DE484459C - Absorptionskaeltemaschine - Google Patents

Absorptionskaeltemaschine

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DE484459C
DE484459C DES81242D DES0081242D DE484459C DE 484459 C DE484459 C DE 484459C DE S81242 D DES81242 D DE S81242D DE S0081242 D DES0081242 D DE S0081242D DE 484459 C DE484459 C DE 484459C
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Germany
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overflow
evaporator
thermostat
cooker
absorber
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DES81242D
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Sulzer AG
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Sulzer AG
Gebrueder Sulzer AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/04Arrangement or mounting of control or safety devices for sorption type machines, plants or systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Absorptionskältemaschine Das Abstellen der Wärmezufuhr für Absorptionskältemaschinen unter dem Einfluß eines von der Temperatur des Kocherabsorbers beeinflußten Thermostaten ist bekannt. Es ist ferner bekannt, die Wärmezufuhr nach Ablauf einer bestimmten Zeit auszuschalten. Wenn das Abstellten der Wärmezufuhr unter dem Einfluß eines im Kocherabsorber angeordneten Thermostaten erfolgt, der bei einer bestimmten Kochertemperatur die Heizung abstellt, oder wenn die Zeit für die Kochperiode durch .eine Vorrichtung im voraus festgelegt ist, kann die ausgetriebene Ladung und damit die Kälteleistung je nach den äußeren Verhältnissen sehr stark veränderlich sein. Bei höherer Kühlwassertemperatur z. B. ist sie kleiner als bei niedriger Kühlwassertemperatur, d. h. bei höherer Kühlwassertemperatur und infolgedessen höherem Gegendruck in der Maschine ist eine höhere Temperatur im Kocherabsorber bzw. längere Kochzeit notwendig, um eine bestimmte Ladungsmenge auszutreiben als bei niedrigerer Kühlwassertemperatur. ' Nach der Erfindung sollen diese Nachteile behoben werden, indem das Abstellen der Heizung statt in Abhängigkeit von einer bestimmten Temperatur im Kocherabsorber oder von einer festgesetzten Zeit in unmittelbare Abhängigkeit von der ausgetriebenen Ladungsmenge gebracht wird, d. h. unter allen Betriebsverhältnissen unabhängig von der Kühlwassertemperatur, der Kühlwassermenge sowie auch der Kochertemperaturoder der Austreibzeit abgestellt wird, sobald: eine bestimmte Ladungsmenge nach dem Verdampfer ausgetrieben worden ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine periodisch wirkende Absorptionskältemaschine mit einem zwischen dem Verdampfer und dem Kocherabsorber angeordneten Überlauf und besteht darin, daß die vom Verdampfer zum Kocherabsorber am Ende der Kochperiode überlaufende Flüssigkeit auf eine wärmeempfindliche Vorrichtung einwirkt, die die Wärmezufuhr zum Kocherabsorber .abstellt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Schema einer nach der Erfindung gebauten absatzweise wirkenden Absorptionskältemaschine.
  • Abb. a zeigt teils in der Draufsicht, teilweise im Schnitt die Sperrvorrichtung die-. ser Maschine.
  • Abb.3 bis 5 erläutern die Stellung der Sperrvorrichtung und Abb.6 die Stellung des Kühlmittelsteuerorgans während der Kochperiode.
  • Abb. 7, und 8 zeigen die Stellung der Sperrvorrichtng und Abb. 9 diejenige des Kühlmittelsteuerorgans während der Absorptionsperiode.
  • A ist der Kocherabsorber, B der Kondensator, C der Verdampfer, D die Schaltvorrichtung für das Heizmittel, E die Steuer- und Sperrvorrichtung für das Kühlmittel. Die Druckleitung i verbindet den Kocherabsorber A mit einem Raum 2, aus welchem die Leitung 3 in das Steuergefäß 4 führt. Das Gefäß 4 ist über die Leitung 5 mit dem Kondensator B verbunden, dessen Rohrschlangen in den Verdampfer C übergehen.
  • Der Verdampfer C besteht .aus einem größeren, oberen Gefäß 6 und einer eigentlichen Kühlschlange 7, deren tiefste Stelle durch einen Überlauf 8 mit dem oberen Teil eines über dem Kocherabsorber A .angeordneten Gefäßes q verbunden ist. Das Gefäß 6 des Verdampfers ist durch die Absorptionsleitung io mit dem Steuergefäß.4 und über dieses und durch die Leistung io' mit dem unteren Teil des Gefäßes q verbunden. Dessen Ende i i ist in ein es umgebendes, mit Umlauföffnungen versehenes Rohr i- eingeführt, welches innerhalb der Kühlvorrichtung 13 angeordnet ist. An die Klemmen 14 der elektrischen Leitung 15 ist die nicht gezeichnete Heizvorrichtung des Kocherabsorbers angeschlossen.
  • Die Zufuhr des Kühlmittels erfolgt z. B. aus einer gewöhnlichen Wasserleitung 16 zuerst in den Kondensator B, von dort durch die Leitung 17 in das beispielsweise als Hahn 18 (Abb. 2) ausgebildete Steuerorgan. Je nach der Stellung dieses Steuerorgans kann nun die zur Kühlvorrichtung des Kocherabsorbers führende Leitung i9 oder die zum Ablauf 2o führende Leitung 2 i mit der Leitung 17 verbunden werden. In der Zuleitung 16 ist ein Regelorgan 22, in der Ableitung 23 aus dem Kocherabsorber ein: Regelorgan 24 vorgesehen.
  • Durch die Steuervorrichtung F für das Kühlwasser wird, wie später beschrieben ist, die Schaltvorrichtung D für den Heizstrom ein- bzw. ausgeschaltet. Die Steuervorrichtung E besteht aus-zwei Membranen 25 und 26, von denen die Membran 25 durch den im Kocherabsorber A angeordneten Thermostaten 27, die Membran 26 durch den im Gefäß 9 angeordneten Thermostaten 28 beenflußt wird. Mit der Membran 25 arbeitet ein in 29 gelagerter, einarmiger Hebel 30 zusammen, der mit einer Klinke 31 in die Nut 32 einer auf die in den Lagern 35 und 36 gelagerte Welle 33 aufgekeilten Scheibe 34 eingreift. Eine Feder 37 hält den Sperrhebel 3o in seiner Schließstellung. Die Membran 26 steht mit einem in 29 gelagerten Doppelhebel 38 in Verbindung, so daß beim Zusammenziehen der Membran 26 die Klinke 39 aus der Nut 32 der Scheibe 34 ausgehoben wird.
  • Zum Ingangsetzen der Maschine ist .ein Handrad 40 auf der Welle 33 aufgekeilt, durch welches das Steuerorgan 18 entgegen der Wirkung einer Feder 41 in die gezeichnete Lage gebracht werden kann. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende Die Einleitung der Kochperiode erfolgt durch Drehen des Handrades 4o in die gezeichnete Stellung, wobei . der Kühlwasserstrom, der aus dem Kondensator B über die Leitung 17 zum Steuerorgan 18 fließt, durch die Leitung 21 abgeleitet wird. Das Kühlwasser fließt zuerst in den Kippbecher 45 der Schaltvorrichtung D, welcher sich aus der strichpunktiert gezeichneten Lage in die ausgezogen gezeichnete senkt, da der Ausläuf 46 zu klein ist und das Kühlwasser erst bei Erreichen des Überlaufs 47 austreten kann. Fei der Lagenveränderung des Kippbechers 45 erfolgt durch den Quecksilberschalter 48 das Einschalten der elektrischen Heizvorrichtung des Kocherabsorbers.
  • Die aus dem Kocherabsorber A ausgetriebenen Gase gelangen über die Druckleitung i in den Raum z, von dort über das Steuergefäß 4, welche beide zugleich als Rektiflkator dienen, und durch die Leitung 5 'in den Kondensator B. In diesem erfolgt in bekannter Weise die Verflüssigung des Kältemittels, welches in das Gefäß 6 und aus diesem in die Schlange 7 des Verdampfers C gelangt.
  • Zu Beginn der Kochperiode befindet sich die Sperrvorrichtung in der aus Abb.3 ersichtlichen Stellung. Der Hebel 3o hält vermittels der Feder 37 und der Klinke 3 i die Scheibe 34 in der durch das Handrad 40 eingestellten Lage fest. Das Steuerorgan 18 ist verriegelt, wenn beide Thermostaten warm oder beide abgekühlt sind. Während des Kochens steigt die Temperatur im Kocherabsorber und übt eine solche Wirkung auf den Thermostaten 27 aus, daß, wie aus Abb. 4 zu erkennen ist, die Membran 25 sich ausdehnt und der Hebel 30 mit der Klinke 31 gehoben wird. Zu gleicher Zeit üben aber auch die in: den Raum $ gedrückten Gase einen Einfluß, im - gleichen Sinne auf - deal Thermostaten 28 aus, der ebenfalls eine Ausdehnung der Membran 26 hervorruft, wodurch die Klinke 39 des Hebels 38 in die Nut 32 gedrückt wird und die Sperrung,des Nockens 34 und damit des Steuerorgans 18 bewirkt, und- zwar bevor die Klinke 31 die Scheibe 34 freigegeben hat. Durch die fortgesetzte Wärmezufuhr im Kocherabsorber dehnt sich die Membran 25 immer stärker aus, bis die Klinke 31, wie aus Abb. 5 zu sehen ist, vor dem Ende -der Kochperiode außer Eingriff kommt, während die Klinke 39 des Hebels 38 das Steuerorgan in seiner Lage festhält.
  • Durch die Heizung ist nun nach und nach so viel Kältemittel in deal Verdampfer C ausgetrieben worden, daß die überlaufhöhe 42 erreicht ist und der Überlauf 8 in Wirkung tritt. Das flüssige, -kühle Kältemittel fließt nun durch die im Gefäß 9 um den Thermostaten 28 angeordnete Leitvorrichtung 49 und bewirkt durch eine Abkühlung von etwa 20 bis 30° C oder mehr ein Zusammenziehen der Membran 26 (Abb. 7), wodurch die Klinke 39 die Scheibe 34 freigibt und das Steuerorgan 18 unter der Wirkung der Feder 41 aus der in: der Abb. 6 gezeichneten Lage in die in Abb.9 dargestellte gedreht wird. Die Leitung 2 i ist nun von der Leitung 17 abgeschlossen, so daß das Kühlwasser durch die Leitung i 9 in die Kühlvorrichtung 13 des Kocherabsorbers strömt und von dort durch die Leitung 23 abfließt. Da durch die Leitung 2 i kein Zu$uß mehr erfolgt, entleert sich der Kippbecher 45 durch den Ablauf 46, wodurch die Schaltvorrichtung wieder in die strichpunktiert gezeichnete Lage umkippt und den Heizstrom ausschaltet. In dieser Zeit hat die Zufuhr von flüssigem Kältemittel aus dem Kocherabsorber aufgehört, und da der Inhalt des Verdampfers auf das Niveau 42 angekommen ist, fließt auch kein flüssiges Kältemittel mehr durch den Überlauf 8 ab, so daß, der Verdampfer geladen ist. Auch im Gleichgewichtszustand kann der Flüssigkeitsspiegel 42 höher liegen als die obere horizontale überlaufstelle des Rohres 8, weil das spezifische Gewicht des im Verdampfer angesammelten, praktisch reinen Ammoniaks geringer ist als das spezifische Gewicht der mit Wasser vermengten Lösung im Rohr B. Im Kocherabs@orber beginnt die Absorptionsperiode, indem infolge des durch die Leitung i 9 zirkulierenden Kühlwassers ein Unterdruck erzeugt wird. Das im Verdampfer C angesammelte Kältemittel verdampft und wird durch die Leitungen to, io' und i i in den Kocherabsorber gesaugt. Während der Absorptionsperiode nimmt die Sperrverrichtung die in Abb.8 gezeichnete Stellung ein, so daß bei einer Umsteuerung des Organs 18 die Klinke 31 imstande ist, hinter den Nocken 34 ein7uschnapp en.
  • Zum Einschalten einer neuen Kochperiode; was von Hand oder durch eine selbsttätige Vorrichtung bewirkt werden. kann, wird die Sperrvorrichtung E wieder in die aus Abb. i bzw. 3 ersichtliche Stellung gebracht, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
  • Durch Einregelung z. B. der Stellschraube 5o kann das Freigeben der Scheibe 34 und damit des Steuerorgans 18 durch die Klinke 39 zeitlich verändert werden. Der Nocken 34 kann schon einige Sekunden nach dem Eintreten des Überlaufes freigegeben werden oder .auch erst nach einigen Minuten, wenn z. B. gewünscht wird, zur Reinigung des Verdampfers eine kleinere oder größere Menge von mit Wasser verunreinigtem Kältemittel aus dem Verdampfer zu entfernen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absorptionskältemaschine mit einem zwischen dem Verdampfer und dem Kocherabsorber angeordneten Überlauf, dadurch gekennzeichnet, däß die vom Verdampfer zum Kocherabs-orber am Ende der Kochperiode überlaufende Flüssigkeit auf eine wärmeempfindliche , Vorrichtung einwirkt, die die Wärmezufuhr zum Kocherabsorber abstellt.
  2. 2. Periodisch wirkende Absorptionskältemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Vorrichtung auf das Steuerorgan des Kühlmittels einwirkt und die Unterbrechung der Wärmezufuhr erst nach Umstellung dieses Steuerorgans bewirkt.
  3. 3. Periodisch wirkende Abs.orptionskältemaschine nach .Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Vorrichtung aus zwei Thermostaten an sich bekannter Art besteht.
  4. 4. Periodisch wirkende Absorp.tionskältemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Thermostaten auf eine Membran wirkt und eine Sperrvorrichtung für die Kühlmittelzufuhrderart einstellt -, daß sie verriegelt ist, wenn beide Thermostaten heiß oder beide kalt sind.
  5. 5. Periodisch wirkende Absorp,tionskältemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß außer einem im Kocherabsorber angeordneten Thermostaten ein unter dem Einfluß eines an den Verdampfer angeschlossenen Überlaufs stehender Thermostat die Sperrvorrichitun;g für die Kühlmittelzufuhr beeinflußt.
  6. 6. Periodisch wirkende Absorpti:onskältemaschin.e nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der unter dem Einfluß des Verdampferüberlaufs stehende Thermostat in einem mit dem Kocherabsorber in Verbindung stehenden Gefäß angeordnet ist.
  7. 7. Periodisch wirkende Absorptionskältemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das den vom Überlauf beeinflußten Thermostaten aufnehmende Gefäß von einem Raum umschlossen ist, durch den die im KocherabsorbeT ausgetriebenen heißen Gase geleitet werden. B. Periodisch wirkende Absorptionskältemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrorgane für die Kühlinittelzufuhr derart gelagert und mit Membranen in Verbindung gebracht sind, daß" die Freigabe des Steuerorgans für das Kühlmittel nur erfolgt, wenn die von dem im Kocherabsorber ,angeordneten Thermostaten beeinfiußte Membran sich ausdehnt und die von dem dem Verdampferüberlauf ausgesetzten Thermostaten beein$ußte Membran sich zusammenzieht.
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