DE482847C - Spule mit ausziehbaren Spannleisten zur Behandlung gespulten Garnes - Google Patents

Spule mit ausziehbaren Spannleisten zur Behandlung gespulten Garnes

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DE482847C
DE482847C DEF61279D DEF0061279D DE482847C DE 482847 C DE482847 C DE 482847C DE F61279 D DEF61279 D DE F61279D DE F0061279 D DEF0061279 D DE F0061279D DE 482847 C DE482847 C DE 482847C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Spule mit ausziehbaren Spannleisten zur Behandlung gespulten Garnes Spulen, auf welchen -- der aufgewickelte Garnkörper nach Vollendung der Wicklung entspannt wird, damit das Garn seine ursprüngliche Elastizität wieder erhält, sind bekannt. Bei diesen Spulen sind in der Längsrichtung derselben bewegliche Einlagen vorgesehen, die in die Spule zurücktreten, um den Durchmesser derselben zu verkleinern und so dem Wickelkörper die Möglichkeit der Entspannung nach innen zu geben. Solche Spulen wurden zylindrisch oder auch konisch ausgeführt. Sie alle haben den großen Nachteil, daß sich das Garn von der Spule nicht glatt abwickeln läßt; es hakt sehr häufig, und die einzelnen Fadenlagen geraten in Verwirrung.
  • Gemäß der Erfindung wird über die Spannleisten ein rauher, elastischer Bezug gezogen, auf welchen das Garn aufgewickelt wird. Zwar hat man schon elastische Überzüge an gewöhnlichen Spulen vorgesehen, welche am Rande umgestülpt waren, um die Fadenlage zwischen sich zu erfassen. Ferner sind Spindeln für Färbereizwecke bekannt, bei denen ein herausnehmbarer Mantel zwischen der inneren und äußeren Warenlage eingelegt war, damit nach Herausnehmen dieses Mantels die Spannung der Innenlagen vermindert wurde.
  • Durch den rauhen, elastischen Überzug g etni äß der Erfindung wird die Garnführung geordnet, eine Verwirrung der einzelnen Garnlagen wird vermieden und das Garn läßt sich von der Spule glatt abwickeln. Außerdem wird das Herausnehmen der Spannleisten erleichtert, weil sie nicht unmittelbar mit dem Garn in Berührung kommen. Die Elastizität des Bezuges ermöglicht es, die Entspannung des Wickelkörpers nach Herausnahme der Leisten mitzumachen. Besonders vorteilhaft aber -ist die Wirkung, daß der Überzug der Fliehkraft der Spannleisten beim Aufspulen entgegentritt. Besonders beim Aufwickeln der ersten Gänge des Garnes ist dies von Bedeutung, weil man bisher die maschinenmäßige Aufwicklung durch die Einschaltung von Handarbeit so lange unterbrechen mußte, bis genügend Garn zum Halten der Leisten aufgewickelt war. Die maschinenmäßige Aufwicklung wird nach der Erfindung nicht mehr unterbrochen.
  • Die Spule ist beispielsweise in der Längsrichtung mit Nuten versehen, in welche Spannleisten eingelegt sind; die 'Nuten laufen entweder auf der ganzen Länge durch die Spule hindurch, oder sie befinden sich nur im konischen Teil derselben. Die Spannleisten liegen zum Teil in der Spule, zum Teil ragen sie aus derselben hervor. Sie Untergreifen jedoch den Bezug. Wenn die Spannleisten herausgezogen werden, zieht sich der Bezugstoff zusammen, um dem Wicklungskörper nach innen Spielraum zu verschaffen und so die einzelnen Fadenlagen zu lockern. Der Bezugstoff muß daher elastisch sein. Da ferner die durch die Elastizität hervorgerufene Spannung sehr starken Druck erzeugt, so daß die Spannleisten nicht ohne Mühe herausgezogen werden können, wird zweckmäßig vorher eine teilweise Entspannung zur Entlastung vorgenommen werden. Deshalb werden die Spannleisten, die unter der Einwirkung des starken Druckes und des elastischen Bezuges stehen, nach der entgegengesetzten Richtung durch eine Spannvorrichtung auseinandergehalten. Entfernt man diese Vorrichtung, so nähern sich die Spannleistenenden,und es tritt bereits eine so große Entspannung ein, daß nunmehr die Leisten mühelos nach unten herausgeschoben werden können und so eine weitere Entspannung des Bezuges und damit des Wicklungskörpers herbeiführen.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in Abb. r im Aufriß und in Abb. z in Draufsicht mit abgehobener Spannvorrichtung dargestellt.
  • Mit a ist der obere zylindrische Teil der Spule bezeichnet, der an der ausgebrochenen Stelle des Barübergezogenen elastischen Bezuges b sichtbar wird. c ist der untere konische Teil der Spule, der mit den Stufen versehen ist. Der Bezug kann auch über den Konus reichen. Durch die Spule hindurch ist das Spindelloch d gebohrt. Entlang der Spule sind -die Nuten e eingearbeitet, in welche die Spannleisten f eingelegt sind. Diese Spannleisten werden an ihrem oberen Ende durch die Spannvorrichtung g auseinandergedrückt und halten dadurch den elastischen Bezug b in Spannung.
  • In dieser Lage erfolgt die Bespulung. Zur Entlastung des aufgewickelten Garnes nimmt man erst die Spannvorrichtung g ab und zieht dann die Spannleisten f nach unten mühelos heraus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spule mit ausziehbaren Spannleisten zur Behandlung gespulten Garnes, dadurch gekennzeichnet, daß über die Spannleisten ein elastischer Bezug gezogen ist.
DEF61279D 1926-01-23 1926-04-23 Spule mit ausziehbaren Spannleisten zur Behandlung gespulten Garnes Expired DE482847C (de)

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AT482847X 1926-01-23

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Country Status (1)

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DE (1) DE482847C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137828B (de) * 1956-02-16 1962-10-11 Sibille Rene Papeteries Garnhuelse zum Schrumpfen von insbesondere synthetischen Faeden
DE1176790B (de) * 1961-12-09 1964-08-27 Schwarza Chemiefaser Verfahren zum Fixieren von Faeden aus synthetischen linearen Hochpolymeren, insbesondere von Polyesterfaeden

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