AT51489B - Elektrischer Widerstandsschmelzofen zur Herstellung wulst- oder rohrförmiger Schmelzkörper aus Quarz. - Google Patents
Elektrischer Widerstandsschmelzofen zur Herstellung wulst- oder rohrförmiger Schmelzkörper aus Quarz.Info
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Description
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Elektrischer Widerstandsschmelzofen zur Herstellung wulst-oder rohrformiger Schmelzkörper aus Quarz.
Quarzschmelzöfen, bestehend aus einem stabförmigen Kohlenkern, der unter Belastung eines Zwischenraumes auf einem mittleren Teil seiner Gesamtlänge konzentrisch von einem
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Strom, den den Zwischenraum ausfüllenden Quarzsand von innen nach aussen fortschreitend zum Schmelzen bringt, sind bekannt.
Ihre Nachteile bestehen darin, dass es zwar gelingt, durch den den zentralen Heizstab umgebenden, meist aus Kohle bestehenden Mantel die Aussenfläche des sich in dem ringförmigen Schmelzraum bildenden Quarzkörpers anzufritten, ja sogar mit einer schwachen, glasurartig wirkenden Schmelzhaut zu überziehen, nicht aber den Quarzkörper im Innern so durchzuschmelzen, dass ein in allen Schichten gleichmässig beschaffenes Schmelzgefüge entsteht, welches indessen für die spätere Bearbeitung und die Güte der Quarzschmelzerzeugni8se von grösster Bedeutung ist.
Diese Nachteile lassen sich aber beseitigen, wenn man in Hintereinanderschaltung des äusseren Mantels und des denselben beiderseits durchsetzenden, inneren Kernes den elektrischen Strom zunächst durch den Mantel und dann mittelst einer ihn mit dem Kern verbindenden Leitung durch letzteren selbst der Länge nach fliessen lässt.
Denn hiedurch wird erreicht, dass - obschon auch bereits anfänglich, also mit Beginn des Betriebes des Ofens, eine. wenn auch noch nicht bis zur Schmelztemperatur des Quarzsandes reichende Erwärmung des Aussenmantels und damit der ihm benachbarten Quarzschicht. en eintritt-der Stromdurchgangsdauer und dem Fortschritte des Schmelzvorganges entsprechend, allmählig neben dem Längsdurchgange des Stromes auch ein radialer Übergang desselben durch die infolge der Schmelzung leitend werdende
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homogenes Schmelzgefüge entsteht.
Geregelt werden kann diese Wirkung dadurch, dass man die Anschlussstellen des Stromes auf dem Mantel und Heizkeme nach und nach verlegt, weil sich lliedurch die Widerstände und damit die Heizwirkung entsprechend ändern müssen.
Nun sind zwar auch elektrische Schmelzöfen nicht mehr neu, bei denen ein tiegelartiger. unten geschlossener Schmelzraum als Vorschaltwiderstand für einen den Boden des Schmelz-
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Einrichtungen soll wegen des stärker erwärmten Heizkernes die Tiegelwand gerade klat, also geschont bleiben ; auch fehlt denselben das Merkmal des den Tiegel beiderseits durchsetzende Heizkernes und der versch"bbaren, die Stromdichte regelnden Anschlüsse. Sie sind daher gerade
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von Quarzgut mehr oder weniger ungeeignet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es besteht aus einem kippbar in Säulen b aufgehängten, mit Isoliermaterial ausgefütterten (Henkörper a. in den ein Kohle@rohr c so eingesetzt bzw. befestigt ist, dass es aus dem Ofen beider-
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stab d durchsetzt und der zweischen diesem und der Innenwand des Mantels c befindliche Raum mit Wuarzsand oder anderem Quarzrohmaterial ausgefüllt. Die beiden Enden der Kohlenkörper (l, c sind mit verschiebbaren Kontaktringen f1, f2 bzw. c1, c2 aus dem gleichen Material versehen.
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Leitung.
Hiebei werden anfänglich, also wenn das zwischen c, d befindliche Rohmaterial noch nicht geschmolzen ist, durch die stärkere : Erwärmung von d, die um den Heizkem befindlichen Schichten zuerst geschmolzen, während das der Innenwand von c benachbarte Quarzgut nur zusammengefrittet (zusammengebacken) wird, Mit der fortschreitenden Durchschmelzung der Masse wird diese leitend, infolgedessen durchfliesst der Strom nicht nur die Körper c, d ! der Länge nach, sondern geht in radialer Richtung durch das Schmelzgut, läutert es hiebei und schmilzt
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zwecks Erzielung rascherer Durchschmelzung und Läuterung einzelner Teilstellen der Quarzgutmasse absichtlich erwünschte Änderung der Widerstände dadurch herbeigeführt werden,
dass
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der Stromdurchgangsstellen und die Heizwirkungen der durchflossenen Strecken leicht geregelt werden können.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Quarzschmelzofen, bei welchem ein dünner, stromdurchflossener Wider- stands-Heizkern in gewissem Abstande von einem rohrförmigen Mantel konzentrisch umschlossen wird und das Quarzgut den Zwischenraum zwischen Kern und Mantel ausfüllt, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Mantel (c) in bei elektrischen Schmelzöfen an sich bekannter Art als Vorschaltwiderstand mit dem Heizkörper derart in Reihe geschaltet ist, dass der an einem Ende des Mantels eintretende Strom diesen der Länge nach durchfliessen, dann in eine den Mantel und Heizkern (d) frei zugänglich verbindende Leitung (h) übertreten, und endlich an dem freiliegenden anderen Ende des Heizkernes in eine wiederum äusserlich zugängliche Anschluss- leitung (t1) austreten muss.
Claims (1)
- 2. Quarzschmelzofen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die am Reizkern und rohrförmigen Mantel angeschlossenen Kontaktmittel für die Rtromanschlüssc und Übergänge verschiebbar angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT51489T | 1910-10-20 |
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|---|---|
| AT51489B true AT51489B (de) | 1911-12-27 |
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| AT51489D AT51489B (de) | 1910-10-20 | 1910-10-20 | Elektrischer Widerstandsschmelzofen zur Herstellung wulst- oder rohrförmiger Schmelzkörper aus Quarz. |
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1910
- 1910-10-20 AT AT51489D patent/AT51489B/de active
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