DE483041C - Steuervorrichtung fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Steuervorrichtung fuer Luftfahrzeuge

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DE483041C
DE483041C DED43980D DED0043980D DE483041C DE 483041 C DE483041 C DE 483041C DE D43980 D DED43980 D DE D43980D DE D0043980 D DED0043980 D DE D0043980D DE 483041 C DE483041 C DE 483041C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C23/00Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for
    • B64C23/06Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for by generating vortices
    • B64C23/065Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for by generating vortices at the wing tips
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
    • Y02T50/10Drag reduction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description

  • Steuervorrichtung für Luftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf solche Luftfahrzeuge, welche zur Erleichterung der Steuerung mit umlaufenden verstellbaren Steuerflächen (ähnlich den Luftschrauben) versehen sind, um die Sicherheit beim Fliegen zu vergrößern und auch beim Landen eine abgestufte Steuerung zu erhalten. Gegenüber den bekannten Anordnungen ähnlicher Art, die einem solchen Zweck nicht entsprechen, besteht die Erfindung darin, daß die verstellbaren Flügel mit einer Stellvorrichtung derart verbunden sind, daß dem Führer durch den auf den Schraubenflügel einwirkenden Luftwiderstand die auf das Luftfahrzeug wirkenden äußeren Kräfte angezeigt werden. Es ergibt sich somit eine beispielsweise für Segelflugzeuge mit geringer Flächenbelastung sowie geringer Geschwindigkeit und Steuerwirkung vorteilhafte, fein abgestufte Betätigungsmöglichkeit der Steuerung bzw. Stabilisierung, indem der Hand des Führers der jeweilige Grad des Luftwiderstandes gefühlsmäßig übermittelt wird. Außerdem ergibt sich der weitere Vorteil, daß die sich infolge des Luftwiderstandes auf die durch die Zugseillänge bestimmte Neigung selbsttätig einstellenden Steuerflächen befähigt sind, dem plötzlichen Kippmoment von Böen wetterfahnenartig nachzugeben, während sie bei lose gehaltenem Steuerhebel neutral, das ist ohne viel Steuerausschlag, umlaufen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel für ein Flugzeug veranschaulicht. Abb. I ist eine schaubildliche Ansicht des mit derartigen Steuerschrauben gemäß der Erfindung versehenen Endes einer Tragfläche.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch die Steuerschraube nebst Haltearm.
  • Abb. 3 ist eine schaubildliche Darstellung der beiden Flügel einer zweiflüglig ausgebildeten Steuerschraube gemäß der Erfindung.
  • Abb. 4 stellt eine Art dieser Steueranordnung schematisch bei einem Flugzeug dar.
  • t bezeichnet die Tragfläche eines Flugzeuges, welche an beiden Enden vermittels Ausleger 6 mit Steuerflächen versehen ist, welche um senkrechte Achsen umlaufen und in ihrer Neigung verstellt werden können.
  • Im vorliegenden Falle besteht jede Schraube aus zwei Flügeln a und b, welche vermittels ihrer Achsen I und 3 frei drehbar in der Nabe c angeordnet sind. Letztere ist an einer Hohlachse befestigt, die ihrerseits in Kugellagern 8 drehbar am Arm 6 gelagert und mit einem Antriebsrad 9 versehen ist, das vermittels einer Schnur Io von einer geeigneten Kraftquelle des Flugzeuges mit der für die gewünschte Umdrehungszahl der Steuerflächenanordnung erforderlichen Geschwindigkeit gedreht wird.
  • Die frei drehbar gelagerten Schraubenflügel a und b sind vermittels der auf ihren Drehachsen i und 3 befestigten Segmente p' und p' und Schnüre x' und x', welche an den unteren Enden der Segmente befestigt sind und auf dem Umfang dieser Segmente anliegen, an der Stellvorrichtung aufgehängt. Dabei sind die Drähte x¹ und x² an den Segmenten derart angeordnet, daß z. B. der Draht x¹ sich erst um das Segment p¹ herumlegt und dann an dem unteren Ende des Segmentes p² befestigt wird. Der Draht x² legt sich dann entsprechend erst um das Segment p² herum und wird dann an dem Segment p¹ befestigt. In der Abb.2 unten überdecken sich also somit beide Drähte x¹ und x². Infolge dieser Anordnung stellen sich die einseitig oder unsymmetrisch zu ihrer Drehachse ausgebildeten Flügel bei der Drehung der Schrauben infolge des Luftwiderstandes auf die durch die Stellvorrichtung bestimmte Neigung ein, welche normal gleich Null ist, und können bei Windstößen wetterfahnenartig nachgeben. Der Führer hält den Steuerhebel der Stellvorrichtung fühlend in der Hand, indem er durch schnelles und bewußtes Abwechseln zwischen einem unmerklichen Druck nach rechts und nach links auf den Steuerhebel abwechselnd auf jede der beiden Schrauben ständig einen leichten Druck in der Richtung ausübt, die bei stärkerem Druck eine Senkung der rotierenden Flügel und somit eine Hebung der betreffenden Seite des Flugzeuges bewirken würde, an sich aber zu schwach ist, um die Steuerung gegen das Trägheitsmoment des Flugzeuges zu betätigen. Durch dieses dauernde in abwechselnder Richtung erfolgende Fühlen am Steuerhebel lassen äußere Kräfte, welche von oben auf die Schraubenflügel wirken, den Steuerhebel diesem Druck nachgeben, während äußere Kräfte, welche von unten auf die Schraubenflügel wirken, den vom Luftwiderstand der Flügel auf die Hand wirkenden Druck stärker werden lassen. Die Größe des Ausschlages bzw. des Zuges übermittelt der Hand und damit dem Gefühl des Führers ziemlich genau die Stärke der betreffenden Kraft. Auf diese Weise zeigen die Schrauben durch den auf sie einwirkenden Luftwiderstand die auf das Flugzeug wirkenden äußeren Kräfte an, so daß der Hand des Führers der jeweilige Grad der Wirkung bzw. des Steuerausschlages gefühlsmäßig übermittelt wird.
  • Um das Umlaufen der Flächen mit Bezug auf die Stellvorrichtung zu gestatten, ist die Aufhängung der Flächen a und b in folgender Weise verteilt. Die Schnüre x¹ und x² sind an einer Stange u befestigt, welche in dem hülsenförmigen Nabenteil q angeordnet ist. Die Stange u ist z.B. vermittels eines Kugellagers v mit einer zweiten Stange u¹ verbunden, welche ihrerseits in dem am Arm 6 befestigten oberen Hülsenteil q¹ verschiebbar angeordnet ist, und an dieser oberen Stange u¹ greift die Schnur y an, welche durch das von der am Arm 6 befestigten Schutzummantelung h in den Arm 6 führende Rohr i zu dem Führersitz leitet (Abb. I, 2).
  • Um die erhebliche Reibung zu beseitigen, welche sonst durch die Zentrifugalkraft in der Stellvorrichtung ausgeübt wird und die wirkungsvolle Betätigung derselben verhindern würde, sind, wie aus Abb. 3 ersichtlich, die Drehachsen I und 3 der Schraubenflügel a und b über die senkrechte Drehachse der Schraube hinaus verlängert und bei k¹ mit einem Ausgleichsgewicht versehen. Infolgedessen wird bei der Drehung der Schraube das nach außen strebende Gewicht der Schraubenflügel durch das in entgegengesetzter Richtung nach außen strebende Gegengewicht k¹ aufgehoben.
  • Um eine solche Verlängerung der Drehachse der Schraubenflügel über die senkrechte Drehachse hinaus in einfacher Weise zu ermöglichen, ist die verlängerte Drehachse jedes Schraubenflügels in die Drehachse des anderen Schraubenflügels gesteckt. Zu diesem Zweck ist, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, der Schaft des einen Schraubenflügels b aus zwei Teilen I und 2 hergestellt, welche zusammengeschraubt werden können. Der Teil 2 wird von vornherein in die hohle Drehachse 3 des anderen Flügels a eingebaut, dessen Schaft mit der Verlängerung aus einem Stück besteht, jedoch bei 4 mit einem entsprechend verstärkten Schlitz bzw. rechteckigen Ausschnitt versehen ist, durch welchen eine auf dem Schaftteil 2 befestigte Kurbel 5 nach außen ragt. Der Schaftteil I des Flügels b wird auf die Verlängerung 3¹ des Flügels a geschoben, und es wird alsdann das auf dem Schaftteil I befestigte Segment p² mit der Kurbel 5 bei II verschraubt, so daß die Teile I und 2 ein Ganzes bilden. Naturgemäß kann die Einzelausführung auch eine andere sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Steuervorrichtung für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschlag von umlaufenden Schraubenflügeln vom Steuerhebel durch Seilzüge eingestellt werden kann, indem die einseitig oder unsymmetrisch zu ihrer Verstellungsachse ausgebildeten Flächen durch ihren Luftwiderstand sich auf die durch die Zugseillänge bestimmte Neigung einstellen und wetterfahnenartig nachgeben können.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung der Schraubenflügel in zwei drehbar (v) miteinander verbundene Teile unterteilt ist, von denen der eine Teil (u) in der Drehachse (q) der Schraube und der andere Teil (u¹) in einer feststehenden Hülse (q¹) angeordnet ist.
  3. 3. Luftfahrzeug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerachsen der Schraubenflügel über die Drehachse der Schraube verlängert und mit einem Ausgleichgewicht für den Schraubenflügel versehen sind. 4.. Luftfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerte Drehachse jedes Schraubenflügels in die Drehachse des anderen Schraubenflügels gesteckt ist.
DED43980D 1922-01-05 1922-01-05 Steuervorrichtung fuer Luftfahrzeuge Expired DE483041C (de)

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