DE484607C - Schmierung fuer Brennkraftmaschine mit sternfoermig angeordneten Zylindern - Google Patents
Schmierung fuer Brennkraftmaschine mit sternfoermig angeordneten ZylindernInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01M—LUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
- F16N7/36—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with feed by pumping action of the member to be lubricated or of a shaft of the machine; Centrifugal lubrication
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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Description
- Schmierung für Brennkraftmaschinen mit sternförmig angeordneten Zylindern Die Erfindung betrifft Verbesserungen an der Schmierung für Brennkraftmaschinen mit Kompressor und ist insbesondere geeignet für Maschinen mit sternförmig angeordneten Zylindern. Bei solchen Maschinen erfolgt die Schmierung im allgemeinen durch die hohle Kurbelwelle hindurch, und das Schmieröl steht gewöhnlich unter beträchtlichem Druck (z. B. 2,8 kg/cmz).
- Es ist aus verschiedenen Gründen erwünscht, den Kompressor derart zu bauen, daß er gleichachsig die Kurbelwelle umgibt, und die Schmierung des Kompressors vermittels der allgemeinnen Schmiervorrichtung der Maschine zu bewirken. Es entstehen jedoch insofern gewisse Schwierigkeiten, als der Kompressor eine geringere Ölmenge erfordert als die Maschine, und diese Schwierigkeit steigert sich dadurch, daß der Unterdruck im Kompressor eine erhöhte Ölzuführung und einen erhöhten Ölverbrauch zur Folge hat.
- Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß die Bohrung der Kurbelwelle in voneinander getrennte Kammern unterteilt ist, deren eine zur Schmierung des Kompressors und die andere zur Schmierung des Motors dient.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird in der Kurbelwelle eine Hülse vorgesehen, welche eine ringförmige Schmierkammer bildet. Dieser dem Kompressor zugeordneten Kammer wird das Schieröl in ge ringerem Maße zugeführt als der Motorschmier kammer, z. B. durch eine intermittierend geöffnete Bohrung der Kurbelwelle innerhalb eines Hauptlagers, so daß eine intermittierende Verbindung zwischen der Ölhauptzuleitung und der Ringkammer hergestellt wird. Diese Bohrung in der Kurbelwelle kann gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal mit einem Rückschlagventil ausgestattet sein, welches durch Zentrifugalkraft geöffnet wird, so daß also eine Steigerung der Schmiermittelzufuhr durch die Umdrehungszahl der Maschine erfolgt.
- Eine besondere Ausbildungsform der Erfindung soll nunmehr an Hand der Zeichnungen durch ein Beispiel beschrieben werden.
- Abb. z stellt schematisch eine Brennkraftmaschine mit sternförmig angeordneten Zylindern gemäß der Erfindung dar.
- Abb.2 ist ein Axialschnitt durch diese Maschine.
- Die feststehenden Zylinder 12 der Maschine sind um ein Kurbelgehäuse zr sternförmig angeordnet, auf welchem ein Kompressor so gelagert ist, der das Gemisch aus einem Vergaser 13 durch Speiseleitungen 1q. jedem Zylinder zuführt.
- Der Kompressor zo besteht aus einem Gehäuse 15, welches die Kurbelwelle 17 der Maschine umschließt und welches eine zur Kurbelwelle konzentrische Hohlwelle 16 trägt. Auf dieser Hohlwelle ist der Rotor des Kompressors gelagert, sie wird von der Maschinenkurbelwelle durch das dargestellte Zahnradgetriebe im Gehäuse 33 mit einer größeren Umläufzahl angetrieben. Die Rotorwelle 16 ist in Kugellagern zg und 2o gelagert, welche in dem Kompressorgehäuse 15 vorgesehen sind. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß ein oder beide Lager auf einer Seite dem Unterdruck ausgesetzt sind, der im Innern des Kompressors an den inneren Enden 21 der Ventilatorflügel herrscht.
- Eine Hülse 22 ist in die hohle Kurbelwelle 17 der Maschine eingesetzt und bildet mit dieser einen Ringraum 23, welcher an jedem Ende abgeschlossen ist und über eine geeignete Länge derselben in der Nähe des Kompressors sich erstreckt. Hierbei ist eine freie zentrale Bohrung 24 für die Schmierung des Motors vorgesehen.
- Das Schmieröl für den Motor wird mittels einer Pumpe einem nicht gezeichneten Hohlraum zugeführt, der in dem Lager 26 in axialer Verlängerung der Kurbelwelle vorgesehen ist. In diesen Hohlraum mündet die Bohrung 24, so daß das Öl aus dem Hohlraum in jene Bohrung eintritt und von hier durch Bohrungen in die Kurbelwelle zu deren Lager bzw. zum Motor fließt. Ferner wird Öl einer Bohrung 25 in einem der Hauptlager 26 der Kurbelwelle gegenüber dem Ringraum 23 zugeführt, und eine Radialöffnung 27 in der Kurbelwelle gestattet bei Drehung derselben eine intermittierende Verbindung zwischen jenem Hohlraum 25 des Lagers mit dem Ringraum, 23. Das Öl, welches unter Druck jenem Hohlraum zugeführt wird, strömt also langsam in den Ringraum.
- Zwischen dem Ringraum 23 und den zu schmierenden Kompressorteilen ist vermittels radialer Bohrungen 28 und 29 in der Kurbelwelle eine Verbindung mit dem Ringraum 30 geschaffen, welcher zwischen der Hohlwelle 16 und der Kurbelwelle gebildet wird. Die Bohrungen werden vorzugsweise nahe einem jeden Ende der Rotorwelle 16 angebracht. Das Schmieröl kann also auf die äußeren Seiten der Lager z9 und 2o gelangen, welche die Rotorwelle tragen, d. h. also auf jene Seiten, welche nicht dem in dem Kompressor herrschenden Unterdruck ausgesetzt sind. Werden Kugellager verwendet, so müssen Platten 31 und 32 vorgesehen werden, welche den Spalt zwischen den Innen- und Außenringen der Lager überbrücken. Diese Platten laufen mit den bewegten Lagerringen um und sind so angeordnet, daß sie nur einen geringen Spielraum (etwa o,o8 mm) gegenüber den feststehenden Lagerringen aufweisen. Dieser geringe Spielraum läßt nur einen sehr geringen Öldurchschnitt in die Lager zu, obwohl der Unterdruck das Öl einzusaugen bestrebt ist. Neben der Schmierung der Hauptlager der Kompressorwelle findet auch eine Ölzufuhr aus der Ringkammer nach dem Übersetzungsgetriebe statt, welches die Kurbelwelle mit der Rotorwelle verbindet, da das Getriebegehäuse 33 mit der Ringkammer 23 in Verbindung steht.
- Wie oben angegeben, wird das Schmieröl aus einer Bohrung 25 des Hauptlagers vermittels einer Öffnung 27 in der Kurbelwelle der Ringkammer 23 zugeleitet, und diese Öffnung 27 kann mit einem durch Zentrifugalkraft geöffneten Rückschlagventil34 versehen sein, welches den Durchtritt verringert, wenn die Welle stillsteht oder nur eine geringe Umdrehungszahl macht und sich bei höheren Umdrehungszahlen öffnet. Auf diese Weise wird die Ölzufuhr zur Ringkammer 23 und mithin auch zum Kompressor gemäß den Erfordernissen des Betriebes geregelt.
- Wie man sieht, ermöglicht die Erfindung die Schmierung des Kompressors und seines Getriebes unter Rücksicht auf den verhältnismäßig niedrigen Schmiermittelbedarf jener Teile, ohne daß eine vom Hauptschmiersystem der Maschine unabhängige Zufuhrleitung vorgesehen wird.
Claims (3)
- PATRNTANSPRÜCHR: z. Schmierung für Brennkraftmaschinen mit sternförmig angeordneten Zylindern, am Kurbelgehäuse sitzenden Kompressor und gemeinsamer Schmiermittelzufuhr durch die hohle Kurbelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung der Kurbelwelle (z7) in voneinander getrennte Kammern (23, 24) unterteilt ist, deren eine (z. B. Ringkammer 23) zur Schmierung des Kompressors und die andere (24) zur Schmierung des Motors dient.
- 2. Schmierung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmieröl der dem Kompressor zugeordneten Kammer (23) in geringerem Maße zugeführt wird als der Mo torschmierkammer (24), z. B. durch eine intermittierend geöffnete Bohrung (27) der Kurbelwelle innerhalb eines Hauptlagers (26).
- 3. Schmierung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (27) in der Kurbelwelle mit einem Rückschlagventil (34) ausgestattet ist, das durch Zentrifugalkraft geöffnet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB484607X | 1927-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE484607C true DE484607C (de) | 1929-10-18 |
Family
ID=10448685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB135482D Expired DE484607C (de) | 1927-04-06 | 1928-01-24 | Schmierung fuer Brennkraftmaschine mit sternfoermig angeordneten Zylindern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE484607C (de) |
-
1928
- 1928-01-24 DE DEB135482D patent/DE484607C/de not_active Expired
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