DE48037C - Dampfwasserheber mit doppelten Wänden - Google Patents
Dampfwasserheber mit doppelten WändenInfo
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- DE48037C DE48037C DENDAT48037D DE48037DA DE48037C DE 48037 C DE48037 C DE 48037C DE NDAT48037 D DENDAT48037 D DE NDAT48037D DE 48037D A DE48037D A DE 48037DA DE 48037 C DE48037 C DE 48037C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
- F04F1/06—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Pulsometer, bei welchem der Betriebsdampf plötzlicher und vollständiger als bisher
condensirt und infolge dessen eine erhöhte Wirkung erzielt wird.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen derartigen Pulsometer im Verticalschnitt.
A A1 sind die beiden Kammern, in welchen
abwechselnd das Ansaugen und Fortdrücken stattfindet. Jede Kammer besteht aus einer
kugelförmigen, unten offenen kleineren Haube a und einer diese Haube α umgebenden gröfseren
Haube b, welche unten durch einen Boden b1
abgeschlossen ist. Die innere Haube α ist mit der äufseren b nur oben bei c fest verbunden,
so dafs zwischen der äufseren Wandung der Haube α und der inneren Wandung der
Haube b ein Zwischenraum b° verbleibt. Ferner.
ist die Tiefe der Haube α in Bezug auf die Tiefe der Haube b so gewählt, dafs der untere
Rand der Haube α von dem Boden b1 der
Haube b um eine gewisse Strecke absteht, dafs also der Innenraum" der Haube α mit dem
zwischen den beiden Hauben gelassenen Raum b° communicirt.
An der Verbindungsstelle der beiden Hauben α und b mündet von oben das Dampfrohr
d ein, während das Saugrohr e und das Druckrohr/ bezw. vom Boden έ1 und dem
oberen Theil der Haube b abgezweigt sind. Das Saugventil e1 ist im Boden b1 über der
Mündung des Saugrohres e angeordnet und das Druckventil fl in das Druckrohr eingeschaltet.
Die beiden Saugröhren e und die beiden Druckröhren/ der Kammern A und A1 zweigen
von einem gemeinsamen Saugrohr E bezw. Druckrohr F ab.
Die beiden Dampfröhren d münden oben in ein und dieselbe Dampfkammer d° ein, welcher
durch ein Rohr D der erforderliche Dampf (frischer Dampf oder Abdampf) zugeführt wird
und in welcher eine Klappe d1 angebracht ist, die abwechselnd die obere Mündung des einen
und des anderen Dampfrohres d verschliefst. Aufserdem sind die beiden äufseren Hauben b
der Kammern AA1 nahe der Eintrittsstelle der Dampfröhren d durch ein Rohr g mit einander
verbunden, welches in seiner Mitte einen mitHahn und Fülltrichter ausgerüsteten Stutzeng-1
trägt, um beim Beginn des Betriebes beide Kammern mit Wasser oder sonstiger Flüssigkeit
füllen zu können.
Ist letzteres geschehen, so wird durch Oeffnen des Ventiles <i2 des Rohres D Dampf in
die Kammer d° eingelassen, nachdem man die Klappe d1 so gestellt hat, dafs der Dampf nur
in das eine, z. B. das rechte der Rohre d eintreten kann. Der Dampf gelangt auf diese
Weise in die Kammer Al und treibt das
in der Haube α befindliche Wasser durch den zwischen den beiden Hauben α und b vorhandenen
Raum b° und durch das Druckventil f1 in das Druckrohr/ bezw. F. Während
der Dampf das Wasser vor sich her in den Raum b° drückt, wird er dadurch, dafs
er ringsum von einem Wassermantel (dem Wasser im Raum b°) umgeben ist, schnell
condensirt, so dafs, wenn das Wasser fast ganz aus der Haube α verdrängt ist, plötzlich ein
Vacuum in α eintritt, welches zur Folge hat, dafs einerseits die Klappe dl selbstthätig um-
gelegt, d. h. die obere Oeffnung des rechten Dampfrohres verschlossen und die entsprechende
Oeffnung des linken Dampfrohres freigegeben, und andererseits ,das Saugventil e1 der Kammer
A1 gehoben und Wasser in die Haube a 'eingesaugt wird. Zu derselben Zeit wird aus
der Kammer A, ebenso wie vorhin aus A1, das vorhandene bezw. zuvor angesaugte Wasser
herausgedrückt, u. s. f.
Das wesentlich Neue des vorliegenden Pulsometers
besteht dem bekannten gegenüber darin, dafs der eintretende Dampf während seiner
Wirksamkeit beständig von einem Wassermantel umgeben ist, welcher eine vollständigere
Condensation des Dampfes bedingt, als dies nach der alten Methode möglich ist. Ferner
sind bei dieser Construction nur zwei Luftventile, von denen passend je eines in je einem
Dampfrohr d anzubringen ist, nöthig, welche Ventile beim Beginn des Betriebes während
des Füllens der Kammern zu öffnen, hierauf aber sogleich wieder zu schliefsen sind.
Der beschriebene Pulsometer gewährt, wie Versuche ergeben haben, den Vortheil, dafs
man mit demselben heifses Wasser fördern kann, was bekanntlich mit den Pulsometern
älterer Construction nicht möglich ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Pulsometer, bei welchem eine plötzlichere und vollständigere Condensation des Betriebsdampfes dadurch erzielt wird, dafs jede der beiden glockenartigen Kammern α von einer zweiten Glocke b umgeben ist und die angesaugte Flüssigkeit durch den zwischen den beiden Glocken befindlichen Raum b° hiridurchgedrückt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48037C true DE48037C (de) |
Family
ID=323042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48037D Expired - Lifetime DE48037C (de) | Dampfwasserheber mit doppelten Wänden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48037C (de) |
-
0
- DE DENDAT48037D patent/DE48037C/de not_active Expired - Lifetime
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