DE480185C - Vorrichtung zur Aufnahme von Reklametafeln oder -blaettern, die auf einer starren und feststehenden Reklameflaeche zeitweise angebracht werden sollen - Google Patents
Vorrichtung zur Aufnahme von Reklametafeln oder -blaettern, die auf einer starren und feststehenden Reklameflaeche zeitweise angebracht werden sollenInfo
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Description
- Vorrichtung zur Aufnahme von Reklametafeln oder -blättern, die auf einer starren und feststehenden Reklamefläche zeitweise angebracht werden sollen-Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, eine einfache und wirksame Einrichtung vorzusehen, um Reklametafeln oder -blätter an Schaufenstern o. dgl. so anzubringen, daß sie leicht ausgewechselt werden können.
- - Die Erfindung bezweckt ferner die Herstellung eines Halters für Reklametafeln, der nicht unansehnlich ist, das Aussehen des Fensters nicht beeinträchtigt und die Möglichkeit bietet, ununterbrochen für Reklamezwecke benutzt zu werden.
- Das Hauptmerkmal der Erfindung bildet die neue Bauart und =Anordnung eines Rahmens o. dgl., der an einem Fenster oder einer anderen Fläche befestigt werden kann. Unter den Kanten der Teile dieses Rahmens sollen Reklameblätter abnehmbar angebracht werden.
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in-, der neuen Bauart des Blechrahmens, durch die sich ansammelndes und in den Rahmen fließendes Wasser durch an den Enden offene Längskanäle abgelassen wird.
- Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
- Abb. r stellt eine schaubildliche Ansicht eines Fensters dar und zeigt die Anbringung der Reklametafel an der Scheibe. Abb. 2 zeigt im vergrößertem Maßstab eine schaubildliche Ansicht eines Teils eines Fensters und ein Ende des Halters der Reklametafel.
- Abb. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt, ähnlich der Darstellung in Abb. a, und das Einsetzen eines Reklameblattes.
- Abb. d. ist eine schaubildliche Ansicht von der inneren Seite des Fensters für die Reklameblätter.
- Abb. 5 stellt in natürlicher Größe einen Schnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung aus Blech dar.
- Abb. 6 ist ein Schnitt und zeigt eine abgeänderte Ausführungsform.
- Es ist im Geschäftsleben allgemein üblich, Ankündigungen bestimmter Verkäufe in Form von Plakaten am Schaufensterglas eines Ladens anzubringen. Der Gebrauch solcher Plakate; die gewöhnlich durch Leim oder schweren Gummi befestigt sind, hat sehr viele Mängel; da bei dem von Zeit zu Zeit erfolgenden Entfernen dieser Plakate viel Zeit verlorengeht.
- Die Erfindung gestattet den Gebrauch solcher Plakate in einer sehr einfachen Weise, so daß sie sehr schnell angebracht und entfernt werden können, ohne die Benutzung des Fensters zu stören. ' Die Vorrichtung besteht aus einem Rahmen o. dgl., der dauernd an der Vorderseite eines Fensters oder einer anderen geeigneten Fläche befestigt ist. Dieser Rahmen soll besonders gedruckte Reklame- oder Anzeigeblätter aufnehmen und halten.
- In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung besteht der die Reklameblätter tragende Rahmen aus einer Anzahl Schienen oder Streifen, die an der Vorderseite der in Frage kommenden Fläche mit einem Paar paralleler oberer und unterer Schienen i und 2 und einem Paar Seitenschienen 3 und q. befestigt sind.
- Die oberen Enden der Seitenschienen sind vorzugsweise von den Enden der oberen Schiene getrennt.
- Die Schienen sind so gebaut, daß ihre innere Kante von der Fläche, an der die Schienen angebracht sind, einen Abstand hat, so daß eine Nut 5 längs der inneren Kanten der einzelnen Schienen gebildet wird, in die der Rand eines Reklameblattes 6 eingesetzt -,verden kann.
- Die Anordnung der Seitenschienen 3 und ¢, die kürzer sind als der Abstand zwischen der oberen und unteren Schiene, gestattet ein leichtes Einsetzen des Blattes 6, wie in Abb. 3 dargestellt.
- Die in den Abb. i bis 5 dargestellten Schienen bestehen aus Längen von Blech, deren Längskanten nach innen U-förmig umgebogen sind.
- Die Tiefe der umgebogenen Kanten 7 dieser Schienen ist größer als die der umgebogenen Kanten B.
- Ein Blechstreifen 9 ist an der Innenseite der U-förmigen Schienen des Rahmens angeordnet. Dieser Streifen 9 hat die Form einer Rippe, deren Kanten sich gegen die Innenseite der Schiene des Rahmens legen, während die Wölbung des Streifens in einem Abstand von der Innenseite der Schiene liegt, der der Höhe der Kante 7 entspricht. Wenn daher die Schienen an einer flachen Oberfläche angebracht sind, liegt die Wölbung io der Rippe 9 und die Kante 7 des Rahmens an der Oberfläche an, während die Kante 8 des Rahmens einen geringen Abstand von der Oberfläche hat.
- Beim Anbringen des Rahmens am Fensterglas wird die Längsnut i i, die zwischen der Wölbung io der Rippe 9 und der Kante 7 der Rahmenschiene gebildet wird, mit geeignetem Kitt ausgefüllt. Wird dann der Rahmen fest gegen das Glas gedrückt, so hält der Kitt den Rahmen sicher fest.
- Die unteren Schienen sind an den Enden offen, damit Wasser, das sich in der offenen Nut der unteren Schiene ansammelt, an den Enden abfließen kann. Der Rahmen- wird daher keine Flüssigkeit enthalten und das Plakat, das in ihm eingesetzt ist, nicht beschädigt. Ebenso ist es nicht möglich, daß durch eintretenden Frost die Schiene von dem Fenster, an dem sie angebracht ist, getrennt wird.
- Die Rahmenschienen können aus Holz oder einem anderen festen Stoff hergestellt sein. Eine für solche Stoffe geeignete Bauart ist in Abb.6 dargestellt, nach der die Schiene 12 aus Holz, Porzellan oder einem anderen Stoff mit einer Längsnut 13 versehen ist, die zwischen den parallelen Flanschen 15 und 16 angeordnet ist.
- Der Flansch 16 liegt in einem Abstand von der inneren Kante 17 der Schiene, so daß auf diese Weise eine schmale Nut 18 gebildet wird, die dazu dient, das Reklameblatt 6 aufzunehmen.
- Der Abstand der oberen Schiene i von den oberen Enden der Endschienen 3 und q. ist von Wichtigkeit einerseits, um das Einsetzen der Reklameblätter zu gestatten, und andererseits, um ein leichtes Herausnehmen der Reklameblätter dadurch zu ermöglichen, daß man mit den Fingerspitzen oder einem Werkzeug zwischen die oberen Enden der Seitenschienen und den unteren Teil der oberen Schiene i fa.ßt und dadurch das oberste Blatt herausziehen und entfernen kann.
- Die Vorrichtung ist einfach, leicht an einem Fenster oder einer anderen Fläche anzubringen und gestattet ein schnelles Auswechseln des Reklamematerials von Zeit zu Zeit. Die Oberfläche der Schienen kann mit passenden Anzeigen versehen sein, die dauernd gezeigt werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Aufnahme von Reklametafeln oder -blättern, die auf einer starren und feststehenden Reklamefläche zeitweise angebracht werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rahmen o. dgl. ohne Hinterwand an einer ebenen Fläche befestigt werden kann, dessen zum Halten des Reklameblattes mit Kanten (8) versehene Teile Aussparungen aufweisen, um das Einsetzen des Reklameblattes unter die Kanten von der Vorderseite her zu. gestatten.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen dadurch gebildet werden, daß der obere Teil (i) des Rahmens an der ebenen Reklamefläche in einem Abstand von den oberen Enden der Seitenteile (3, q.) befestigt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile des Rahmens auf einem Teil ihrer Unterseite eine Fläche aufweisen, die an der ebenen Reklamefläche angekittet werden kann, und vorspringende Kanten (8) tragen, die von der festen Fläche, an der der Rahmen befestigt ist, einen Abstand haben, so daß Nuten (5) um den inneren Rand des Rahmens gebildet werden, die dazu dienen, das Reklameblatt zu halten. q..
- Vorrichtung nach-Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen Teile des Rahmens mit einer Längsrippe (9) versehen sind, die zwischen den Kanten des Rahmens so angeordnet ist, daß zwei Längskanäle gebildet werden, von denen der eine (ii) dazu dient, Kitt aufzunehmen, der den Rahmen an der Reklamefläche befestigt, während der andere Kanal die Nut (5) bildet.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrippe (9) aus in der Querrichtung gebogenem Blech mit flanschartigen Kanten hergestellt ist, die zwischen die flanschartigen Kanten (7, 8) des gleichfalls aus Blech hergestellten Rahmens passen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Nut (5) des unteren Rahmenteils an den Seiten offen ist, damit Wasser frei von dem Rahmen ablaufen kann.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus vier getrennten geraden Teilen besteht.
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