DE48197C - Als Pumpe wirkender Dampfwasser-Abieiter - Google Patents

Als Pumpe wirkender Dampfwasser-Abieiter

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DE48197C
DE48197C DENDAT48197D DE48197DA DE48197C DE 48197 C DE48197 C DE 48197C DE NDAT48197 D DENDAT48197 D DE NDAT48197D DE 48197D A DE48197D A DE 48197DA DE 48197 C DE48197 C DE 48197C
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Germany
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steam
water
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steam water
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48197D
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English (en)
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J. M. MITCHELL, Advokat in New York, Stewart Building, 280 Broadway
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/12Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure
    • F16T1/14Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure involving a piston, diaphragm, or bellows, e.g. displaceable under pressure of incoming condensate

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

t 114t
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Dampfwasser-Ableiter für Dampfleitungen, Dampfmaschinen u. dergl., welcher aus einem in dem Dampfbehälter eingeschlossenen Wasserbehälter besteht, der an seinen beiden Enden einen Kolben bildet, in den das mit einem Ventil ausgestattete Zuflufsrohr hineinführt.
Die Fig. 1 und 2 stellen den Dampfwasser-Ableiter im Längsschnitt bei zwei verschiedenen Arbeitsstellungen dar;
Fig. 3 ist eine schematische Skizze, durch welche die Verbindung des Wasserabieiters mit einem Dampfkessel erläutert wird.
Der im Innern ausgedrehte cylindrische Behälter A ist oben durch den Deckel A1 und unten durch den Boden A^ geschlossen. In diesem Cylinder A befindet sich der Wasserbehälter C von kleinerem Durchmesser, welcher an seinem oberen und unteren Ende mit kolbenartigen Flantschen C1 C2 ausgestattet ist, deren eingelassene Liderungsringe den BehälterC an beiden Enden gegen den Cylinder A abdichten. Von dem Deckel A1 ragt ein röhrenförmiger Stutzen D in den Wasserbehälter C hinein, dessen unteres, ebenfalls mit Liderungsringen ausgestattetes Ende sich in letzterem dampfdicht führt. Dieser Stutzen D ist in seinem mittleren Theile zusammengezogen, Fig. i, um so einen möglichst grofsen Raum im Cylinder A nutzbar zu erhalten.
Ueber der oberen Oeffnung des Stutzens D ist eine Haube E befestigt, durch welche die Welle F quer hindurchgeht. Auf dieser Welle F, aufserhalb der Haube E, ist ein Arm F1 befestigt, an dessen Ende die Schubstange G gelenkig angeordnet ist. Auf dem im Innern der Haube E liegenden Theile der Welle F sitzt der Arm H, an dem der Schwimmer J in den erweiterten Theil des Stutzens D hineinhängt.
Auf dem Deckel A1 des Cylinders A befindet sich das Hahngehäuse K mit dem Hahn L. Die Drehachse M dieses Hahnes trägt den mit Gewicht Ai2 versehenen Arm Af1, welch letzterer sich gegen die Schubstange G lehnt, die wiederum ihre Auflager an dem Knaggen G3 des Hahngehäuses K hat. Neben dem Arm M1 oder auch auf dem anderen Ende der Achse M, aufserhalb des Hahnes L, ist eine Hülse N lose aufgesetzt, welche mit einem Ausschnitt iV1 ausgestattet ist. In diesen Ausschnitt zeigt der aus der Welle M hervortretende Stift iV2 hinein. Auf der Hülse N' ist der Arm O befestigt, der durch Stange O1 mit dem Arm P1 gelenkig verbunden ist. Dieser Arm P1 ist auf der Welle P angeordnet, welche quer durch einen hohlen Wulst Q des Dampfcylinders A hindurchgeht. Auf dem innerhalb dieses hohlen Wulstes Q liegenden Theile der Welle P sitzt der Arm R, dessen kugelförmiges Ende in das Innere des Cylinders A zwischen die beiden Endflantschen C1 C2 des Wassercylinders C hineinragt.
Von dem oberen Theile des Dampfcylinders A führt der Kanal S durch den Deckel A1 zum Hahn L und von diesem der Kanal T in einer Verstärkung der Cylinderwand um die Ausbauchung Q herum zum unteren Theile des Cylinders A.
Der Hahn L besteht aus einer mit dem Ausschnitt ν versehenen Scheibe, und. dementsprechend ist auch in dem Gehäuse K eine
Einfräsung 1 vorgesehen, welche mit dem Dampfrohre h, das in die Warze g des Gehäuses K eingeschraubt ist, in Verbindung steht.
Der Kanal α führt von dem Innern des Stutzens D zum Kanal S und ist durch einen Schraubenpflock b geschlossen. Der Wulst Q an der Seite des Dampfcylinders ist durchbohrt und mit einem Rohr d versehen, welches sich den Rohren r und m anschliefst, Fig. 3.
Das Rohr 0 dient dazu, das Dampfwasser von dem Wassertopf abzuleiten, und ist an das Rohr m angeschlossen. Rohr m ist mit dem das Wasser wieder zum Kessel zurückführenden Rohr r verbunden. Die Rohre m und r sind mit Rückschlagventilen versehen, welche sich beide nach derselben Richtung öffnen.
Der Arbeitsgang ist nun folgender:
Wie Fig. ι zeigt, ist der Wassertopf leer und der Behälter C hat seine tiefste Stellung eingenommen. Der Dampfzuflufs ist geöffnet und das Dampfwasser fliefst durch die Rohre m und 0 über den Schwimmer J und durch den Stutzen D in den Wasserbehälter C, diesen allmälig anfüllend. Das Wasser steigt hierbei in den Stutzen D und hebt allmälig den Schwimmer J an, so dafs der Arm H aufwärts bewegt wird. Hierdurch wird der Arm F1 auf der Welle F in Richtung des Pfeiles x1 zurückgedreht und Stange G in Richtung des Pfeiles x2 zurückgezogen. Der mit Gewicht Af2 belastete Arm M1 verliert dadurch sein Widerlager und schwingt in der Richtung des Pfeiles x3, so dafs Hahn L aus der Stellung Fig. 1 in die von Fig. 2 gedreht wird. Der Kanal S ist nunmehr geschlossen und der Ausschnitt ν des Hahnes L stellt die Verbindung des Kanals T mit dem Dampfzuflufsrohr h her. Der Dampf tritt demnach unter den Kolben C2 des Behälters C.
Der schwingende Ann Ai1 bewegt aber nicht allein den Hahn L, sondern auch den auf der Welle F befindlichen Stift iV2 in den Ausschnitt der Hülse N nach rechts (s. Fig. 2), wodurch aber der Arm O dieser Hülse, welcher durch Stange O1 und Arm P1 den Anschlag R beeinflufst, seine Stellung ruhig beibehält.
Der unter den Boden des Gefäfses C strömende Dampf drückt letzteres hoch, wobei es sich über den Stutzen D schiebt, Fig. 2. Das Wasser in dem Behälter C wird aber hochgedrückt und steigt durch Stutzen D und Rohr 0 in das Rohr r, von wo es nach dem Dampfkessel zurückfliefst. Der Schwimmer J bleibt natürlich während dieser Zeit in seiner gehobenen Lage stehen. Der über dem Kolben C1 des Gefäfses C befindliche Dampf entweicht hierbei durch die in dem Kolben C1 vorgesehenen Löcher w' zum Auspuff d.
Der Wasserbehälter C fährt in seiner Aufwärtsbewegung so lange fort, bis der untere Kolben C2 desselben gegen den Arm R stöfst und ihn in die punktirt gezeichnete Lage hebt, Fig. 2; hierbei wird der Arm P1 und die Stange O' abwärts bewegt, so dafs der Arm O in Richtung des Pfeiles x* schwingt. Da der Arm O auf der Hülse N" befestigt ist und diese an dem Stift N~, Fig. 2, anliegt, so wird mit Drehung des Armes O auch die Welle M gedreht, so dafs der Gewichtsarm M1 wieder aufgerichtet wird bis zu der in Fig. 1 dargestellten Anfangsstellung, und der Hahn L ebenfalls wieder in die Anfangsstellung zurückgedreht wird. Der Dampfzuflufs vom Rohr h zum Kanal T ist also unterbrochen, dagegen die Verbindung dieses Kanals mit dem Kanal S hergestellt. Der Behälter C beginnt, da nunmehr ein Druckausgleich auf seiner Ober- und Unterfläche stattfindet, infolge seines Eigengewichtes zu sinken und natürlich auch das in ihm noch enthaltene Wasser. Der Schwimmer J sinkt gleichfalls nieder und bewegt dadurch die Stange G so weit in der dem Pfeil x2 entgegengesetzten Richtung, bis sie gegen den Arm Af1 stöfst, wodurch dann das weitere Niedersinken des Schwimmers J und das Schwingen des Armes M1 in Richtung des Pfeiles x3 verhindert wird. Der sich unter dem Behälter C befindende Dampf tritt beim Niedersinken desselben durch Kanal T, Ventilausschnitt ν und Kanal S über den Behälter C.
Kurz bevor der Behälter C seine Endstellung erreicht hat, drückt die untere Seite des Kolbens C1 den Arm R aus der punktirt gezeichneten Stellung, Fig. 2, in die ausgezogene zurück. Arm P1, Stange O1 und Arm O der Hülse N werden in die Höhe geschoben und dadurch die Hülse N so weit nach rechts gedreht, dafs sie wieder die in Fig. 1 dargestellte Stellung zum Stifte 2V2 "annimmt.
Das Dampfwasser fliefst nun wieder in den Behälter C ein und steigt in demselben, bis der Schwimmer J gehoben wird, worauf das beschriebene Spiel von neuem beginnt.
Soll der Dampfwassertopf gleichzeitig zum Speisen des Kessels mit frischem Wasser benutzt werden, so ist es nur nothwendig, den Pflock b aus dem Kanal α herauszuschrauben, was nach Abheben der Haube E sehr leicht geschehen kann. Das Rohr d wird dann durch ein Saug- und ein Druckventil, wie dies in Fig. 2 punktirt angedeutet ist, mit dem Saugrohr oder dem Wasserbehälter verbunden.
Wenn die Kolben C1 und C2 des Behälters C niedergehen, so schaffen sie eine Druckverminderung zwischen der inneren Wandung des Dampfcylinders A und der äufseren Wandung des Behälters C und des Stutzens D, so dafs Wasser in diesen Raum hineingezogen wird. Zu gleicher Zeit wird der Dampf unter
dem Kolben C2 durch Kanal T, Hahn L und
Kanal α in den Stutzen D hineingedrückt, wo
er sich condensirt. Drückt dann durch Rohr h
und Kanal T unter den Behälter C tretender
frischer Dampf den Behälter C in die Höhe,
so wird das über ihm angesaugte Wasser in
das Rohr h, und wenn es, wie Fig. 3 zeigt,
mit dem Leitungsrohr r zum Kessel für das
Condensationswasser verbunden ist, gleichzeitig
mit diesem in den Kessel gedrückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dampfwasser - Ableiter, der auch als
    Speisepumpe benutzt werden kann, gekenn-,
    zeichnet durch die Anordnung zweier hohlen,
    abgedichteten Kolben (D C), von denen der erste (D) im Innern des zweiten (C) arbeitet, und einen von dem sich ansammelnden Dampfwasser beeinflufsten Schwimmer (J) in sich birgt, durch den ein Umsteuermechanismus bethätigt wird, während der zweite Kolben (C) den eigentlichen Dampfwassersammler bildet und gegen den dampfdicht verschlossenen Umfassungsbehälter (A) abgedichtet ist, in welchem der Dampf vermöge des erwähnten Umsteuermechanismus abwechselnd von oben und von unten auf den zweiten Kolben (C) wirkt und hierdurch bei der Aufwärtsbewegung desselben das in ihm angesammelte Wasser in den Kessel zurückdrückt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT48197D Als Pumpe wirkender Dampfwasser-Abieiter Expired - Lifetime DE48197C (de)

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