DE47993C - Verfahren zum Aufschärfen von Werkzeugen und zur Auffrischung von Gravirungen und Damascirungen durch Anwendung von Elektricität. - Google Patents

Verfahren zum Aufschärfen von Werkzeugen und zur Auffrischung von Gravirungen und Damascirungen durch Anwendung von Elektricität.

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DE47993C
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DENDAT47993D
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A. E. BARTHEL in New-York;
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25FPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F3/00Electrolytic etching or polishing
    • C25F3/02Etching

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  • ing And Chemical Polishing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung behandelt ein Verfahren, um unter Anwendung des elektrischen Stromes Werkzeuge^ wie Feilen, Fräser, Bohrer, geriffelte Walzen etc., aufzuschä'rfen, sowie Gravirungen und Damascirungen aufzufrischen.
Das Verfahren unterscheidet sich von den bereits früher versuchten Aetzungen abgenutzter Werkzeuge mittelst saurer Aetzlösungen wesentlich dadurch, dafs, während beim einfachen Aetzen mit Säuren die Scheideflächen wie die tiefer liegenden Stellen gleichmäfsig angegriffen werden, die Aetzung nach meinem Verfahren unter Zuhülfenahme eines elektrischen Stromes ungleichmäfsig und zwar derart verläuft, dafs die die höchsten Stellen bildenden Schneideflächen, welche der Kohle zunächst liegen, in anderer Weise angegriffen werden als die tiefer liegenden Stellen. Durch diese ungleichmäfsige Aetzung wird aber gerade der angestrebte Zweck des Aufschärfens bezw. Auffrischens erreicht.
Die Ausführung des Verfahrens geschieht in folgender Weise:
Es wird ein galvanisches Element aus Kohle und dem zu schärfenden oder aufzufrischenden Gegenstande gebildet, wobei als Zersetzungsflüssigkeit eine geeignete Säurelösung, z. B. ein Gemisch von Schwefelsäure und Salpetersäure von bestimmter Concentration, auf 100 Theile Wasser etwa 3 Theile 66 procentiger Schwefelsäure und etwa 6 Theile 40 procentiger Salpetersäure , in Anwendung kommt. Zu dem Zwecke wird das flache Werkzeug, nachdem es von Fett und Rost gereinigt ist, in kurzem Abstand zwischen zwei Kohlenplatten (cylindrische Werkzeuge etc. zwischen Kohlencylindern) in das Aetzbad getaucht und in metallische Verbindung mit der Kohle gesetzt. Da jetzt ein Stromkreis gebildet ist, in welchem das eiserne Werkzeug gegenüber der Kohlenplatte die Rolle einer Zinkelektrode spielt, so wird es stark angegriffen, nach wenigen Minuten wird es herausgenommen und der abgeätzte Schlamm durch Bürsten und Spülen in Wasser entfernt. Der gereinigte Gegenstand wird alsdann wieder in das Bad gehängt und diese Behandlung so lange wiederholt, bis das Werkzeug die gewünschte Schärfe hat, was je nach seinem abgenutzten Zustande 10 bis 20 Minuten beansprucht.
Der genügend geätzte Gegenstand wird gebürstet, mit Wasser gewaschen, in ein Kalkbad gelegt und mit Sägespänen trocken gerieben·, das Werkzeug erhält hierdurch wieder die Brauchbarkeit und das Ansehen eines neuen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Benutzung des elektrischen Stromes zum Schärfen von Werkzeugen, Auffrischen von Gravirungen und Damascirungen etc. in der Weise, dafs der zu ätzende Gegenstand als positive Elektrode in einem sauren Aetzbade wirksam ist, durch welches der elektrische Strom fliefst.
DENDAT47993D Verfahren zum Aufschärfen von Werkzeugen und zur Auffrischung von Gravirungen und Damascirungen durch Anwendung von Elektricität. Expired - Lifetime DE47993C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931622C (de) * 1952-11-04 1955-08-11 Hans Skodock Verfahren zum Herstellen von Metallbaelgen mit gleichbleibender Wandstaerke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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