DE485368C - Dampfkessel mit einem mit der Obertrommel in Verbindung stehenden Dampfsammler - Google Patents

Dampfkessel mit einem mit der Obertrommel in Verbindung stehenden Dampfsammler

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DE485368C
DE485368C DEA52692D DEA0052692D DE485368C DE 485368 C DE485368 C DE 485368C DE A52692 D DEA52692 D DE A52692D DE A0052692 D DEA0052692 D DE A0052692D DE 485368 C DE485368 C DE 485368C
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FRIEDRICH MUENZINGER DR
AEG AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/22Drums; Headers; Accessories therefor

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

  • Dampfkessel mit einem mit der Obertrommel in Verbindung stehenden Dampfsammler Um bei der Dampferzeugung das im Dampf mitgerissene Wasser auszuscheiden, werden oberhalb der Obertrommeln der Dampfkessel besondere Dampfsammler angeordnet, die mit den Obertrommeln durch Rohrbündel verbunden sind. Die Wasserabscheidung im Dampfsammler wird aber dadurch beeinträchtigt, daß bei der üblichen Anordnung das abgeschiedene Wasser nicht ungehindert nach der Obertrommel zurückfließen kann, weil es von dem in den Verbindungsrohren hochströmenden Dampf leicht wieder mitgerissen wird. Aus diesem Grunde hat man bereits vorgeschlagen, die Dampfsammler verhältnismäßig hoch zu legen und das in ihnen ausgeschiedene Wasser durch besondere, in den am tiefsten gelegenen Teil der Dampfsammler eingewalzte Rohre nach der Obertrommel unterhalb des Wasserspiegels zurückzuleiten. Bei Anordnung derartiger Rohre besteht aber die Gefahr, daß bei heftigen Belastungsstößen durch diese Rohre ein Teil des Wasserinhaltes der Obertrommel in den Dampfsammler geschleudert wird. Auch der Vorschlag, diesen Nachteil. durch Rückschlagklappen am unteren Ende der Rohre zu vermeiden, war ohne Erfolg, weil Rückschlägklappen, insbesondere wenn sie unzugänglich sind, nicht zuverlässig arbeiten.
  • Vorliegender Erfindung gemäß sollen nun diese Schwierigkeiten dadurch vermieden werden, daß die zum Rückleiten des im Dampfsammler ausgeschiedenen Wassers bestimmten Verbindungsröhre zwischen Dampfsammler und Obertrommel Einschnürungen erhalten. Durch diese Maßnahme wird im vollen Querschnitt dieser Rohre stets eine kleinere Strömungsgeschwindigkeit des Dampfes als in den übrigen Rohren herrschen, wodurch das in der Obertrommel abgeschiedene Wasser durch die eingezogenen Rohre ohne die Gefahr, durch den Dampfstrom wieder in den Dampfsammler mitgerissen zu werden, zurücklaufen kann.
  • Daß die angebene Wirkungsweise in der Tat eintritt, ergibt folgende Überlegung: Vergleicht man zwei den Dampfsammler und die Obertrommel verbindende Rohre, von denen das eine glatt ist und das andere die vorgeschlagene Einschnürung besitzt, und vernachlässigt man hierbei zunächst die Reibungswiderstände, so ist die Durchflußgeschwindigkeit im engsten Querschnitt des eingeschnürten Rohres lediglich abhängig von dem Unterschied des in der Obertrommel und im Dampfsammler herrschenden Druckes, der sowohl für das glatte als auch für das mit der Einschnürung versehene Rohr gleich ist. Es wird sich also theoretisch im engsten Querschnitt des eingeschnürten Rohres die gleiche Dampfgeschwindigkeit einstellen wie im Querschnitt des nicht eingeschnürten Rohres, und die durch die beiden Rohre in der Zeiteinheit strömenden Dampfgewichte werden sich zueinander wie der volle Rohrquerschnitt zum Querschnitt der Einschürung verhalten. Daher wird sich am oberen Rohrende beider Rohre, an welchem sie den gleichen Querschnitt besitzen, eine verschieden große Dampfgeschwindigkeit ergeben, und zwar wird die Dampfgeschwindigkeit am breiten Ende -des eingeschnürten Rohres entsprechend der geringeren Dampfmenge wesentlich kleiner sein. Unterstützt wird diese Erscheinung durch die größere Reibung, die im eingeschnürten Rohr vorhanden ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß in den mit Enschnürungen versehenen Rohren das im Dampfsammler sich abscheidende Wasser wegen der geringen Dampfgeschwindigkeit leichter in die Obertrommel des Kessels zurückfließen kann als in den Rohren, welche durchweg glatt sind.
  • Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, sämtliche Fallrohre eines Steilrohrkessels mit düsenartigen Verengungen zu versehen, denen eine der Wirkung eines Rückschlagventils ähnliche Aufgabe zugedacht war. Ein Rückströmen des Kesselwassers sollte durch die vorgesehenen Einschnürungen verhindert werden, ohne dabei der erwünschten Strömung einen wesentlichen Widerstand entgegenzusetzen. Demgegenüber sollen gemäß der Erfindung nicht alle Rohre, die den Dampfsammler mit der Obertrommel verbinden, sondern nur ein Teil derselben mit Einschnürungen versehen werden, und diese Einschnürungen sollen gleichsam einen Widerstand dem vorherrschenden Dampfstrom entgegensetzen, so daß ein Unterschied der Strömungsgeschwindigkeit in den verschiedenen Rohren sich einstellt, wodurch das im Dampfsammler sieh abscheidende Wasser durch die eingeschnürten Rohre mit geringerer Dampfgeschwindigkeit entgegen der Dampfströmung leichter abfließen kann als in den glatten Rohren.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Die Abb. i zeigt eine Obertrommel a und einen Dampfsammler b, die durch ausgebogene Rohre c miteinander verbunden sind. Mit den gestrichelten Linien ist ein Rohr d eingezeichnet, welches die vorerwähnte bekannte Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe darstellt, aber den Nachteil besitzt, da.ß bei heftigen Belastungsstößen durch derartige Rohre ein Teil des Wasserinhaltes der Obertrommel leicht in den Dampfsammler geschleudert werden kann. Gemäß der Erfindung besitzen die zweckmäßig im tiefstgelegenen Teil des Dampfsammlers eingewalzten Rohre c Einschnürungen, welche an das untere Ende der Rücklaufrohre gelegt werden können. Man kann die Einschnürung auch so eng ausbilden, daß sich in den für die Rückleitung des im Dampfsammler ausgeschiedenen Wassers bestimmten Rohren eine Wassersäule bildet, deren Höhe sich je nach der Belastung des Kessels und der Menge des im Dampfsammler ausgeschiedenen Wassers richtet.
  • Die Abb. 2 zeigt eine Rohreinschnürung gemäß der Erfindung.
  • Statt die Rohre wie in Abb. 2 einzuziehen,, können auch an ihre Ausmündung in die Obertrommel Mundstücke eingesetzt werden (vgl. Abb. 3). Um das Ablaufen des Wassers zu erleichtern, dem Eintritt von Dampf aber einen tunlichst großen Widerstand entgegenzusetzen, wird es sich empfehlen, den übergang vom vollen Querschnitt in das Mundstück nach Möglichkeit sanft zu gestalten und das Mundstück mit einem scharfen Rand in die Trommel einmünden zu lassen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfkessel mit einem mit der Obertrommel in Verbindung stehenden Dampfsammler, dadurch gekennzeichnet, daß, die zum Rückleuen des im Dampfsammler ausgeschiedenen Wassers bestimmten Rohre mit Einschnürungen versehen sind.
  2. 2. Dampfkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürungen nahe dem unteren Ende der Rohre angebracht sind.
  3. 3. Dampfkessel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der übergang auf seiten des Dampfsammlers vom vollen Querschnitt in die Einschnü.rung allmählich erfolgt, während die Erweiterung nach unten. plötzlich zunimmt.
  4. 4. Dampfkessel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürung an das untere Ende der Rohre verlegt ist, so daß die Rohre mit einem düsenförmig verengten Mundstück enden.
  5. 5. Dampfkessel nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß, die Öffnung des Mundstückes zugeschärft oder aufgerauht ist.
DEA52692D 1927-12-14 1927-12-14 Dampfkessel mit einem mit der Obertrommel in Verbindung stehenden Dampfsammler Expired DE485368C (de)

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