DE48170C - Kunstwabe - Google Patents

Kunstwabe

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DE48170C
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DE
Germany
Prior art keywords
cell
honeycomb
honey
cells
artificial honeycomb
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48170D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. BEYER in Suchum Kaie in Rufsland, Kaukasus:
Publication of DE48170C publication Critical patent/DE48170C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives
    • A01K47/04Artificial honeycombs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirthschaftliche Geuäthe.
Kunstwabe.
Patentirt Im Deutschen Reiche vom 17. Januar 188g ab.
Die in neuerer Zeit in .der Bienenzucht eingeführten beweglichen Waben gestatten eine Herausnahme jeder einzelnen Wabe und dadurch Entleerung von Honig in der Centrifuge ohne Zerstörung des Baues und Wiedereinsetzen der Wabe in den letzteren. ■
Aber auch bei diesen beweglichen Waben ist die Entnahme des Honigs mit Zeitverlust und Unannehmlichkeiten verbunden, da einestheils beim Abkehren der Bienen von den Waben viele Bienen verletzt oder mit Honig bestrichen und anderentheils durch den.Geruch des Honigs Raubbienen angezogen werden, den betreffenden Stock anfallen, ausrauben, die Arbeit erschweren, ja zeitweise die Entnahme des Honigs unmöglich machen, ganz abgesehen von den vielen Bienenstichen, welche man dabei erhält.
Um nun diesen * Uebelstä'nden abzuhelfen, wird die Wabe mit einer beweglichen, d. h. entfernbaren Rückwand versehen, oder es wird die Wabe selbst beweglich, d. h. entfernbar von dem feststehenden Boden oder der Rückwand' angeordnet. Die Wabe besteht also aus gesondertem Zellenboden und ZellenanhängeiT oder Zellen, und durch deren Auseinanderrücken , kann der Honig aus ,den gefüllten Waben entfernt werden; der Honig fliefst aus den vom Zellenboden freigelegten Zellen in eine darunter befindliche Rinne aus und von dort in ein Sammelgefäfs. Auf diese Weise geht das Honigentnehmen in kürzester Zeit und ohne Belästigung der Bienen von statten.
Dieses An- und Auseinanderrücken der Zellenböden und Zellen kann natürlich durch die verschiedenartigsten Mechanismen erzielt werden und bilden nicht die verschiedenen Bewegungsvorrichtungen für die Zellenwä'nde bezw. Zellenböden, sondern die Anwendung eines von den Zellenwänden gesonderten und abhebbaren Bodens bezw. einer von dem Boden gesonderten und entfernbaren Zelle das Wesentliche vorliegender Erfindung.
In der Zeichnung sind, um die Vielseitigkeit der dabei verwendbaren Abhebmechanismen zu zeigen, drei davon dargestellt.
In Fig. ι und 2 ist eine Entfernung des Bodens von der Zelle vermittelst Stellschraube vorgesehen, b ist der aus Metall oder anderem Material bestehende Boden, der. passend mit Wachs überzogen ist und glatt oder mit Vorsprüngen e ausgerüstet sein kann. Metallböden verhindern den Ansatz von Brut. Mittelst der im Rahmen r gelagerten Schraubenbolzen s kann man den Boden b von dem Zellenkörper % entfernen oder demselben nahern. Der Zellenkörper ζ ist an der dem Boden zugekehrten Seite passend mit durchlochter' Metallfolie 0 belegt, weil dadurch das zu feste Anhaften des Bodens b an den Zellenwifnden ^ verhindert und das Entfernen des Bodens von den gefüllten Zellen erleichtert wird.
Fig. ι zeigt den Boden vom Zellenkörper entfernt, so dafs also der Honig ausfliefsen kann; im unteren Theile der Figur sind die Zellenanfänge dargestellt, welche bekanntlich zur Erleichterung des Anbaues dienen, und im oberen Theile die von den Bienen ausgezogenen Zellenwände.
Die Waben können einseitig sein, wie Fig. i, oder aber doppelt, wie Fig. 3 bis 6.
In Fig. 3 und 4 dienen, die Haken h zum Halten der entfernbaren Böden.
In Fig. 5 und 6 sind die Zellen selbst beweglich und der mittlere gemeinsame Boden steht fest.
Die Zellen wie Zellenböden können natürlich rund, eckig, glatt oder mit Vorsprüngen versehen sein; auch können mehr wie zwei Zellen oder Böden der alten Waben durch gemeinsame Vorrichtung bewegt werden, so dafs die Entleerung mit möglichst geringer Mühe und in kurzer Zeit geschehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kunstwabe entweder mit einem von dem feststehenden Zellenkörper ^ abhebbar.en und entfernbaren Boden b, Fig. 1 bis 4, oder mit einem beweglichen Zellenkörper { bei feststehendem Boden b, Fig. 5 und 6. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT48170D Kunstwabe Expired - Lifetime DE48170C (de)

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