DE17478C - Schwingende Führungsnadeln an Flechtmaschinen - Google Patents

Schwingende Führungsnadeln an Flechtmaschinen

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DE17478C
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Germany
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DENDAT17478D
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A. HENKELS W. HEDTMANN und E. HENKELS in Langerfeld-Barmen
Publication of DE17478C publication Critical patent/DE17478C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/34Beater, or beat-up, mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
in LANGERFELD-BARMEN.
Schwingende Führungsnadeln an Flechtmaschinen. Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1881 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung besteht in Neuerungen an Flechtmaschinen zum Zweck einer Verstärkung des durch die im Patent No. 13301 beschriebenen Aufnehmervorrichtungen erzielten Effectes, welcher darin besteht, dafs durch ungleichmäfsiges Abziehen des Stoffes von den Spulen die Ausbildung der offenen und bogenförmigen Spitzen erreicht wird.
Bei reicheren Mustern, besonders solchen mit starker Bogenbildung, ist es nun von erheblichem Vortheil, dafs auch schon, bevor die Spitze in die Aufnehmervorrichtung gelangt, und zwar bereits im Fadensammler, d. i. die Stelle, wo sich die Fäden zur Spitze vereinigen, das Zusammentreten der einzelnen Spitzentheile dem Muster entsprechend beeinflufst wird. Dieses kann man nun dadurch erreichen, dafs man die bekannten Führungsnadeln, über welche hinweg die Fäden der Flechtstelle zugeführt werden, beweglich macht, wie nachfolgend beschrieben und in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist. Letztere zeigt einen Querschnitt einer kleineren Flechtmaschine mit der neuen Vorrichtung.
Die Führungsnadeln α sind verstellbar in den Nadelhaltern b befestigt. Diese sind nach Bedürmifs in beliebiger Anzahl auf den Achsen der Flügelräder aufgeschraubt und bestehen aus zwei mittelst Scharnier c verbundenen Theilen. Das Scharnier c ist derartig gestaltet, dafs sich die Schräge f1 des oberen Theiles gegen eine entsprechende Schräge des unteren Theiles legt und so die Nadeln in einer bestimmten Höhe gehalten werden. Die unteren Theile der Nadelhalter sind durchbohrt und ebenso die Achsen der Flügelräder. Durch diese Bohrungen gehen Stangen d hindurch, welche sich oben gegen die Schräge c legen und unten unterhalb der Unterplatte mit Winkelhebeln e verbunden sind. Diese Winkelhebel (in der Zeichnung sind nur zwei derselben dargestellt) stehen andererseits durch Zugstangen f mit einem Rapportapparat in Verbindung.
Die Nadeln α laufen in feine Spitzen aus, welche bis in die Flechtstelle hineinreichen und gewissermafsen in die sich bildende Spitze mit verflochten werden. Werden nun die Zugstangen/durch den Rapportapparat angezogen, so wird der obere Theil der Nadelträger b und damit die Nadeln α gehoben. Die Spitzen der letzteren gehen aus einander und dehnen dadurch das in der Bildung begriffene Geflecht, · welches infolge dessen an Breite gewinnt. Gehen die Zugstangen / wieder zurück, so senken sich die Nadeln vermöge ihres Gewichtes. Dieselben treten mit den Spitzen näher an einander und die über letztere laufenden Fäden verflechten sich dichter. Durch dieses abwechselnde Heben und Senken der geeigneten Nadeln wird das Geflecht somit abwechselnd lockerer und dichter und damit der
Aufnehmer in seiner Arbeit wesentlich unterstützt und dessen Wirkung verstärkt. Statt der in der Zeichnung dargestellten Winkelhebel e und Zugstangen f zum Heben der Stangen d kann man unter letztere auch rotirende Excenter anbringen oder sonst geeignete Mittel anwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Flecht- und Klöppelmaschinen die Anwendung von beweglichen Führungsnadeln, deren Spitzen nach Erfordernifs des Musters aus einander bewegt und genähert werden und dadurch lockere Stellen bezw. Bogen und dichtere Stellen bezw. Einziehungen in dem Erzeugnifs bilden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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