DE485634C - Mechanischer Wellenreiter - Google Patents

Mechanischer Wellenreiter

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DE485634C
DE485634C DEB139158D DEB0139158D DE485634C DE 485634 C DE485634 C DE 485634C DE B139158 D DEB139158 D DE B139158D DE B0139158 D DEB0139158 D DE B0139158D DE 485634 C DE485634 C DE 485634C
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mechanical wave
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DEB139158D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B35/00Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor
    • A63B35/08Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor with propeller propulsion
    • A63B35/10Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor with propeller propulsion operated by the swimmer

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Mechanischer Wellenreiter Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Fig. Z ist die Seitenansicht, Fig. 2 die Längsansicht der Kurbelwelle, Fig. 3 die Seitenansicht der Fig. a.
  • Bekannt sind dem Erfindungsgegenstande verwandte Geräte, deren Auftriebsmittel die Form von Tierattrappen haben. Diese Tierattrappen sind jedoch so gestaltet, daß die sie benutzende Person entweder einen Reitsitz oder eine Liegelage auf ihnen-. einnehmen muß und mit der ganzen Schwere ihres Körpergewichtes von oben auf sie einwirkend das Gerät überlastig macht. Es ist infolgedessen die Anwendung von Ballastmitteln unvermeidlich, um ein Kentern zu verhindern. Auch handelt es sich hierbei um solche Attrappen, die nur einen Teil, z. B. den Kopf oder Oberkörper einer Tiergestalt darstellen, nicht aber die vollkommene Form derselben. Bei dem Gegenstande der Erfindung handelt es sich um ein Gerät in Form einer gestreckt auf dem Wasser liegenden, in ihrer Gesamtlänge sichtbaren vollständigen Tiergestalt a, b, die in ihrer Mitte so weit auseinanderklafft, daß der auf dem unterhalb der Tierattrappe befindlichen Sattel o mit vorgestreckten Beinen bis zur Schulterhöhe im Wasser sitzende Mensch mit seinem Körpergewichte das Gerät im Sinne bereits bekannter Typen-nach unten zu belastet, mit seinem Oberkörper dagegen zwischen den Schnittflächen des Auftriebsmittels eine natürliche Brust- und Rückenauflage findet und mit der Tierattrappe zu einer einheitlichen Mensch-Tier-Gestalt verschmilzt. Das das auseinanderklaffende Auftriebsmittel a, b zusammenhaltende Gerüst c ist der Rumpfform des Menschen genau angepaßt, unter seinem Gesäße zwischen den Oberschenkeln hindurchgeführt und nur so tief gehalten, daß zwischen dem Sattel o und dem Auftriebsmittel a, das_ ein Herausgehobenwerden des Insassen aus dem Geräte durch Wellenschlag verhindern soll, lediglich der Raum zum Vorstrecken der Beine verbleibt, so daß die Beine des Insassen die untere Seite des Auftriebskörpers a berühren.
  • Diese den ganzen Menschenrumpf eng umspannende Form von Auftriebsmittel und Gerüst hat den Zweck, dem Insassen den zur Betätigung des Antriebsmechanismus nötigen Festsitz zu geben und ihn gegen ein Herausgeschleudertwerden zu schützen. Denn es genügt für den im Wasser federleichten Menschen nicht ein einfaches Sitzen im Sinne des Sitzens außerhalb des Wassers, wenn er in beinahe freischwebender Körperlage mit Anstrengung den Kurbelmechanismus betätigen soll. Er würde schon bei der geringsten Kraftentfaltung so-fort seinen Halt verlieren und wäre ganz außerstande, sich durch Drehen der Kurbel im Wasser fortzubewegen, da er den zur Überwindung des Widerstandes der Kurbeln erforderlichen Gegenhalt nicht fände.
  • Die in der Erfindung dargestellte Einfügung des Menschenkörpers in den Tierrumpf und in das enganschließende Gerüst gibt demselben den notwendigen Halt zur freien Betätigung seiner Glieder und macht ein Herausschleudern desselben aus dem Geräte schlechthin unmöglich. Der im Geräte sitzende Mensch kann gegen seinen Willen durch äußere Einwirkungen nur dann aus demselben herausgedrängt werden, wenn entweder Teile desselben oder seine eigenen Glieder brechen. Und nur das einfache Sichhineinsetzen in das Gerät genügt, um diese durchaus sichere Lage des Körpers zu erreichen.
  • Das unmittelbare Aufliegen der Schnittflächen des Auftriebsmittels auf dem Rumpfe des Menschen hat nebenbei noch den Zweck, fortbewegunghindernde Zwischenräume zwischen Auftriebs- und Menschenkörper, wie sie an bekannten Typen bestehen, abzuschließen. Es sollen Menschen- und Auftriebskörper zu einem einheitlichen Ganzen verschmelzen und dem Wasser weniger Widerstand bei der Fortbewegung bieten, als wenn drei in Zwischenräumen hintereinander schwimmende Körper vorgetrieben werden.
  • Die Beinkraftübertragung auf das Getriebe erfolgt unter Zuhilfenahme einfacher Zugschnüre p. Es ist übrigens für die Übertragung der Bein- und Armkraft nur eine Kurbelwelle und ein Kurbelpaar erforderlich.
  • Die Steuerung des Geräts bewirkt ein Rückendruck des Insassen auf die Rückenlehne g, wodurch der in bekannter Weise vermittels einer biegsamen Welle, z. B. einer Spiralfeder, seitlich verschwenkbare Propeller als Steuer wirkt.
  • Die Vorrichtung q dient zum Ausstoßen von Wasserstrahlen zum Zwecke der Belustigung.

Claims (3)

  1. PAZrNTANsPRÜCHE: i. Mechanischer Wellenreiter, gekennzeichnet durch einen in der Mitte durchschnittenen, mit den abgedichteten Schnittflächen auf Brust und Rücken des Insassen aufliegenden Schwimmkörper in Form einer vollständigen, in ihrer gesamten Länge oberhalb des Wasserspiegels sichtbaren Tiergestalt nach bekannten Mustern, der -mitsamt dem zwischen den Oberschenkeln des bis etwa zur Schulterhöhe im Wasser sitzenden Insassen hindurchgeführten Gerüste den Rumpf desselben anschmiegend umspannt und fortbewegunghindernde Zwischenräume zwischen Menschen- und Auftriebskörper abschließt.
  2. 2. Mechanischer Wellenreiter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein in ähnlicher Form bekanntes, vermittels biegsamer Welle, z. B. einer Spiralfeder, durch einen Rückendruck des Insassen zum Steuern des Geräts seitlich verschwenkbares Fortbewegungsmittel.
  3. 3. Mechanischer Wellenreiter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Wasserstrahlausstoßvorrichtung.
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