DE484666C - Teilkammerkessel mit mehreren querliegenden, unter sich durch Rohre verbundenen Obertrommeln - Google Patents

Teilkammerkessel mit mehreren querliegenden, unter sich durch Rohre verbundenen Obertrommeln

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DE484666C
DE484666C DEF63549D DEF0063549D DE484666C DE 484666 C DE484666 C DE 484666C DE F63549 D DEF63549 D DE F63549D DE F0063549 D DEF0063549 D DE F0063549D DE 484666 C DE484666 C DE 484666C
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DEF63549D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/10Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Teilkammerkessel mit mehreren querliegenden, unter sich durch Rohre verbundenen Obertrommeln Die Teilkammerkessel und besonders diejenigen mit querliegenden Obertrommeln haben in den letzten Jähren ihrer großen Vorteile wegen weitgehendste Verbreitung gefunden. Solche Kessel werden gewöhnlich mit je einer Obertrommel erbaut, welche sich über den hinteren Teilkammern befindet. Bei Verwendung von nur einer Quertrommel ergibt sich aber ein nur sehr geringer Wasserinhalt, besonders bei Hochdruckkesseln mit kleinem Trommeldurchmesser, der für viele Betriebszwecke nicht ausreicht, so daß man eine oder mehrere Zusatztrommeln zufügen muß. Es sind verschiedene Ausführungen solcher Teilkammerkessel mit mehreren querliegenden Obertrommeln bekannt, welche sich nur durch die Anordnung der Fall- und Steigrohre voneinander unterscheiden, durch welche auch der Wasserumlauf im Kessel bestimmt wird. Bei den bekannten Ausführungen werden die Zusatztrommeln unmittelbar mit den Teilkammern durch Fall- und Steigrohre verbunden, welche oberhalb der Siederohre in die oberen Enden der Teilkammern einmünden. Letztere sind zu diesem Zwecke über die Siederohre hinaus entsprechend verlängert. Da nur immer ein Rohr von oben in jede Teilkammer einmünden kann, müssen die weiteren Rohre seitlich an die Teilkammern angeschlossen werden. Das Umlaufc@@asser wird also den hinteren Teilkammern in verschiedener Richtung zufließen, wodurch Stauung entsteht. Da diese Art Kessel meist für hohe Leistungen gebaut werden (Hochleistungskessel), ist es wünschenswert, daß jede Hemmung im Wasserumlauf vermieden wird. Ferner ist man bezüglich der Fallrohre an eine gewisse Verteilung an die Teilkammern gebunden, so daß man die Anzahl dieser Rohre nicht beliebig wählen kann, wenn Symmetrie besonders im Umlauf bestehen soll. Bei dieser Bauart ist man auch nicht in der Lage, mit einiger Gewißheit abschätzen zu können, wie sich der Umlauf in den einzelnen Trommeln verteilt. Es muß ferner auch beachtet werden, daß sich die Fall- und Steigrohre kreuzen, wodurch Kröpfungen und Abbiegungen erforderlich werden.
  • Durch die Ausbildung des Kessels gemäß der Erfindung wird bezweckt, den Wasserumlauf des Kessels zu verbessern und auch andere nachstehend näher erläuterte Vorteile zu erreichen. Die Erfindung besteht in der Anordnung von seitlichen Fallrohren, die die Zusatzobertrommeln mit dem Schlammsammler verbinden, die neben dem Hauptumlauf durch alle Obertrommeln hintereinander für jede Obertrommel einen besonderen Umlauf hervorrufen.
  • In der den Kessel gemäß der Erfindung veranschaulichenden Zeichnung ist Abb. z der Längsschnitt und Abb. a ein Teil der Stirnansicht.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, münden nur die Fallrohre c der Haupttrommel H in die oberen Enden der hinteren Teilkammern lt oberhalb der Siederohre ein, und die Fallrohre e der Zusatztrommeln Z sind nach einem Schlammsammler S geführt, welcher - sich unter den hinteren Teilkammern h befindet und mit diesen durch kurze Rohrstutzen f verbunden ist. Die Fallrohre e der Zusatztrommeln Z sind an beiden Seiten des Siederohrsystems angeordnet.. Sie können beheizt werden oder außerhalb des Rauchgasstromes liegen. .
  • Bei dieser Kesselausbildung bestehen mehrere Umläufe, nämlich ein Gesamtumlauf durch alle Trommeln Z, Z, H hintereinander und ein Umlauf für jede Trommel gesondert. Die Anzahl der Fall- und Steigrohre e, d für jede Zusatztrommel Z kann beliebig gewählt werden und auf eine Mindestzahl verringert sein. Der Umlauf in den Siederohren und Teilkammern M, M, v, lt bleibt trotzdem ein gleichmäßiger. Da die Obertrommeln nicht beheizt sind, kann man zeitweise eine oder alle Zusatztrommeln Z von dem Umlauf ganz abschalten. Wählt man für die Zusatztrommeln Z einen nur geringsn Umlauf, so gelten sie nur mehr oder weniger als Wärmespeicher. Der eigentliche Umlauf geht dann durch die Haupttrommel H.
  • Da die Fallrohre e der Zusatztrommeln Z nicht in denselben senkrechten Ebenen liegen wie die Steigrohre d, können sich beide nicht kreuzen. Es sind also auch keine Versetzungen und Abbiegungen erforderlich. Für sämtliche Obertrommeln findet eine gute Entschlammung statt.
  • Da jede hintere Teilkammer h nur einen Zu-Ruß von oben durch die Fallrohre c und einen Zufluß. von unten durch die Rohrstutzen f mit dem Schlammsammler S erhält, können Stauungen in dem Zufluß des Fallwassers nicht eintreten, so daß der Umlauf durch Stauungen nicht gehemmt wird.
  • Das aufgehängte Rohrbündel und die Teilkammern üben einen seitlichen Schub aus, welcher durch die Anordnung der Fallrohre e der Zusatztrommeln Z nach dem SchlammsammlerS ganz oder teilweise aufgehoben werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Teilkammerkessel mit mehreren querliegenden, unter sich durch Rohre verbundenen Obertrommeln und durch Fallrohre an die oberen Enden der hinteren Teilkammern angeschlossener Haupttrommel, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung eines gesonderten Umlaufes für jede Trommel außer dem Gesamtumlauf durch alle Trommeln (Z, Z, H) hintereinander die Zusatztrommeln (Z) durch seitliche Fallrohre (e) mit dem Schlammsammler (S) verbunden sind.
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