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Periodisch wirkende Absorptionskältemaschine.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verbesserung der Arbeitsweise von periodisch wirkenden Absorptionskältemaschinen, deren Verdampfer als Berieselungskühler für Flüssigkeiten, beispielsweise Milch, ausgebildet ist.
Während bei Absorptionskältemaschinen, die in Kühlschränken oder Räumen eingebaut sind, die Notwendigkeit besteht, dass sich eine Kühlperiode möglichst auf 24 Stunden erstreckt, ist es bei Absorptionskältemaschinen zur Kühlung von Flüssigkeiten mittels Berieselungskühler notwendig, die Kühlperiode auf ungefähr eine Stunde zu verkürzen. Diese Verkürzung ist nur durchführbar durch entsprechend rasche Absorption des Kältemitteldampfes und gleichzeitiger Verminderung des Dampfdruckes, was wohl durch Vergrösserung der Absorberkühlfläche bzw. der Kühlwassermenge mit entsprechend tiefer Temperatur erreichbar ist.
Ist jedoch Kühlwasser von genügender Menge bzw. ausreichend tiefer Temperatur nicht vorhanden, so ist es ohne weiteres nicht möglich, die Kühlperiode in der erforderlichen kurzen Zeit durchzuführen, weil der Dampfdruck durch die grosse Wärmeaufnahme im Verdampfer (Berieselungskühler) so rasch ansteigt, dass die Verdampfungstemperatur dem Druck entsprechend in unerwünschter Weise ansteigt.
Dieser Nachteil wird im Sinne der Erfindung dadurch vermieden, dass die aus dem als Berieselungskühler wirkenden Verdampfer abziehenden kalten Dämpfe vor ihrem Eintritt in das im Kocherabsorber vorhandene Absorptionsrohr den Dampfraum oberhalb des Absorptionsmittels in einem Rohrsystem durchziehen und dadurch die im Absorber vorhandenen nicht absorbierten Dämpfe so weit abkühlen, dass der dadurch verminderte Dampfdruck ein andauerndes Nachströmen aus dem Verdampfer unter tiefer Verdampfungstemperatur ermöglicht.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungform dargestellt. Und zwar zeigt die Fig. 1 einen Längsschnitt durch Kocherabsorber und Verdampfer (Berieselungskühler) in Kühlstellung ; Fig. 2 zeigt die Schaltung für die Koehstellung.
Im Kocherabsorber 1 ist das Absorptionsrohr 2 angeordnet, das im Dampfraum des Kochers eine Schleife 2 a bildet und nach dem Austritt aus dem Kocher als das Rohr 2 b in dem Vierweghahn 3 einmündet. In diesen mündet auch ein zweites Rohr 4, das während der Kochperiode den sich bildenden Dampf des Kältemittels durch den Vierweghahn 3 bei abgesperrter Rohrleitung 2 b (Fig. 2) durch das Rohr 4 a in den Wasserabscheider 5 einleitet, aus dem der entwässerte Dampf in den Kondensator 6 gelangt, wo er verflüssigt wird und durch das Rohr 7 in den als Berieselungskühler ausgebildeten Ver-
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zwischen seiner Mantelfläche und der inneren Verdampferwand ein möglichst enger Ringquerschnitt gebildet wird.
Nach Beendigung der Kochperiode wird der Vierweghahn 3 um 1800 umgestellt oder bei einer schwenkbaren Kühlmaschine dieselbe in Kühlstel1ung gebracht. Nunmehr steht der Verdampfer 8 durch das in den Vierweghahn einmündende Rohr 2 c in unmittelbarer Verbindung mit dem Rohr 2 b, durch das
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durchfliesst und in das Absorberrohr eintritt.
Beim Durchströmen des kalten Dampfes durch die Rohrschleife 2 a wird der im Kocherabsorber vorhandene warme Dampf abgekühlt, wodurch der Dampfdruck sich verringert, so dass ein ständiges Nachströmen des kalten Dampfes aus dem Verdampfer erfolgt.
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Bei weitergehender Verdampfung sammeln sich die letzten Reste des im Verdampfer 8 vorhandenen flüssigen Kältemittels in dem engeir ringfärmigen Raum zwischen Verdrängermantel und Verdampferwand an, wo sie selbst bei kleinsten Volumen noch eine verhältnismässig grosse Fläche des Verdampfers benetzen und daher einer schnellen Verdampfung zugänglich sind.