DE485083C - Elektrischer Tiegelofen - Google Patents
Elektrischer TiegelofenInfo
- Publication number
- DE485083C DE485083C DER61632D DER0061632D DE485083C DE 485083 C DE485083 C DE 485083C DE R61632 D DER61632 D DE R61632D DE R0061632 D DER0061632 D DE R0061632D DE 485083 C DE485083 C DE 485083C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- crucible
- furnace
- resistance material
- loose
- electric
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 14
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 10
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 3
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000000137 annealing Methods 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000010309 melting process Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Landscapes
- Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)
Description
- Elektrischer Tiegelofen Es ist bereits bekannt, bei Widerstandsöfen zum Glühen von Körpern großer Länge mehrere Heizrinnen etagenförmig anzuordnen.
- Ferner ist es bekannt, Heizrinnen mit lockerem Widerstandsmaterial anzufüllen und die Heizung sowohl durch Veränderung der Menge des= Widerstandsmaterials als auch durch Verstellung der in das Widerstandsmaterial hineinragenden Elektroden zu regeln.
- Die Erfindung vereinigt diese beiden Gedanken zu dem Zweck, eine regelbare Heizung für Tiegelöfen zu schaffen, die auch während des Betriebes mit möglichst einfachen Mitteln möglichst weitgehend geregelt werden kann.
- Die Erfindung besteht darin, daß eine oder mehrere im Innern des Ofens rund um den Ofentiegel verlaufende Rinnen mit lockerem Widerstandsmaterial gefüllt sind, in welches von der Außenseite des Ofens her feste Elektroden in beliebiger Anzahl nach Bedarf mehr oder weniger tief eingeschoben bzw. zwecks Abschaltung herausgezogen werden. Die Wärmeregelung kann ferner durch Veränderung des Widerstandsmaterials in den Heizrinnen erfolgen, indem die Rinnen so weit mit lockerem Material angefüllt werden, als- dieses der Heiz-oder Schmelzvorgang vorschreibt.
- In den Abb. z und z der Zeichnung ist eine der Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. z einen Schnitt durch einen Widerstandsofen mit lockerem Widerstandsmaterial gemäß vorliegender Erfindung und Abb. 2 in größerem Maßstab einen Schnitt durch eine Elektrodeneinführung für den gleichen Ofen.
- In dem Ofen, der am Boden mit Diatomitsteinen o. dgf. c und an den Seitenwänden mit Kieselgur o. dgl. e und mit hochfeuerfesten Steinen i ausgekleidet ist, hängt in der Mitte der durch den Deckel d verschließbare Tiegel a. In den feuerfesten Formsteinen i, die den Tiegel a umgeben, sind eine oder mehrere rund um den Ofentiegel verlaufende Rinnen g angeordnet. Diese Rinnen werden mit lockerem Widerstandsmaterial h, beispielsweise mit einem Kohlewiderstandsgemisch, gefüllt. Das lockere Widerstandsmaterial dient als hitzeerzeugender Stromträger, sobald an verschiedenen Stellen der Rinne Elektroden in das Widerstandsmaterial eingeschoben und dadurch ein Stromkreis über dasselbe geschlossen wird.
- Gemäß Abb. a werden die aus festem Material bestehenden Elektroden k von der Außenseite, des Ofens her durch besonders in der Ofenauskleidung vorgesehene Bohrungen hindurch eingeführt. Das äußere Ende der Elektrode trägt die Stromanschlußklemme 1, während das entgegengesetzte freie Ende in das lockere Widerstandsmaterial Ir. eingeschoben wird. Die Elektrodeneinführung wird zweckmäßig an der Außenwand des Ofens mit einer Wasserkühlung in versehen. Solche Elektrodeneinführungen können für jede der im Ofeninnern angeordneten Rinnen in beliebiger Anzahl in der Ofenmauerung vorgesehen werden. Je nach dem Wärmeeffekt, den man in der Rinne erzielen will, werden zwei oder mehrere Elektroden mehr oder weniger tief in das lockere Widerstandsmaterial der Rinne eingeschoben bzw. zwecks Abschaltung herausgezogen. Auf diese Weise kann der elektrische Widerstand und infolgedessen die Heizwirkung jeder einzelnen Rinne in den weitesten Grenzen verändert werden.
- Damit die in den Rinnen entwickelte Hitze gegen den Tiegel aufsteigen und ihn umstreichen kann, ist gemäß Abb. i zwischen dem Tiegel a und den feuerfesten Formsteinen i ein freier Raum gelassen. Die auf den Tiegel einwirkende Hitzstrahlung läßt sich noch dadurch günstig beeinflussen, daß man die Anordnung und Form der Rinnen besonders gestaltet. So sind z. B. bei der Ausführungsform gemäß Abb. i mehrere rund um den Ofentiegel verlaufende Rinnen senkrecht übereinander angeordnet. Die Wandungen der die Rinnen bildenden Formsteine sind schräg gegen den Tiegel geneigt, so daß die Wandung einer jeden Rinne eine gegen den Tiegel gerichtete Leitfläche für die Heizgase der jeweils unter ihr liegenden Rinne bildet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:-i. Elektrischer Tiegelofen, bei welchem verstellbare Elektroden in Rinnen mit lockerem Widerstandsmaterial hineinragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiegel (a) auf seiner ganzen Höhe von etagenförmig übereinanderliegenden, oben offenen Rinnen (g) umgeben ist und die Heizwirkung der Rinnen unabhängig voneinander in an sich bekannter Weise durch Veränderung der Menge des lockeren Widerstandsmaterials (la) und durch mehr oder weniger starkes Einschieben oder Herausziehen der festen Elektroden (k) regelbar ist.
- 2. Elektrischer Widerstandsofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Tiegel (a) zugekehrte Wandung jeder Rinne (g) eine gegen den Tiegel gerichtete Leitfläche für die Heizgase der jeweils unter ihr liegenden Rinne bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER61632D DE485083C (de) | 1924-07-23 | 1924-07-23 | Elektrischer Tiegelofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER61632D DE485083C (de) | 1924-07-23 | 1924-07-23 | Elektrischer Tiegelofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE485083C true DE485083C (de) | 1929-10-25 |
Family
ID=7411703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER61632D Expired DE485083C (de) | 1924-07-23 | 1924-07-23 | Elektrischer Tiegelofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE485083C (de) |
-
1924
- 1924-07-23 DE DER61632D patent/DE485083C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2244038A1 (de) | Verfahren und vorrichtungen zum herstellen von flachglas | |
| DE485083C (de) | Elektrischer Tiegelofen | |
| DE2729543A1 (de) | Elektrothermischer wirbelschichtofen | |
| DE2556375C2 (de) | Elektrischer Ofen zum Glasschmelzen | |
| DE1596552B2 (de) | Vorrichtung zur herstellung von faeden aus mineralischem material, vorzugsweise von glasfaeden | |
| DE939692C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Warmbehandlung von Stahldraht oder -band | |
| DE2425232B1 (de) | Verfahren zum Grafitieren von aus Hartbrandkohle bestehenden Formkoerpern | |
| DE2040854C3 (de) | Verfahren zum Ermitteln des Backzustandes einer vom Betriebsstrom durchflossenen selbstbackenden Elektrode eines elektrischen Ofens und Elektrode zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2349243A1 (de) | Schmelzofen | |
| DE434620C (de) | Elektrischer Widerstandsofen | |
| DE2442080C2 (de) | Elektrisch beheizte Sauna-Ofenanlage | |
| DE1571443B1 (de) | Elektrischer Ofen zur direkten Widerstandserhitzung von kohlenstoffhaltigen Rohstoffen fuer die Elektrodenherstellung von Schmelzoefen | |
| DE2226569A1 (de) | Elektrischer saunaofen | |
| DE2042631B2 (de) | Ofen fuer die herstellung von glasfasern | |
| DE3041741C2 (de) | Induktionsrinnenofen | |
| DE1596552C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Fäden aus mineralischem Material, vorzugsweise von Glasfäden | |
| DE1124196B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schmelzen und Zufuehren von Glas | |
| DE1909687B2 (de) | Drehstrom betriebener glasschmelzofen | |
| DE2223868C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von aus Halbleitermaterial bestehenden Hohlkörpern, insbesondere von Siliciumrohren | |
| DE888149C (de) | Elektrischer Glasschmelzofen | |
| CH216538A (de) | Verfahren zur Regelung der Temperatur von beheizten Salzschmelzen, welchen der elektrische Strom mittels Elektroden zugeführt wird. | |
| DE2039368C3 (de) | Steuerbarer Flüssigkeitswiderstand mit zwei Kammern | |
| DE455696C (de) | Vorrichtung zum raschen Anheizen von elektrischen Salzbadoefen | |
| AT51489B (de) | Elektrischer Widerstandsschmelzofen zur Herstellung wulst- oder rohrförmiger Schmelzkörper aus Quarz. | |
| AT87131B (de) | Elektrischer Drehstrominduktionsofen. |