DE312552C - - Google Patents

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DE312552C
DE312552C DENDAT312552D DE312552DA DE312552C DE 312552 C DE312552 C DE 312552C DE NDAT312552 D DENDAT312552 D DE NDAT312552D DE 312552D A DE312552D A DE 312552DA DE 312552 C DE312552 C DE 312552C
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bores
bore
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crank pin
bearing shell
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DENDAT312552D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/06Crankshafts
    • F16C3/14Features relating to lubrication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. MAI 1919
: REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 312552 KLASSE 47e GRUPPE
. HUGO REIK in WIEN.
}■■
Schmicrdiirichtungen für die .Kolben und
die Kolbenzapfen der Verbrennungmaschinen durch den hohlen Kurbelzapfen hindurch sind bekannt, bei denen radiale Bohrungen des'
S hohlen Kurbelzapfens von seiner Lagerschale ■gesteuert werden. Je nachdem mehr oder weniger geschmiert werden soll, wird die Zahl
" der radialen Zapfenbohrungen vermehrt oder vermindert. Das Neue besteht darin, daß die Lagerschalen des Wellen- und des Kurbelzapfens eine größere Zahl von Bohrungen als
' die Zapfen haben. Hierdurch wird gegenüber den bekannten Schmiereinrichtungen für den Kolben und Kolbenzapfen und den
»5 bekannten Schmiereinrichtungen für den Wellen- und den Kurbelzapfen mittels ölpumpen eine wirksamere Schmierung der Zapfen und auch anderer Teile, insbesondere des Kolbens, nämlich auf einem längeren
ao Wege erreicht. Erhalten die Bohrungen der Lagerschalen einen geringeren Durchmesser als die Bohrung oder die Bohrungen des Wellen- und Kurbelzapfens, dann kann überdies eine sehr sparsame Schmierung erzielt
a5 werden, wodurch eine solche Schmiervorrichtung, insbesondere für rasch laufende Motoren, geeignet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs-, bcispiel der Schmiervorrichtung gemäß der
Erfindung an einer Verbrennungskraftmaschine für den Wellen- und den Kurbelzapfen veranschaulicht.
Der Wellenzapfen 1 und der Kurbelzapfen 2 der Kurbelwelle sind mit den achsialen Boh-' > ■ · ■ rungen 3 Und 4 versehen und untereinander durch Bohrungen 5 der Kurbelarme 6 ver- ; bunden. Die Lagerschalen 7 des Wellenzap- ' fens sind mit einer Mehrzahl enger, radialer. Bohrungen 8 versehen, die nacheinander die ; A^erbindung der weiteren radialen Bohrung 9 des Wellenzapfens mit dem ölzuführungs- ■ rohr 10 herstellen, das an eine ölpumpe an- ' geschlossen sein kann. Jedes Lager kann für sich eine Pumpe erhalten oder sämtliche ; Lager eine gemeinschaftliche Pumpe, deren Druckseite unter Vermittelung einer Ver- V tellerscheibe abwechselnd mit den einzelnen Lagern in Verbindung gebracht wird. Sämtliche Bohrungen 8 der Lagerschale sind in an sich bekannter Weise durch eine Nut 11 verbunden, welche entweder im Deckel 12 oder in der Lagerschale 7 vorgesehen ist, so daß ' alle Bohrungen 8 eine gemeinschaftliche ölzuführung erhalten.
Die Pumpe drückt das Öl durch die radialen Bohrungen 8, die nacheinander durch <Jie radiale Bohrung 9 des Wellenzapfens' mit seiner achsialen Bohrung 3 in Verbindung gesetzt werden, in die achsiale Bohrung, wobei ein Zurückschleudern des Öles durch die Fliehkraft von einem in die radiale Bohrung 9 eingesetzten Rohre verhindert wird, deren Mündung in die achsiale Bohrung 3 hineinragt, wodurch ein Überlauf lediglich

Claims (2)

für das holier als die Rohrmündung stehende Schmieröl gebildet ist. Das in die achsiale Bohrung 3 gepreßte öl wird durch die Fliehkraft in die Bohrung 5 des Kurbelannes und dann in die achsiale Bohrung 4 des Kurbelzapfens und aus dieser durch eine radiale Bohrung 13 zum Kurbelzapfen geschleudert. Die Lagerschale 15 des Kurbclzapfens ist gleichfalls mit einer Mchrzahl enger radialer Bohrungen 16 verschen, so daß die Rührung 13 die Verbindung zwischen diesen und der achsialcn Bohrung 4 hintereinander herstellt. Dadurch, daß iir den Lagerschalcn 7 und 15 des Wellen- und Kurbelzapfens eine größere Zahl von Bohrungen als in den Zapfen selbst vorgesehen isi, . wird bei der Diehun.tr dieser Teile die radiale Zapfenbohrung 9, 13 nacheinander mit den Lagerschalenbohrungen 12, 16 in Verbindung so gebracht, wodurch beide Zapfen auf einem langen Weg, also sehr wirksam, geschmiert werden. Wird dabei der Durchmesser der Lagerschalcnbohrungen 12 bzw. 16 kleiner als jener der Zapfenbohrungen 9, 13 gewählt, so wird unter Beibehalten dieser wirksamen Schmierung auch eine wesentliche Verminderung des Schmiermittelverbrauches, also eine sehr sparsame Schmierung, erzielt. Das öl gelangt vom Kurbelzapfen durch die Bohrung 17, die untervermittlung einer Nut 18 mit sämtlichen Bohrungen 16 in Verbindung gesetzt ist, zum Kolbenzapfcn und von dort zu den Gleitflächen des Kolbens und bewirkt auch an diesen Stellen eine auf einem langen Weg verteilte und bei Anwendung enger Bohrungen 16 auch eine sehr sparsame Schmierung.
1. Schmiervorrichtung für den Wellen- und den Kurbelzapfen von Motoren unter Vermittlung radialer, von der Lagerschale gesteuerter Bohrungen, der das Schmiermittel führenden tiohlzapfcn, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschalen (7, 15) des Wellen- und des Kurbclzapfens (1, 2) eine größere Zahl von Bohrungen (8, 16) als die Zapfen haben, um eine Schmierung auf einem langen Weg zu erzielen.
2. Schmiervorrichtung nach Anspruchj, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Lagerschalenbohrungen (8, 16) geringer als der der Zapfenbohrungen (9, 13) ist, um überdies eine sparsame Schmierung zu erzielen.
Hierzu r Biatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3141730C1 (de) * 1981-10-21 1983-04-07 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart "Schmiervorrichtung für Kolbenbrennkraftmaschinen"

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3141730C1 (de) * 1981-10-21 1983-04-07 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart "Schmiervorrichtung für Kolbenbrennkraftmaschinen"

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