DE484184C - Einphasen-Induktionsmotor mit auf zwei verschiedene Polzahlen umschaltbarer Staenderwicklung - Google Patents

Einphasen-Induktionsmotor mit auf zwei verschiedene Polzahlen umschaltbarer Staenderwicklung

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DE484184C
DE484184C DEM94563D DEM0094563D DE484184C DE 484184 C DE484184 C DE 484184C DE M94563 D DEM94563 D DE M94563D DE M0094563 D DEM0094563 D DE M0094563D DE 484184 C DE484184 C DE 484184C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/06Asynchronous induction motors for single phase current having windings arranged for permitting pole-changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Einphasen-Induktionsmotor mit auf zwei verschiedene Polzahlen umschaltbarer Ständerwicklung Bei Einphasen-Induktionsmotoren mit umschaltbarer Polzahl wird im allgemeinen für jede verlangte Polzahl eine besondere Wicklung angeordnet. Zur Erzielung eines Anlaufdrehmomentes ist es ferner nötig, für jede Polzahl noch eine Hilfswicklung derselben Polzahl anzuordnen. Häufig wird zur Ersparnis von Wicklungsmaterial nur eine einzige Hilfswicklung für die niedrigste Polzahl vorgesehen; dies ergibt jedoch ungünstige Anlauf- und Betriebsbedingungen.
  • Nach der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch beseitigt werden, daß zum Anlassen bei jeder Polzahl ein Teil der Hauptwicklung als Anlaßhlfswicklung benutzt wird.
  • Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind schematisch an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • Abb. i zeigt das Wicklungsschema für einen umschaltbaren Einphasen-Wechselstrominduktionsmotor in vierpoliger Schaltung.
  • Abb. 2 zeigt die Anlaßschaltung.
  • Abb. 3 den Stromverlauf in den Wicklungen. Abb. 4 zeigt das Wicklungsschema desselben Einphasen-Induktionsmotors in achtpoliger Schaltung.
  • Abb. 5 zeigt die zugehörige Anlaßschaltung; Abb. 6 die Stromrichtung in den Wicklungen. Abb. 7 und 8 zeigen schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung des Motors nach Abb. i, und zwar in Abb: 7 in Anlaß-und in Abb. 8 in Betriebsstellung. .
  • Abb. g. und io zeigen die gleichen Schemata für den Motor nach Abb. 4, und zwar in Anlaß- und in Abb. io in Betriebsstellung.
  • Bei einem von vier (Abb. i) auf acht (Abb. 2) Pole umschaltbaren Einphasen-Induktionsmotor mit einem Ständer A mit z. B 24 Nuten wird die Wicklung in folgender Weise ausgeführt Die ganze Wicklung besteht aus 12 oder mehr Spulen (Bl bis BJ, von denen vier einen Wicklungsschritt gleich einem Sechstel und die übrigen einen solchen gleich einem Viertel des Ständerumfanges haben. In der Zeichnung sind die Ständernuten von i bis 24 numeriert.
  • Die Wicklung wird nun folgenderweise angeordnet: Vier Spulen mit einer Spulenweite gleich einem Viertel des Umfanges werden regelmäßig über den Ständerumfang verteilt, also beispielsweise in den Nuten x und 6 (B2), 7 und 12 (B5); 13 und 18 (B$) und ig und 24 (B11), angeordnet.
  • Innerhalb dieser Spulen liegen vier Spulen mit einer Spulenweite gleich einem Sechstel des Statorumfanges, die also in den Nuten 2 und 5 (B3), 8 und z= (B6), =q. und 17 (B9) und 2o und 23 (B") angeordnet sind.
  • Die letzten vier Spulen finit einer Spulenweite gleich einem Sechstel des Ständerumfanges sind in den übrigbleibenden Nuten so angeordnet, daß sie die ersten beiden Spulengruppen übergreifen, sie liegen also in den Nuten 3 und 2z (B1), q. und g (B4) =o und 15 (B7) und 16 und a= (Blo).
  • Die Schaltung dieser Spulen für das Anlassen mit vier Polen (Abb. i) wird wie folgt ausgeführt: Die letztgenannten vier Spulen (B1, B4, B7, Bio) werden derartig in Reihe oder auch parallel geschaltet, daß der Wicklungssinn jeder zweiten Spule dein der vorhergehenden entgegengesetzt ist (Abb. 7 und 8).
  • Zur Erzielung eines Anlaufdrehmomentes wird in dem Stromkreis dieser vier Spulen mittels eines Kondensators, einer Drosselspule o. dgl. (H) eine Phasenverschiebung hervorgerufen.
  • Die beiden erstgenannten Gruppen von je vier Spulen werden in Parallel- oder Reihenschaltung an das Netz angeschlossen und derartig miteinander verbunden, daß je zwei koaxiale Spulen der ersten und der zweiten Gruppe denselben Wicklungssinn und die aufeinanderfolgenden Spulenpaare wechselseitig den entgegengesetzten Wicklungssinn besitzen.
  • Nach beendetem Anlassen wird die als Hilfsphase benutzte Gruppe von vier Spulen (B1, B4, B7, Blo) ebenfalls unmittelbar an das. Netz. angeschlossen, derart, daß in jedem Viertel des Ständerumfanges nur Spulenseiten mit gleichem Wicklungssinn vorhanden sind. Es ergibt sieh hierbei ein vierpoliges Feld.
  • Bei achtpoliger Schaltung (Abb. q.) wird die zweitgenannte Spulenserie (B3, B6, B9, B") mit gleichem Wicklungssinn der einzelnen Spulen als I-Tilfsphase benutzt. j Die übrigen acht Spulen, welche teilweise einander übergreifen, werden nun mit abwechselnd entgegengesetztem Wicklungssinn so geschaltet, daß acht Pole entstehen.
  • Nach beendetem Anlassen wird die als Hilfsphase benutzte Gruppe von vier Spulen ebenfalls an das Netz angeschlossen, und zwar so, daß die innerhalb einer Polteilung liegenden Spulenseiten denselben Wicklungssinn haben; während beim Übergang von einer Polteilung auf die andere der Wicklungssinn wechselt.
  • Bei jeder der beiden Polzahlen ergibt sich eine symmetrische Ausbildung der Pole.
  • Der große Vorteil der beschriebenen Wicklungs- und Schaltungsweise besteht darin, daß der Anläuf des Motors mit jeder Polzahl erfolgen kann und daß das Wicklungsmaterial auch im Betrieb vollkommen ausgenutzt ist, so daß der Motor nach der Erfindung kleiner hergestellt werden kann als die bisher gebauten Motoren.
  • Die Umschaltung vom Anlauf- auf den Betriebszustand kann außer durch einen Handschalter oder, wie in Abb. 7 bis =o gezeigt, auch durch einen Fliehkraftschalter o." dgl. bewerkstelligt werden. @D stellt hier die Motorachse dar, auf der die Fliehkraftkontakte K befestigt sind, welche bei einer bestimmten Drehzahl die Ringhälften F und G verbinden und dadurch den Kondensator= oder die Drosselspule H kurzschließen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Einphasen-Induktionsmotor mit auf zwei verschiedenen Polzahlen umschaltbarer Ständerwicklulig, dadurch gekennzeichnet, daß bei beiden Polzahlen zum Anlassen ein Teil der Hauptwicklung als Anlaßhilfswicklung benutzt wird.
DEM94563D 1925-05-22 1926-05-19 Einphasen-Induktionsmotor mit auf zwei verschiedene Polzahlen umschaltbarer Staenderwicklung Expired DE484184C (de)

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NL484184X 1925-05-22

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DE484184C true DE484184C (de) 1929-10-11

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ID=19786614

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DEM94563D Expired DE484184C (de) 1925-05-22 1926-05-19 Einphasen-Induktionsmotor mit auf zwei verschiedene Polzahlen umschaltbarer Staenderwicklung

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