtung für häusliche Zwecke.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Weben von Band und anderen derartigen Geweben, wie auch zum Ausbessern von Strümpfen und sonstigen gewebten Stoffen, und besteht aus einem Block, auf -welchem das eventuell auszubessernde Gewebe gespannt wird, den in ersterem leicht zu befestigenden Gestellen für die Aufnahme der zu scheerenden Fäden und dem mit letzteren verbundenen Mechanismus zur Bildung des Faches.
In den Fig. 9, 10, 11, 12 und 13 ist der
oben erwähnte Block in verschiedenen An-. sichten dargestellt, während Fig. 1 denselben mit der darauf befestigten Webeinrichtung zur Anschauung bringt.
Die übrigen Figuren dienen theils zur Verdeutlichung der erwähnten Gestelle, theils stellen dieselben, wie Fig. 5 und 6, Modificationen der Ausführung derselben dar.
Das Gestell A ist aus den Platten C und D zusammengesetzt, von denen die aufrecht stehenden Wände von C durch Öeffhungen b in der einen und entsprechende Vertiefungen c in der anderen als Lager für die Haken α ausgebildet sind. Die Haken sind mit Nasen d versehen, welche dachziegelartig über einander liegen (s. Fig. 4, Schnitt x1 x1), wenn die Hakenöffnung seitlich gerichtet ist, wodurch beim Anheben einer beliebigen Nase d die nach der entsprechenden Seite liegenden übrigen Nasen mitgehoben und die entsprechenden Haken gedreht werden. . Die Platte D, welche über C gedeckt wird, ist mit einem entsprechenden Schlitz E für den Durchgang der erwähnten Nasen d versehen.
Zur Befestigung' des Gestelles A an dem Block F ist an der Unterseite der Platte C in Scharnieren drehbar eine Klammer g mit zwei oder mehr scharfen Zinken angeordnet, welche in entsprechende Ausfütterungen f des Blockes (s. Fig. 9) gesteckt werden.
Die Art und Weise der Befestigung der Klammer g wird durch die Fig. 2 und 2 a wie durch Fig. 3 im Schnitt nach x-x in Fig. 1 deutlich. Dem Gestell A gegenüberstehend wird eine Platte B angebracht, deren den Haken α zugekehrte Seite ebenfalls zu Haken e ausgebildet ist, und zwar ist die Anzahl derselben um einen gröfser als die von a. Die Befestigung dieser Platte B erfolgt, wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, in der für das Gestell A beschriebenen Weise.
Der Block selbst kann nun in verschiedener Weise hergestellt werden, entweder aus Holz mit eingelegten Streifen f aus weicherem Material, wie in Fig. 9, um das Hineinstecken der Klammer g zu ermöglichen, oder aus Kork oder wie sonst geeignet.. In jedem Falle kann der Block an der Rückseite gehöhlt und dadurch ein Raum für die verschiedenen Arbeitsmate- . rialien geschaffen werden, der durch einen Schiebedeckel geschlossen werden kann (Fig. 11 und 12). Mit demselben Erfolge kann der Block auch aus Metall als Büchse hergestellt werden; es müssen in diesem Falle allerdings Löcher k in Verbindung mit entsprechenden Auskehlungen /, um das Befestigen des Gestelles A wie der Platte B zu ermöglichen, vorhanden sein. Erforderlich ist es in diesem Falle, die Metallbüchse mit einem beliebigen weichen Material, wie Tuch etc., zu füttern,
um ein besseres Haften der Klammern g zu ermöglichen. Seitlich gesehen, ist der Block F in der aus Fig. io ersichtlichen Weise profilirt. Ist nun das auszubessernde Gewebe über den Block gelegt, so wird ein elastisches Band, in den Fig. i, 9 und 10 eine aus spiralförmig aufgewundenem Draht gebildete endlose Feder, um das Gewebe in die entsprechende Höhlung an der Umfläche des Blockes gelegt und dadurch ersteres gespannt.
Die Arbeitsweise beim Ausbessern ist nun die folgende:
Die Nadel mit dem Faden, der zur Ausbesserung des betreffenden Gewebes benutzt werden soll, wird zuerst einmal durch das bei_/, Fig. i, befindliche Ende des Gewebes geführt und das Ende desselben durch einen vorgesetzten Knoten oder wie sonst geeignet darin festgehalten, dann über den zunächst liegenden Haken e der Platte B, darauf durch das Gewebe und dann über den gegenüberliegenden Haken α und derart abwechselnd weiter bis wieder zum letzten · Haken e der Platte B, darauf durch das bei h befindliche andere Ende des Gewebes und zwischen die einzelnen Fäden des Gewebes hindurch, wie aus Fig. 1 ersichtlich, geführt. Die Haken α werden sodann vermittelst der Nasen d um i8o° gedreht, ein Stich durch das bei j befindliche Ende des Gewebes gemacht und die Nadel wieder zwischen die. jetzt gegen einander geschränkten Fäden hindurchgeführt. Bei der letzten Durchführung der Nadel durch die Kettenfäden wird hinter jeden Faden ein Stich durch das Gewebe gemacht, um die Befestigung des neuen Gewebes an dem alten auch an diesem Ende zu bewirken. Das Gegeneinanderpressen der Einschlagfäden kann durch die Nadel oder auch in anderer Weise geschehen.
In den Fig. 5 und 6 ist eine Modification der Lagerung der Haken α dargestellt. Es sind in diesem Falle zwei Klammern über den Stiel des Hakens α gesteckt, während die ■Haken e als Nadeln ausgebildet sein können und einfach in den Block in entsprechender Entfernung von α hineingesteckt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Webeinrichtung für häusliche Zwecke, bestehend aus den festen Haken e und den im Gestell A oder wie sonst geeignet drehbar angeordneten Haken a, über welche die Kettenfäden geschoren werden, wobei die Haken α mit Nasen d versehen sind, welche in den Endstellungen dachziegelartig über einander liegen, derart, dafs durch Drehen einer derselben die darüber liegenden folgenden ebenfalls an dieser Drehung theilzunehmen gezwungen sind, wodurch die Fachbildung erzeugt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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