DE484730C - Vorrichtung zum Zufuehren der Tabakblaetter zur Entrippungsvorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Zufuehren der Tabakblaetter zur Entrippungsvorrichtung

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DE484730C
DE484730C DEP55640D DEP0055640D DE484730C DE 484730 C DE484730 C DE 484730C DE P55640 D DEP55640 D DE P55640D DE P0055640 D DEP0055640 D DE P0055640D DE 484730 C DE484730 C DE 484730C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B5/00Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
    • A24B5/12Auxiliary devices for stripping

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuführen der Tabakblätter zur Entrippungsvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um Tabakblätter einer Entrippungsvorrichtung unter gleichzeitigem seitlichen Ausrichten zuzuführen.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zwischen den das seitliche Ausrichten bewirkenden Auflagerrollen Schienen angeordnet sind, welche, z. B. durch kreisende Bewegung, periodisch gehoben und dabei vorwärts bewegt werden.
  • In mehreren beispielsweisen Ausführungen ist der Erfindungsgegenstand auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die eine Ausführung in Seitenansicht, Abb. z im Grundriß, Abb. 3 und 4 in den Endansichten, während Abb. 5 einen Schnitt nach Linie A-A der Abb. i zeigt, und die Abb. 6 und 7 .weitere Ausführungen veranschaulichen.
  • In den Ständern 1, 2 und 3 des Maschinenrahmens ist eine von einem Elektromotor' 5 angetriebene Welle 4 gelagert. Die Welle 4 kann auch von irgendeiner Welle der Entrippungsmaschine angetrieben werden, wenn man die Fördervorrichtung mit der Entrippungsvorric'htung als einheitliche Maschine ausbildet.
  • Auf abstandsweise angeordneten Wellen 7 sitzen Rollen 6. Die Wellen 7 sind in den Ständern 1, 2 und 3 gelagert und werden von einem Riemen 8 angetrieben, der seinersleits über eine Riemenscheibe 9 der Welle 4, über Führungsscheiben i i sowie über eine Spannrolle 12 geleitet ist.
  • Die Drehrichtung der Rollen 6 ist eine solche, daß die auf ihnen liegenden Blätter nach dem Wehr (Begrenzungswand) 21 hingeschoben werden.
  • Zwischen den Rollen 6 sind Schienen 13 gelagert, die mach abwärts ragende Arme 14 tragen, mittels denen die Schienen auf einer Platte 15 abgestützt sind.
  • Auf der Unterseite dieser Platte 15 sitzen Arme 16, die mit Kurbeln 17 der Wellen 18, i 8a verbunden sind. Die Wellen 18 und 18a ihrerseits sind in Traversen i 9 zwischen den Ständern z und 3 des Maschinenrahmens gelagert.
  • Die Kurbeln werden durch ein Kegelrad 2o auf der Welle 18 angetrieben, das in ein Kegelrad der oberen Welle zoa eingreift, die ihrerseits in einem Lager aob des Armes aoe ruht, der an der Grundplatte des Motors' 5 angeschraubt ist.
  • Wenn die Schienen 13 eine kreisende Bewegung erhalten, so liegen ihre oberen Kanten in der tiefsten Stellung unterhalb der oberen Tängentialebene der Rollen 6. Wenn daher ein Blatt auf den Rollen aufruht, so wird es beim Heben der Schienen 13 von den Rollen abgehoben und nach vorwärts geschoben. Sobald sich die Schienen nach abwärts bewegen, wird @es wieder auf den Rollen 6 zur Auflage kommen, aber auf einer weiter vorgeschobenen @Stell:e.
  • 2 z stellt ein Wehr oder eine Begrenzungswand dar, gegen welche die Enden. der Blätter bei der Vorwärtsbewegung auf den Rollen sich legen. Durch dieses Wehr oder diese Begrenzungswand werden die Blätterenden ausgerichtet. Rechtwinklig zu den Rollen und in passendem Abstand über die Länge der Rollen6 verteilt, sind Platteen oder Begrenzungsstege 22, die in gewisser Höhe über die Rollen 6 emporragen, vorgesehen. Diese Platteen sind so geformt, daß sie die Rollen zum Teil umschließen und auch etwas unterhalb der Rollen sich erstrecken, so daß sie durch unter den. Rollen. a.:ngeordnete Schienen 23, die parallel den Rollein verlaufen, verbunden sind. Diese Schienen werden an ihren Enden von Armen 25 der Ständer 2 und 3 der Maschine getragen. Der Hub der Schienen 13 ist so groß, daß sie ein Blatt über die Wehre oder Begrenzungsstege 22 hinwegheben. Dabeibewirken die Seitenflächen dieser Wehre oder Stege z2 ein Geraderichten des Blattes, so daß es etwa im rechten Winkel zu seiner Bewegungsrichtung liegt. Die Wehrstege 22 könneln sowohl in ihrem Abstand als in ihrer Höhe einstellbar az.geardn@et seien. ° 24 ist eine mit Schlitzen versehene Platte, durch deren Schlitze die Schienen- 13 -hindurchtreten können. Sie ist mit einem aufrechten -Arm z4a versehen, so daß das-von den Schienen 13 hochgewippte Blatt bei dendn Rückwärtsbewegung auf dein Schrägteil24b der Platte 24 fällt und von dort auf den Förderriemen w gleitet, der sie zur Entrippungsvorrichtung bringt.
  • Die Blätter werden auf diese -Weise im richtigen Abstand und-ausgerichtet auf den Riemen w gelegt, so daß sie von der Entrippungsvorrichtung ergriffen. werden können.
  • Die Blätter können auf die Rolleün 6 von Hand gelegt werden; um die richtige Auflage der Blätter zur Erfassung durch die Schienen 13 zu sicheren, _ können die Rollen 6 mit Nuten versehen sein oder mit geeigneten Markierungen.
  • Wenn die Blätter gebündelt sind, ist es zweclunäßig, daß ihre Trennung vorher oder während ihrers Weges längs dem. Rollen6 stattfindet, wie das weiter unten beschrieben wird. Um dies zu erreichen, ist ein Zuführtri:chter vorgesehen, dessen Seiten zwei R_ eihen getrennter und mach abwärts geneigter Schienen 26, 26a aufweisen, die an ihrem oberen Ende durch Stangen 27 gehalten werden, die ihrerseits in Seitenplatten 29, 30 der Ständer F und z des Maschinengestells gelagert sind.
  • Mit den Schienen 13 fest verbunden sind Verlängerungen 13a, die parallel zu den festen Schienen 26, zwischen welchen sie schließlich frei hindurchtreten, laufen.
  • Mist den Verlängerungen z3a ist eine Stange i3 U -verbunden, die ihrerseits wagenechte Schienen z3c trägt, die mit geeigneten. Schienen 13-, welche durch die zweite Reihe von festen Schienen. 26a hndurchtreten können, verbunden ist. Da die Schienen 13 bewegt werden, so wird eine kreisende Bewegung auf die beweglichen Schienen im Trichter übertragen, durch welche die Blätter im Trichter durcheimandergesehüttelt und voneinander getrennt werden, bis sie schließlich aus dem Trichter auf die Schienen 13 niedergleiten, durch welche sie auf die Rollen 6 übergeleitet werden.
  • An Stelle von Schieisen 13 können auch Riemen angewendet werden, wie das in Abb. 6 dargestellt ist. - Diese Riemen 27 sind über ovale oder über ,exzentrisch gelagerte Scheiben geführt.
  • Gemäß der weiteren Ausbildungsweise nach Abb. 7, werden statt der Schienen 13 oder Riemen z7 elastische Bänder 28 angewendet, welche über die Rollenebene angehoben und dabei jeweils gestreckt werden. Bei ihrer Streckung schieben sie die Blätter vorwärts.
  • Die elastischen Bänder 28, welche beispielsweise als Spiralfedern, Gummibänder o: dgl. ausgebildet sein können, sind an einem Ende an einer vertikalen Stange 29 befestigt, die ihrerseits in Führungen zga gelagert und an ihtem unteren Ende mit einer Rolle 3o versehen ist. Diese Rolle 30 ruht auf einer Hubscheibe 3 r, wodurch der Stange 29 ehre Aüfundabbewegung erteilt wird. Die oberen Enden der Bänder 28 sind an einer senkrechten Stange 32 befestigt, die ihrerseits in Führungen 33 gelagert ist. Die Führungen 33 sitzen auf Gleitstücken 34, die in den Führungen 35 durch Stange 36 und Kurbel 37 eine hin und her gehende Bewegung erhalten.
  • Das untere Ende einer jeden der Stangen 32 ist mit einer Rolle 32a -versehen. Bei der Hinundherbewegung der Stange 32 (in bezug auf die Stange 29) gleitet die Rolle 32a auf dem keilförmigen Hubstück 38, dessen Umriß so verläuft, daß die Stange 32- bei der Wegbewegung von. der Stange 29 erst eine Aufwärtsbewegung .erfährt und alsdann eine der Abwärtsbewegung der Stange 29 entSprechende und gleiche Abwärtsbewegung. Die Abmessung der Hubscheibie 3 z- und des Hubstückes 38 istdabei eine solche, daß das Organ 28 zunächst über die Stege z2 emporgehoben und dabei gestreckt wird, hierauf unterhalb dieser Stege gesenkt wird und darauf durch Zusammenziehung sich verkürzt. Da jede der Stangen 32 durch die Kurbel 37 und den Lenker 36 gegen die Stange 29 zu bewegt wird, um die Verkürzung des Annes 28 herbeizuführen, gleitet die Rolle 32a längs einer Führungsplatte 39, die unterhalb und teilweise das Hubstück 38 umschließend angeordnet ist. Diese Platte 39 ist am ihrem inneren Ende mit einem schrägen Teil 32b versehen, auf welchen die Rolle 32a aufläuft. Bei diesem Wege hebt die Rolle 32a ein klinkenartiges Stück 4.o des Hubstückes 38 am und gelangt so vom inneren Ende der Führungsplatte bei ihrer Rückwärtsbewegung wieder auf die Oberfläche des Hubstückes. -.8.
  • Es sind noch besondere Federn vorgesehen (die in der Zeichnung nicht dargestellt sind), um den Zwangslauf zwischen Hubscheiben 3 i und 38 und Rollen 3o und 32a aufrechtzuerhalten.
  • Um die Bewegung der Blätter nach dem zum Ausrichten der Blattstengel dienenden Endanschlag hin zu begünstigen, können die Wehrstege 22 oder eine gewisse Anzahl derselben mit Rollen versehen sein; diese Rollen können auch angetrieben werden.

Claims (5)

1':\TENTAINSPizÜcüL: i. Vorrichtung zum Zuführen der Tabakblätter zur Entrippungsvorrichtung unter gleichzeitigem seitlichen Ausrichten, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen gleichsinnig umlaufenden, die Blätter gegen eine seitliche Anschlagleiste (21) führenden parallelen Auflagerrollen (6) Schienen (13) angeordnet sind, :die,, z. B. durch kreisende Bewegung, periodisch gehoben und -dabei vorwärts bewegt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub der Blätter durch Bänder, Riemen, Schnüre o. dgl. (27) erfolgt, die um exzentrisch gelagerte oder ovale Rollen geführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vorschub der Blätterelastische Bänder (28) dienen, welche periodisch angehoben und jeweils während des Anhebens in Richtung des Vorschubes gestreckt werden. ¢.
Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den Wehrstegen (22), zwischen denen die Schienen (i3) kreisend bewegt werden, alle oder einzelne mit Rollen versehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch i mit Aufgabetrichter für die Blätter, da-durch gekennzeichnet, daß die kreisend bewegten Schienen (13) mit im Trichter angeordneten, die Blätterbündel trennenden Rührstäben verbunden sind.
DEP55640D 1926-08-03 1927-07-19 Vorrichtung zum Zufuehren der Tabakblaetter zur Entrippungsvorrichtung Expired DE484730C (de)

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