DE485196C - Aufarbeitung der Abfallschwefelsaeure bei der Benzolreinigung - Google Patents

Aufarbeitung der Abfallschwefelsaeure bei der Benzolreinigung

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DE485196C
DE485196C DEM95964D DEM0095964D DE485196C DE 485196 C DE485196 C DE 485196C DE M95964 D DEM95964 D DE M95964D DE M0095964 D DEM0095964 D DE M0095964D DE 485196 C DE485196 C DE 485196C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/90Separation; Purification
    • C01B17/92Recovery from acid tar or the like, e.g. alkylation acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Aufarbeitung der Abfalischwefelseure bei der Benzolreinigung Bei dem bisherigen Verfahren der Aufarbeitung der Abfallschwefelsäure wird neben der wiedergewonnenen Säure ein mit Verunreinigungen aus dem Benzol durchsetztes Produkt gewonnen. Um dieses Produkt in verkaufsfähige Form zu bringen, wird gemäß vorliegender Erfindung vorgeschlagen, die Abfallsäure zu reinigen und gleichzeitig die Verunreinigungen, wie Pech, Benzol und Naphthalin, in handelsüblicher Beschaffenheit zu gewinnen.
  • . Die verschmutzte, also zu reinigende Abfallsäure gelangt mit einer bestimmten Menge Wasser in den beheizbaren Behälter a und erhält außerdem aus dem Behälter b noch eine bestimmte Menge Waschöl zugeführt. jetzt wird zunächst mittels einer eingebauten Luftbrause oder auch mechanisch das gesamte Gemisch gründlich durcheinandergerührt und hiermit .erreicht, daß das Wasser die Verunreinigungen der Säure (Brandharze) von der Säure löst, während das öl sie aufnimmt. lach einer bestimmten Zeit solcher Behandlung des Gefäßinhaltes bleibt das Gemisch eine Zeitlang stehen, und die jetzt gereinigte Säure setzt sich infolge ihres höheren spezifischen Gewichts nach unten ab und kann durch die vorgesehenen Ablaßvorrichtungen mit Leichtigkeit abgezapft werden. Die dem zurückbleibenden Gemisch von Brandharzen, öl und Wasser noch anhaftenden Spuren von Säure werden durch leichte Er«=ärmung des Behälters a freigemacht und nach ihrem Absetzen im Unterteil des Behälters ebenfalls abgezogen.
  • jetzt erfolgt eine intensive Beheizung des Behälters a; durch diese wird das dem Gemisch noch anhaftende Benzol verflüchtigt und in den Kühler c geleitet und hier niedergeschlagen. Der jetzt noch aufzuarbeitende Rest wird alsdann weiter erhitzt, bis auch die nicht in Pech übergehende Menge öl mit Naphthalin ausdestilliert ist, um zum Schluß das hochglänzende, springharte Pech, ähnlich wie bei der Teerdestillation, übrigzulassen.
  • Während also die Säure und die Verunreinigungen derselben in der beschriebenen Weise nach dem hier vorliegenden verbesserten Verfahren. in ein und demselben Behälter in gut verkäufliche Erzeugnisse zurückgewonnen werden, fallen die Verunreinigungen der Säure gemäß Patentschrift 324 73i, Kl. i2i, in stark säurehaltig schlammig-mulmiger Form an. Das bekannte Verfahren wird in eigens für diesen Zweck ,erbauten Kippgefäßen durchgeführt, und zwar deswegen, um die unbrauchbaren, leicht festbackenden Rückstände besserentfernen zu können, außerdem wird auch bei diesem Verfahren im Gegensatz zu dem verbesserten Verfahren ohne öl- und Wasserzusatz gearbeitet.
  • Hierdurch wird gegenüber der bisher üblichen Arbeitsweise eine Ersparnis an Behältern -und Apparaten erzielt, die ganz erheblich die jetzt erforderlichen Baukosten verringert und gleichermaßen den Betrieb vereinfacht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Verfahren zur Aufarbeitung der Abfallschwefelsäure bei der Benzolreinigung; dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigung der Abfallschwefelsäure und die Gewinnung der darin enthaltenen Produkte, wie Pech, Benzol und Naphthalin, in brauchbarer Beschaffenheit in ein und demselben Behälter vorgenommen wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch i, bestehend aus einem beheizbaren Behälter, mit dem ein mehrteiliger Behälter als Meßgefäß und Kühler in Verbindung steht.
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