DE483845C - Freitragende Decke aus dachfoermig gegeneinandergestellten Holzbohlen - Google Patents

Freitragende Decke aus dachfoermig gegeneinandergestellten Holzbohlen

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DE483845C
DE483845C DEN27832D DEN0027832D DE483845C DE 483845 C DE483845 C DE 483845C DE N27832 D DEN27832 D DE N27832D DE N0027832 D DEN0027832 D DE N0027832D DE 483845 C DE483845 C DE 483845C
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ceiling
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/12Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with wooden beams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Freitragende Decke aus dachförmig gegeneinandergestellten Holzbohlen Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung der hölzernen Decke nach dem Patent 457 744. Dort sind die einzelnen Holzbalken freitragend gelagert und können daher bei ungleichmäßiger Verteilung der Deckenlast leicht überlastet werden, wenn nicht sehr kräftige, für die größte Belastung berechnete Bretter gewählt werden. Um auch schwächere Bretter verwenden zu können, werden diese sämtlich unter sich, jedoch ohne Unterzüge, miteinander verbunden, verflochten und versteift, so daß die Decke als Ganzes trägt.
  • Die -Mittel, welche zur Verbesserung der Decke nach dem Hauptpatent dienen sollen, sind bei Decken anderer Bauart an sich bekannt. Die Erfindung wird demgemäß nicht in den Mitteln selbst, sondern in ihrer Anwendung bei einer Decke nach dem Hauptpatent gesehen.
  • Drei einzelne doch insgesamt sich in ihrer Wirkung ergänzende Anordnungen sind getroffen, um den Erfindungszweck herbeizuführen.
  • An den unteren Stößen der Balkenlagen sind in Abständen kurze Leisten vorgesehen, welche sich mit ihrer Langseite auf das Brett= des benachbarten Balkens stützen und in deren Lücken die Leisten des Nachbarbrettes zahnförmig eingreifen. Bei Belastung eines Balkens werden stets die beiden Nachbartalken und durch diese die ganze Decke teilweise mitbelastet. Zwischen die Stöße der Bretter sind Flacheisenbänder eingeschlossen, welche nur eben an die Bretter angeheftet sind und durch die von der Belastung @erzeugte wagerechte Schubkraft festgeklemmt werden und dann als Bewehrung gegen Biegung wirken.
  • Endlich sind die Balken durch Flacheisenbänder, welche in größerem Abstande quer durch die Balkenlage geflechtartig geführt werden, unter sich verbunden und versteift.
  • Die so unter sich verbundenen Balken ermöglichen auch bei Wahl schwacher Bretter die Ausführung verhältnismäßig großer Spannweiten, ohne daß besondere Unterzüge in Anwendung kommen, welche die Deckenstärke erhöhen oder deren ebene Untersicht stören würden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Die Abb. i zeigt einen Querschnitt durch die Balkenlage der Decke, Abb. z eine Teildraufsicht der Decke und Abb.3 einen Teilquerschnitt der Decke in größerem Maßstabe.
  • Die aus dachförmig aufgestellten Brettern a gebildete Decke entspricht der hölzernen Decke nach dem Hauptpatent.
  • An den unteren Stößen, und zwar oben, tragen die Bretter a in Abständen aufgenagelte Leisten b, die zahnartig iaz die Lücken zwischen den gegenüberliegenden Leisten einspringen und sich demgemäß stets auf das Nachbarbrett stützen. Zwischen. den Stößen tragen die Bretter lose am. diese geheftete Bandeisen c, welche durch die Seitenschubkräfte der Last eingeklemmt werden.
  • Die einzelnen Balken sind unter sich durch geflechtartig quer hindurchgeführte Eisenbänderd verbunden. Die Bänder sind über die obere Dach$äche zweier Balken gelegt, dann durch den unteren Stoß hindurchgeführt und wagerecht unter den Nachbarbalken hinweggeführt und schließlich wieder durch den nächsten Stoß auf die Dachfläche ,geführt usw. Die Bänder sind in größerem A#stande angeordnet und werden in versetzter Folge um die Balken geleitet.
  • Neben der Bindung dienen dann die Bändern auch als bequemes Mittel zum Aufhängen von an der Decke zu befestigenden Gegenständen u. dgl. Die .Leisten b schließen die Spalten der Stöße, so daß Deckenfüllmaterial, wie Sand o. dgl., nicht durchsickern kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Freitragende Decke aus dachförmig gegeneinandergestellten Holzbalken nach dem Patent 457 744 dadurch gekennzeichnet, daß an den unteren Stößen der Balkenlage in Abständen kurze Leisten (b) vorgesehen sind, welche zahnartig ineinandergreifen und sich mit einer Langseite auf den benachbarten Balken stützen.
  2. 2. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stößen der Balken Flacheisenbänder (c) eingeschlossen sind.
  3. 3. Decke nach Ampruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Balken durch geflechtartig quer durch die Balkenlage geführte Flacheisenbänder (d) untereinander verbunden sind.
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