DE4796C - - Google Patents

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DE4796C
DE4796C DENDAT4796D DE4796DA DE4796C DE 4796 C DE4796 C DE 4796C DE NDAT4796 D DENDAT4796 D DE NDAT4796D DE 4796D A DE4796D A DE 4796DA DE 4796 C DE4796 C DE 4796C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B5/00Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/018Combustion apparatus for solid fuel with fume afterburning by staged combustion

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1878.
ERNST FERDINAND MÖHLER in ALT-MITTWEIDA. Ofenfüller mit Vortrockner.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1878 ab.
Die Erfindung beruht darauf, neben dem Ofen, wenn möglich neben dem Schornstein, einen vierseitigen, mit Ziegelsteinen gemauerten Raum aufzuführen, damit die heifse Luft, wie sie aus dem Ofen tritt, nicht nach aufsen entweichen kann.
An der Seite, wo der genannte Raum an den anstehenden Ofen stöfst, werden natürlich keine gebrannten Ziegel verwendet, weil hier die heifse Luft nicht nach aufsen entweicht, sondern nach dem Füller dringt. An der Aufsenwand müssen stets gebrannte Ziegeln verwendet werden, denn es ist, wie schon erwähnt, eine Hauptsache, dafs die heifse Luft, wenn sie aus dem anstehenden Ofen in diesen Raum tritt, nicht nach aufsen entweichen kann.
In diesem Raum ist ein Blechkasten, Cylinder oder eine Vorrichtung der verschiedensten Art, sowie es die Gröfse des Ofens oder auch die Qualität der Kohle oder des Torfes erfordert, so angebracht, dafs um diesen Kasten 3 oder mehrere Zoll (bei ganz grofsen Anlagen noch mehr) Zwischenraum rund um den Füller herum angebracht wird. Die im steten Verbrennungsprocefs befindliche Kohle erzeugt vom Feuerrost aus bedeutende Hitze, welche nach oben dringt und die erdfeuchte Kohle durchwärmt; von dem anstehenden Ofen tritt etwas weiter oben die heifse Luft in den hohen Raum und umspült die in dem Kasten, Cylinder u. s. w. eingefüllte erdfeuchte Kohle. Alle Feuchtigkeit wird hierdurch in kurzer Zeit der erdfeuchten Kohle entzogen und nicht der geringste üble Geruch ist in der Küche oder in der Stube zu spüren, was auch ganz natürlich ist, da mittelst des Blechsattels, welcher im Füller angebracht ist, die Kohle leicht von der heifsen Luft abgeschlossen ist und nur dort, wo der Blechsattel aufsteht, mit der heifsen umspülenden Luft in Berührung kommt und diese alle Feuchtigkeit und üblen Geruch mit in den Schornstein entfuhrt.
In beiliegender Zeichnung ist:
α ein viereckiger Blechkasten zum Aufnehmen der erdfeuchten Kohle;
b ein nach allen Seiten abfallender Sattel von Eisenblech.
Ist die Kohle eingefüllt, was durch die Oeft· nung c geschieht, so wird diese Oeffnung fest: zugeschraubt, damit kein Dunst in die Küche treten kann.
Bei d kommt die vorgetrocknete Kohle mit der heifsen Luft in directe Berührung, welche die Feuchtigkeit und die schlecht riechenden Dünste entführt.
Bei e tritt die heifse Luft ans dem nebenstehenden Ofen in das Innere des viereckigen Raumes, welcher nach aufsen mit Ziegelsteinen aufgemauert ist. Die heifse Luft umspült den mit erdfeuchter Kohle gefüllten Raum nach allen Seiten.
Bei / tritt die heifse Luft in directe Berührung mit demselben und trocknet die erdfeuchte Kohle in sehr kurzer Zeit, ohne den geringsten Geruch zu verbreiten.
Zur Trocknung der erdfeuchten Kohle trägt aber auch noch wesentlich die heifse Luft bei, welche vom Feuerherd nach dem Füller zu von unten aufsteigt und bis / die Kohle in voller Feuerglut hält.
Bei g ist ein Schieber angebracht, um zu reguliren und das Glutfeuer in dem Füller zu dämpfen; bei ganz erdfeuchter Kohle kann jedoch dieser äufsere Schieber herausgenommen werden und man kann sehen, wie die oben eingeschüttete feuchte Kohle hier in voller Glut sich entwickeln will, sobald sie auf den Feuerrost hervorrollt bezw. mittelst Haken etwas hervorgezogen wird, je nachdem viel oder wenig gebraucht wird zur Entwickelung von Hitze.
Bei h ist eine Oeffnung angebracht, welche dem Treppenrost Luft von aufsen zuführt, um das Feuer lebhaft zu erhalten; soll das Feuer weniger lebhaft brennen, so wird das bei h angebrachte eiserne Thürchen geschlossen oder nur soweit geöffnet, als zur Luftzufuhr nach dem Treppenrost nothwendig ist. Wenn die Kohlenglutmasse aus dem Füller auf den

Claims (1)

  1. Feuerrost rollt, so kann noch etwas Holz, Braunkohle oder Steinkohle aufgelegt werden.
    i ist der von Mauerziegeln aufgemauerte viereckige Raum, welcher verhindert, dafs die heifse Luft nach aufsen strömt. ·
    k ist diejenige Seite, welche an den.-;G)feni stöfst.
    / ist der Schürrechen im Ofenrost des anstehenden Ofens, um die Asche durchzuschüren und den Feuerrost frei zu machen.
    m ist die Decke des viereckigen Raumes.
    ..©ie Gfi^amniteinrichtijng, wie 'gezeiclinet und beschrieben " < k"'1*: '"
    beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084600B (de) * 1957-05-20 1960-06-30 Heinz Wolf Buechsenoeffner fuer Kronendeckel-Verschluesse an Konservenglaesern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084600B (de) * 1957-05-20 1960-06-30 Heinz Wolf Buechsenoeffner fuer Kronendeckel-Verschluesse an Konservenglaesern

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