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Verfahren zur Befestigung des Federrohrdeckels auf dem Federrohr von
Sturmlaternen Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der in dem Patent
48.a.352 beschriebenen Befestigung des Federrohrdeckels auf dem Federrohr von Sturmlaternen,
wobei Federrohr und Federrohrdeckel j e durch zwei oder -mehr parallel oder annähernd
parallel zum oberen bzw. unteren Rande geführte Schnitte mit Zungen bzw. Stegen
versehen und diese Zungen bzw. Stege in das Innere des Rohres und des Deckels hineingedrückt
sind, so daß die aus dem Deckelrande gewonnenen streifenartigen Teile oder Stege
in die durch Eindrücken der Stege des Federrohres hervorgebrachten, stufenartigen
Vertiefungen dieses Rohres eingreifen und damit den Federrohrdeckel unlösbar am
Federrohr halten.
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Während diese Befestigung gemäß dem Patent 484 352 dadurch bewirkt
wird, daß sowohl die unterhalb der im Federrohr vorgesehenen Einschnitte befindlichen
Materialteile als auch die unter den Einschnitten des Deckejs befindlichen streifenartigen
Teile des Deckelrandes bereits vor der Vereinigung des Deckels mit dem Federrohr
nach innen gedrückt werden, so daß beim Aufbringen des Deckels die in seinem Rande
vorgesehenen streifenartigen Teile (Stege) zunächst eine Verdrängung nach außen
erfahren, um sich nach Überwindung der durch die Einschnitte im Federrohr gebildeten
Stufen ohne weiteres, nämlich federnd, in die Vertiefungen des Federrohres hineinzulegen,
soll nach dem vorliegenden Verfahren das Eindrücken der zwischen den Einschnitten
des Deckels und der unteren Deckelkante befindlichen streifenartigen Teile des Deckelrandes
erst nach dem Aufbringen des zuvor also nur mit den parallel oder annähernd parallel
zur unteren Deckelkante geführten Einschnitten versehenen Deckels erfolgen, so daß
der Deckel somit ohne Aufwand eines besonderen Druckes aufgebracht, nämlich einfach
auf das Federrohr aufgesetzt werden kann. Gegebenenfalls kann dabei gleichzeitig
auch das Eindrücken der unter den im Federrohr vorgesehenen Einschnitten befindlichen
Rohrteile vorgenommen werden. Dadurch wird u. a. der Vorteil einer Vereinfachung
derjenigen Werkzeuge erzielt, die erforderlich sind, um den Deckel und das Federrohr
für die Befestigung nach Patent 484 352 herzurichten.
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Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des -neuen Verfahrens,
wobei Abb. i und 2 in Längsschnitt und Seitenansicht die dem betreffenden Ausführungsbeispiel
entsprechend hergerichteten beiden Teile vor ihrer Vereinigung darstellen, während
Abb.3
im Längsschnitt die fertige Verbindung zwischen Federrohr und Federrohrdeckel erkennen
läßt.
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Das Federrohr i weist die bekannten Durchbrechungen z und Lappen 3
für die Anbringung der (nicht gezeichneten) Luftleitungsrohre auf. Im übrigen ist
das Federrohr auch sonst der Ausführung nach dem Hauptpatent entsprechend hergerichtet,
nämlich in geringer Entfernung von seinem. oberen Rande mit zwei parallel zu diesem
oberen Rohrrande verlaufenden Einschnitten 4, 4 und zwei durch Einsdrücken der unmittelbar
unter diesen Einschnitten 4, 4 befindlichen Materialteile 5, 5 gewonnenen scharfkantigen
Stufen 6, 6 versehen.
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Der Rand 7 des Federrohrdeckels 8 ist in geeigneter Entfernung von
seiner unteren Kante mit zwei zu letzterer parallelen Einschnitten 9, 9 versehen,
so daß am Deckelrande 7 zwei streifenartige Teile bzw. Stege io, io entstanden sind.
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Gemäß der Erfindung werden diese streifenartigen Teile oder Stege
io, io - im Gegensatz zu der in dem Patent 484 352 beschriebenen Maßnahme - zunächst
nicht in das Deckelinnere hineingedrückt, sondern in der Umfangslinie des Deckelrandes
belassen, so daß der Deckel 8 ohne Anwendung eines besonderen Druckes auf das Federrohr
i aufsetzt werden kann. Erst nach dem Aufsetzen des Deckels 8 auf das Federrohr
i werden die vorerwähnten Streifenteile oder Stege io, io in das Deckelinnere und
damit in die unterhalb der Stufen 6, 6 befindlichen Vertiefungen 5, s des Federrohres
hineingedrückt, wozu es nur eines einfachen Werkzeuges, nämlich einer Art Zange
oder - für Pressen - eines leichten Druckwerkzeugs, und nur eines geringen Druckes
bedarf. Da dieser Arbeitsgang unmittelbar nach bzw. bei dem Aufsetzen des Deckels
stattfinden kann und nicht mehr Zeit oder Kraftaufwand als das gemäß dem Patent
484 352 unter Überwindung des Federdruckes vorzunehmende Aufpressen des Deckels
erfordert, so bedeutet das neue Verfahren gegenüber der Befestigung nach dem Hauptpatent
keine Erschwerung, wohl aber eine Verbesserung insofern, als die Werkzeuge zum Herrichten
des Deckels einfacher ausfallen können. Das neue Verfahren bietet noch die vorteilhafte
Möglichkeit, auch das Eindrücken der unter den Einschnitten 4, 4 befindlichen Materialteiles,
5 des Federrohres i in das Rohrinnere erst nach dem Aufsetzen des Federrohrdeckels
8, nämlich gleichzeitig mit dem Eindrücken der Streifenteile bzw. Stege io, io des
Deckelrandes 7, vornehmen zu können.